Preis für Self-Publishing-Autoren

derneuebuchpreis.de

Zur Frankfurter Buchmesse soll erstmals die neue geschaffene und mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung derneuebuchpreis.de vergeben werden. Prämiert werden Self-Publishing-Autoren in den Kategorien Belletristik, Sachbuch, Wissenschaft und Buchgestaltung. Die Web-Community und eine Expertenjury, der unter anderem die Literaturagentin Petra Eggers und die Autorin Cora Stephan angehören, entscheiden über die Gewinner.

Initiiert wurde der Preis vom »Tagesspiegel«, der Self-Publishing-Plattform epubli und »Zeit online«. Ab heute können sich Autoren für den Preis bewerben, indem sie ihr Werk kostenlos auf www.epubli.de veröffentlichen und zur Wahl stellen. Die Preisträger werden in zwei Stufen ermittelt: Erst sind alle Web-User zur Wahl der Top 5 je Kategorie aufgerufen (27. Juli – 7. September), daraus ermittelt dann die Jury die vier Sieger.

 

 

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3 Kommentar/e

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  • Jakov Katz

    Jakov Katz

    Ich halte das für einne irreführende Marketingaktion von epubli.
    Es können nur Autoren und Autorinnen teilnehmen, die auf epubli publizieren. (BoD etc. bleiben außen vor)
    Das Preisgeld von 20.000 Euro bezieht sich auf alle ausgelobten Preise in allen Kategorien und nicht auf einen einzelnen Preis wie die Ankündigung vordergündig suggeriert.

  • Max Franke / epubli

    Max Franke / epubli

    Sehr geehrter Herr Katz,

    vielen Dank für Ihren Kommentar.

    Bitte erlauben Sie mir, zu den angesprochenen Punkten Stellung zu beziehen:

    - Der Preis wird über die Self-Publishing-Plattform epubli veranstaltet, sodass eine Veröffentlichung hier notwendig ist. Für den Autor ist das kostenlos und er geht keine langfristigen Verpflichtungen ein (z.B. kann der Vertrag mit uns innerhalb von 5 Tagen gekündigt werden).

    - Es ist nicht unüblich, bei mehreren Preisträgern zwischen dem Gesamtpreis und den Einzelpreisen zu unterscheiden (z.B. Deutscher Buchpreis). Entsprechend haben wir bspw. in unserer Pressemitteilung kommuniziert, dass derneuebuchpreis.de mit ingesamt 20.000 € dotiert ist und das Preisgeld je Kategorie 5.000 € beträgt.

    Schöne Grüße,
    Max Franke

  • Roswitha Schäfer-Neubauer

    Roswitha Schäfer-Neubauer

    Hier hat das Haus v. Holtzbrinck auf einen Trend reagiert, der in der englischsprachigen Welt und vor allem auch online-Welt schon seit langem ein Hit ist - Selfpublishing. Und auch Preise dafür. Eine Plattform z.B. "Nightreading" - lässt einmal pro Monat über eingereichte Texte - gerne auch Romane, abstimmen - und wer die meisten Stimmen auf sich vereint, dessen "novel" wird kostenlos als E-Book aufgelegt. Mit der Werbung, die auch hinter Nightreading steht. Natürlich wird hier auch im liebevollen Sinn seitens der Autoren ein wenig geschummelt - "bitte click für mich!"
    Aber wer online-Literatur von noch unbekannten Autoren liest, wird sich nicht so ohne weiteres "bestechen" lassen, sondern nach seinem Geschmack bzw. der Qualität des gelesenen Textes entscheiden.

    Wenn du in der englischsprachingen Welt unterwegs bist, wirst du überrascht feststellen, dass "Self-publishing" der Autoren dort kein bißchen "ehrenrührig" ist - sondern, dass dass die Möglichkeiten des www und der Social Media wie facebook und LINKEDIN - ausgiebigst und ohne jede falsche Scham genutzt werden.

    Selbst spiegel-online schwelgte unlängst regelrecht...und vor allem in Sachen "E-Book-Publshing" - "vor allem superschnell als Medium und preiswert für die Autoren. Ohne Vorkosten!"
    Und berichtete von einer jungen Self-Publishing Autorin aus den Staaten, die mit ihrer inzwischen E-Book-Serie (wieder Vampire...) zur jungen Echt-Millionärin geworden sei.

    Ein pralles Schreibtalent, bis dahin nur abgewiesen, weil unbekannt und ohne "connections".

    Man kann die Demokratisierung des Marktes für die Autoren nur begrüssen. Wobei jener Skeptizismus allerdings auch in der Tür steht -

    "Was, wenn man den Stil etwa einer mitbestimmenden Jury-Lady, deren Art,selbst zu schreiben, und deren Standpunkte - nie mochte...? Cora Stephan war nie mein Geschmack. Soll ich ihr also nun mein Ungelesenes anvertrauen..? Oder einer Literatur-Agentin..? Oder einem Verlag...als Preis-Stifter, der zwar seriös, nicht aber revolutionär ist...????

    Nun ja, das wird jede und jeder für sich zu entscheiden haben. Denn - Geschmäcklichkeiten als auch innere Abwehr ...von diversen Seiten...wird es immer geben.

    Insgesamt aber brechen von Holtzbrinck und das zitierte online-Portal eine Lanze ...für jene Autoren, die es leid sind, ständig nur vorgefertigte Absagen von Verlagen zu bekommen...oder hingehalten zu werden.

    Auf Autoren, auf zu neuen Ufern!
    Auch ohne Preis-Stiftung...:))

    Ich fühle mich so versucht, einen E-Book-Verlag zu gründen. Lyrik, Historisches, Belletristik.

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