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E-Book-Bestsellerlisten im Börsenblatt

Das Geschäft mit E-Books nimmt Fahrt auf. Ab sofort veröffentlicht das Börsenblatt in Kooperation mit Media Control GfK International monatliche E-Book-Bestsellerlisten.

Die Auswertung erfolgt in den Warengruppen Belletristik (Platz 1–20) und Sachbuch (Platz 1–10). In das Panel fließen laut Media Control die Verkaufszahlen von fünf großen E-Book-Händlern ein. Das entspreche einem geschätzten Marktanteil von mehr als 40 Prozent. Außerdem melden mehrere Verlage ihre Verkaufszahlen direkt an Media Control.

Im Januar führte "Der Beobachter" (Charlotte Link, Blanvalet) die E-Book-Charts an, gefolgt von "Verderben" (Patricia Cornwell, Hoffmann und Campe) und "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" (Jonas Jonasson, Carl´s books).

Bei den Sachbüchern schaffte es "Heilige Scheiße" (Stefan Bonner/Anne Weiss, Lübbe digital) an die Spitze,  gefolgt von "Steve Jobs" (Walter Isaacson, C.Bertelsmann) und dem Dauerbrenner "Ich bin dann mal weg" (Hape Kerkeling, Piper). 

Die Listen finden Sie in der aktuellen Börsenblatt-Ausgabe und in der Rubrik Bestseller auf boersenblatt.net

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9 Kommentar/e

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  • Azadeh Sepehri

    Azadeh Sepehri

    eine sehr gute Idee

  • Nikola Hahn

    Nikola Hahn

    Ich schließe mich meinem Vorgänger an :) Da ich selbst gerade den Sprung von der Papierpublikation ins eBook gewagt habe, bin ich wirklich gespannt, wohin die Entwicklung geht.

  • Michael Till-Lambrecht

    Michael Till-Lambrecht

    Auf welchem Datenmaterial basiert diese Bestsellerliste?

    Handelt es sich dabei um die Bestseller ALLER in Deutschland verkauften eBooks? Oder nur um die Bestseller der VLB-gelisteten eBooks?

  • wettbewerber

    wettbewerber

    Solange keine absoluten Zahlen veröffentlicht werden und solange die veröffentlichten Zahlen nicht notariell nachgeprüft worden sind, GLAUBE ICH KEINER SOLCHEN BESTSELLERLISTE

    Ich halte dies für ein reines Propagandainstrument interessierter Kreise um uns glauben zu machen, das eBook hätte eine relevante Bedeutung

  • Redaktion Börsenblatt

    Redaktion Börsenblatt

    @Michael Till-Lambrecht: Das Datenmaterial basiert auf den Verkaufszahlen aller E-Book-Titel von fünf großen E-Book-Händlern. Zudem melden Verlage Zahlen zu E-Book-Verkäufen direkt an Media Control.

  • Michael Till-Lambrecht

    Michael Till-Lambrecht

    Vielen Dank, @Redaktion.

    Und wer sind diese 5 großen E-Book-Händler genau?

  • Beringer Books

    Beringer Books

    @Redaktion und @Michael Till-Lambrecht,

    die Fragen sind berechtigt, da ich denke, dass Sie die Verkäufe über Amazon-Kindle komplett außen vor lassen - jedoch macht dieser Absatzmarkt die meisten Umsätze (lt Aussagen eines Librekamitarbeiters hat Amazon allein bei den eBooks in Deutschland einen Marktanteil von ca. 40%!).

    Eine Bestsellerliste, die lediglich auf nur 40% des gesamten eBook-Marktes basiert, ist unglaubwürdig und ehrlich gesagt auch unprofessionell, wettbewerbsverzerrend und vielleicht sogar etwas peinlich.

  • Franzjosef

    Franzjosef

    Welche Aussagekraft hat Ende März eine Bestsellerliste mit Daten aus dem Januar? Und wo bleiben die 99-Cent-Titel, die zumindest bei Amazon die Top 20-Liste beherrschen?

  • Redaktion Börsenblatt

    Redaktion Börsenblatt

    Danke für die Nachfragen.
    @Michael Till-Lambrecht: Die Datenquellen werden aus Rücksicht auf die teilnehmenden Händler derzeit nicht namentlich genannt. Das Markforschungsinstitut Media Control GfK International (MC) muss sicherstellen, dass keine Rückschlüsse auf die Verkaufszahlen einzelner Händler möglich sind.
    @Franzjosef: Die Liste laut MC einen Vorlauf von ca. sechs Wochen. Das liegt daran, dass Verlage ihre Zahlen derzeit noch nicht schneller melden können. Ein kürzerer Vorlauf ist angestrebt, MC arbeitet kontinuierlich an der Verbesserung der Prozesse. Zu den 99-Cent-Titeln: Die Kriterien für die Listung orientieren sich laut MC an denen der Bestsellerlisten Taschenbuch. Dort werden 99-Cent-Titel nicht berücksichtigt.
    Wir hoffen, das hift weiter. Die Listen stehen noch, genauso wie der E-Book-Markt selbst, am Anfang. Sie werden weiter verbessert und ausgebaut.

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