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Online philosophieren

Mehr als 1.000 Artikel: Ab sofort ist eine kostenlose Online-Version des "Handwörterbuchs Philosophie" von UTB und Vandenhoeck & Ruprecht freigeschaltet.

Das 2005 erschienene Wörterbuch wird von Wulff D. Rehfus herausgegeben und wurde vom Verlag Vandenhoeck & Ruprecht bei UTB verlegt. Es enthält Beiträge von über 50 ausgewiesenen Autoren und bündelt das Wissen für den gesamten Bereich der Philosophie, so UTB in seiner Pressemitteilung. Die Online-Version biete den kompletten Buchtext inklusive Such- und Druckfunktion.

Das Online-Wörterbuch richte sich sowohl an Studierende und Lehrende der Philosophie als auch an den philosophisch interessierten Laien. Die Artikel bieten einen Überblick über die großen Epochen der Philosophiegeschichte, bedeutende Philosophen, Methoden, Schulen und Disziplinen, Themen und Begriffe.

Eine gedruckte Neuauflage werde es dagegen nicht geben. Dazu heißt es in der Pressemitteilung: "Anstelle einer Neuauflage des Werkes haben sich der Verlag Vandenhoeck & Ruprecht und die Verlagskooperation UTB dazu entschlossen, den Inhalt frei zugänglich ins Netz zu stellen. Damit soll das im Handwörterbuch zusammengestellte Wissen verfügbar gehalten werden."

Das Online-Projekt mit dem "Handwörterbuchs Philosophie" versteht Bertram Salzmann, UTB-Geschäftsführer, vor allem als ein Marketinginstrument, um Vandenhoeck & Ruprecht und UTB als Anbieter hochwertiger Fachinformationen für den Bereich der Philosophie auch online zu positionieren. "Wir rechnen damit, dass wir mit diesem Angebot unsere studentische Zielgruppe sehr gut erreichen und damit mittelbar auch zusätzliche Interessenten für unsere Bücher gewinnen“, erläutert Salzmann die Strategie. Die "Kostenlos-Mentalität" des Internets sollten Verlage seiner Meinung nach nicht nur als Bedrohung, sondern auch als Chance verstehen: "Wo sich durch kostenlose Angebote Nutzerzufriedenheit und Markenvertrauen entwickeln, wird auch der Boden für künftige Kundenbeziehungen bereitet."

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1 Kommentar/e

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  • Hajo

    Hajo

    Ein erster Schritt ist gemacht. Die Artikel sind verfügbar, aber nur im Online-Modus. Warum folgt nicht der zweite Schritt: Das Buch als eBook ohne DRM anzubieten. Die Texte liegen elektronisch vor, eine Umwandlung kostet nichts und am Speicherplatz dürfte es nicht mangeln. So könnte das Buch auch dort genutzt werden, wo man es benötigt.

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