E-Book-Studie

Media Control: Über 450.000 E-Book-Reader bisher verkauft

Mehr als 450.000 Stück klassische E-Book-Reader wurden hierzulande bisher verkauft. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Media Control bei Personen ab 15 Jahren. Wie Media Control auf Anfrage sagte, sind in dieser Zahl keine Tablet Computer oder anderen Endgeräte enthalten, auf denen sich auch E-Books lesen lassen.

© Nicole Hoehne

Hauptkaufgründe seien für viele Befragte die gute Handhabung und die große Speicherkapazität gewesen, so Media Control: Rund 54,3 Prozent gaben an, dass E-Book-Reader für sie kleiner und leichter als ein gedrucktes Buch sind. Einem gleich großen Prozentsatz sei es wichtig gewesen, viele digitale Bücher speichern zu können. 50,6 Prozent hätten es als Vorteil empfunden, E-Books zu Hause zu kaufen und herunterzuladen.

Vor allem während der Weihnachtszeit 2010 waren E-Book-Reader laut Media Control ein beliebtes Geschenk. Bei der Nutzung von E-Books gebe es Parallelen zum gedruckten Buch: Beide werden der Reihe nach meistens gemütlich zu Hause, im Urlaub und unterwegs (z.B. im Zug) gelesen.

Die von Media Control ermittelte Zahl bezieht auch E-Reader-Verkäufe der vergangenen Jahre mit ein. Nachdem 2007 und 2008 erste E-Reader mit E-Ink-Displays verkauft wurden (u.a. der Iliad von iRex), begann mit der Allianz von Thalia, Sony und Libri im Frühjahr 2009 die erste breit angelegte Verkaufsoffensive. Zu größeren Abverkäufen kam es dann im vergangenen Jahr unter anderem bei Weltbild.de (Cybook, Aluratek u.a.), Libri.de und Partnershops (Sony Reader) sowie Thalia.de und den angeschlossenen Websites (Oyo).

Schlagworte:

Mehr zum Thema

3 Kommentar/e

Diskutieren Sie mit ...

  • Salim Zitouni

    Salim Zitouni

    450.000...ich schätze diese Absatzzahl eher noch verhalten ein. Interessant wird es, wie sich der weitere Verlauf in Bezug auf die tollen Tablets entwickelt.

  • Walfischbucht

    Walfischbucht

    Wenn die Studie sich (wie es hier scheint) auf eReader mit eInk-Display beschränken wollte und dann tatsächlich den Aluratek Libre mit einschließt sollte man sie nicht überbewerten: Der Aluratek Libre hat bekanntermaßen gar kein eInk- sondern ein LCD-Display.

    Wenn Gegenstand der Studie "reine eReader" (also keine Multimedia-Geräte) sein sollen, dann o.k.

  • Uwe Herrmann

    Uwe Herrmann

    Die Marktstudie umfasst natürlich auch Tablet-PCs, Smartphones und vieles mehr. Allerdings werden nur Teilergebnisse der kostenpflichtigen Studie in der Presse veröffentlicht. Hier z.B. der Anteil der reinen eReader.

    • Informationen zum Kommentieren

      Bitte kommentieren Sie zur Sache. Aggressive, polemische und beleidigende Kommentare werden nicht veröffentlicht. Wir werden Ihren Kommentar so schnell wie möglich freischalten. Hier lesen Sie unsere Netiquette.

    • Mein Kommentar

      Bitte kommentieren Sie zur Sache. Aggressive, polemische und beleidigende Kommentare werden nicht veröffentlicht. Wir werden Ihren Kommentar so schnell wie möglich freischalten. Hier lesen Sie unsere Netiquette.

      Ihr Profilbild können Sie über den externen Dienst Gravatar einbinden.

      (E-Mail wird nicht veröffentlicht)
      CAPTCHA image
      Wenn Sie die Buchstabenkombination nicht entziffern können, erhalten Sie durch Klick auf die Buchstaben eine neue Kombination.

      * Pflichtfeld