Bitkom-Umfrage

42 Millionen kaufen Hightech zu Weihnachten

42 Millionen Bundesbürger werden in diesem Jahr Elektronik-Produkte zu Weihnachten verschenken oder anschaffen. Das sind 60 Prozent der Deutschen über 14 Jahren. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbandes Bitkom.

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Im vergangenen Jahr waren es lediglich 29 Millionen Verbraucher. Notebooks, Smartphones und Full-HD-Flachbildfernseher mit großen Bilddiagonalen zählen auch im diesjährigen Weihnachtsgeschäft zu den beliebtesten Geschenken.

Ganz oben auf den Wunschzetteln stehen der Umfrage zufolge Computerspiele. Jeder siebte deutsche Verbraucher (15 Prozent) will in diesem Jahr Spiele-Software verschenken oder anschaffen. Das sind elf Millionen Menschen. Im vergangenen Jahr waren es lediglich 12 Prozent. 7 Prozent der Verbraucher wollen zudem eine Spielekonsole verschenken oder anschaffen.
 
Am beliebtesten sind Denk-, Strategie- und Management-Spiele, die von knapp 30 Prozent aller Deutschen genutzt werden. Lediglich bei Jugendlichen zwischen 14 und 19 Jahren liegen die Action-Games vorne. 18 Prozent der Bundesbürger nutzen so genannte Casual Games, also einfache Gelegenheitsspiele wie Memory oder Puzzeln. In virtuellen Welten fühlen sich neun Prozent der Gamer wohl. Simulationsspiele (vier Prozent) und Jump’n Run-Spiele (drei Prozent) belegen die hinteren Plätze. Jeder sechste Befragte nutzt Online-Spiele. Ebenfalls im Trend liegen Sport- und Fitness-Spiele, bei denen es auf körperliche Beweglichkeit, Geschicklichkeit und Ausdauer ankommt. Rund drei Millionen Deutsche spielen sie.

Weitere Renner im diesjährigen Weihnachtsgeschäft sind Mobiltelefone. Jeder achte Verbraucher (12 Prozent) will zum Fest ein Handy verschenken oder sich eines anschaffen. Einen Flachbildfernseher wollen 11 Prozent der Deutschen im Weihnachtsgeschäft kaufen. Immerhin 10 Prozent wollen einen tragbaren Computer, wie etwa ein Notebook, ein Netbook oder einen Tablet-PC erwerben. Ebenfalls jeder zehnte Verbraucher plant das Verschenken oder die Anschaffung einer Digitalkamera.

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1 Kommentar/e

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  • H. Kraft

    H. Kraft

    Leider tauchen durch das Schenken von Computerspielen und andere elektronische Geräte auch Kinder in die doch etwas sicher verwirrende Welt des Highteach.
    Früher waren Kinder und Jugendliche etwas zufriedener, als es eben manche Dinge noch nicht gab.
    Da waren Legokästen und vielleicht noch eine kleinere Fleischmann Eisenbahn die Geschenke. Dazu zeigten sich einige Bücher neben dem Weihnachtsbaum.
    Heute haben sich die Ideen der Geschenke gewandelt.
    Es bleibt aber die Frage:
    Wo ist der eigentliche Sinn des Weihnachtsfestes geblieben?
    Es geht da in erster Linie um die Geburt des Sohnes Gottes, dem Erlöser der Welt.
    Dies sollte bei aller weinachtlicher Hektik nicht vergessen werden.
    Ein Geschenk zu Weihnachten sollte etwas Freude bereiten. Dies wird aber oft nur erreicht, wenn man weiß, worüber sich der Andere freuen kann.
    Kleinere Geschenke erfüllen da auch ihren Zweck.
    H. Kraft, München

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