Bibliophilie

Gesellschaft der Bibliophilen erwirbt Briefe von Börries v. Münchhausen

Bibliophilie im "Dritten Reich" – Die 1899 begründete Gesellschaft der Bibliophilen hat für ihr Archiv ein Konvolut mit 38 Briefen und Postkarten von Börries v. Münchhausen an Conrad Höfer erworben.

Die Schriftstücke aus dem Zeitraum Juni 1929 bis Februar 1944, die auf der 18. Leipziger Antiquariatsmesse von einem Kölner Antiquar erworben wurden, werfen unter anderem ein Licht auf Börries v. Münchhausens Rolle in der "organisierten Bibliophilie" nach 1933, die von verschiedenen Personalquerelen und konkurrierenden Ansprüchen geprägt war (Börries v. Münchhausen musste 1941 mehr oder minder unfreiwillig den Platz des Vorsitzenden der Gesellschaft der Bibliophilen räumen).

Eine von Reinhard Wittmann (Fischbachau) bearbeitete Dokumentation der Briefe und Postkarten ist für den nächsten Band des von Ute Schneider (Mainz) im Auftrag der Gesellschaft der Bibliophilen herausgegebenen Jahrbuchs "Imprimatur" geplant.

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