Kommentar

Neue Kaufanreize für religiöse Bücher schaffen

Zäh hält sich die Vorstellung von der Oma, die Erbauungsbüchlein für sich und eine Kinder­bibel für den Enkel kauft. Bei Lesern und Käufern religiöser Literatur wird oft in die Klischeekiste gegriffen. Die Realität sieht jedoch anders aus. Ein Kommentar von Börsenblatt-Redakteur Stefan Hauck.

Stefan Hauck

Stefan Hauck © Sophie Thoma

Die Leser tummeln sich in fast allen Sinus-Milieus, selbst bei den spaßorientierten Hedonisten. Das zeigt der MDG-Trendmonitor "Religiöse Kommunikation".
Demnach werden Verlage dann erfolgreich sein, wenn sie ihre Produkte zielgruppengenau und nicht für die breite Masse konzipieren. Unkonventionelle (Nischen-)Titel haben Chancen.
Auch Buchhändler müssen überlegen, wie sie Käufer außerhalb ihres Blickfelds ansprechen. Junge Christen brauchen andere Anreize als glaubensfeste Senioren. Zudem müssen Händler religiöse Bücher offensiv empfehlen. Es reicht nicht, sie nur im Regal zu haben. Denn Kunden merken, ob der Sortimenter hinter seinen Titeln steht.

 

Mehr zum Thema finden Sie im Extra Theologie in Börsenblatt Heft 30.

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