Deutsche Fachpresse

"The Future is up to you"

Lightshow, New York von oben, schnelle Schnitte, coole Musik - Nils Müller, Gründer des Hamburger Trendbüros Trendone, rockt das Kurhaus. Zum Start seiner Zeitreise müssen die etwa 500 Besucher des Fachkongresses erstmal aufstehen, sich an den Händen fassen und ihre Augen schließen: "Wie sieht Ihr Traum von der Medienwelt 2021 aus?"

Nils Müller, Trendforscher, erleuchtet das Fachpresse-Publikum

Nils Müller, Trendforscher, erleuchtet das Fachpresse-Publikum © Claus Setzer

Traumreise mit dem Keynote-Speaker

Traumreise mit dem Keynote-Speaker © Claus Setzer

Project Kinect: dabei kann mit dem ganzen Körper am Computer gespielt werden – das probiert Eva Wille (Wiley-VCH)

Project Kinect: dabei kann mit dem ganzen Körper am Computer gespielt werden – das probiert Eva Wille (Wiley-VCH) © Claus Setzer

Auf der Straße Gesichtserkennung, personalisierte Werbung auf Schritt und Tritt - der Zukunftsforscher der digitalen Welt stimmt das Auditorium auf die schöne neue Digitalwelt ein. Zum Beispiel mit einem Filmchen über "Active Lenses", die über Gesichtserkennung direkt alle Informationen (YouTube, Facebook, Google) der angeschauten Person einblenden. Oder das Project Kinect, bei dem u.a. mit dem ganzen Körper - also ohne Controller - am PC gespielt werden kann. Das probiert Nils Müller denn auch gleich mit Eva Wille (Wiley-VCH) und Kaiser Wilhelm (Schauspieler?) aus. Dann öffnet er seine Wundertüte.

Nils Müllers Zeitreise:

Media 1.0: so genannten Lean-back-Medien, die Aufmerksamkeit erregen wollen (Beispiel "Esquire")

Media 2.0: können personalisierte Magazine sein, mit Facebook-Inhalten, Twitter usw., redaktioneller und user- generated Contend verschmelzen (Flipboard)

Media 3.0: die Verbindung von Inhalten mit Game (mit dem Avatar in virtuelle Welten eintauchen, interaktives E-Book mit Alice)

Media 4.0: Always on (Goole Goggles - jedes Produkt bekommt einen Hyperlink - alle Infos beim Abfotografieren mit dem iPhone; alles wird interaktiv und transaktiv) 

Laut Müller ist das iPad schon so gut wie out, in den nächsten Jahren kommt das Flexpap - ein organischer Screen, der sich wie eine Zeitungen anfühlt. Nach dem Outernet geht es laut Müller übrigens mit dem Brainnet weiter - Spiele / Computer werden per Konzentration gesteuert.

Und was fangen die Fachverleger nun mit den Infos an?  Es explodieren die Zielgruppen, die Devices, nur die Etats bleiben gleich. Die Lösung: Multidimensional Publishing, das heißt man muss die Inhalte zugleich für die Zielgruppe und für die verschiedenen Devices aufbereiten - und zudem auch noch für verschiedene Nutzungssituationen. Am Beispiel des Arztes dekliniert Müllers Kollege "Dr. Future" diese neue Verlagswelt durch.


Erfolgreiche Beispiele: Bibel für die XBox, Blogger schreiben "Welt kompakt", virtueller Handel auf Facebook.

Weiter geht es am Nachmittag mit Kristina Rühr von NEONauten, die über Leser als Forschungspartner referiert, und mit einer Podiumsdiskussion zum Thema "Nah am Kunden - Geschäfte ausbauen".  

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