Die Sonntagsfrage

Hollywood - nein danke!

Book meets Film geht in die sechste Runde: Wie setzt man sich im Wettbewerb des Landesverband Bayern des Börsenvereins durch und was erwarten Sie? Martina Meier, Geschäftsführerin des jungen Papierfresserchens MTM-Verlags, verrät es in unserer Sonntagsfrage

Martina Meier, Papierfresserchens MTM-Verlag

Martina Meier, Papierfresserchens MTM-Verlag © privat

Unser Verlag wird sich in diesem Jahr erstmals an der Veranstaltung "Book meets Film" beteiligen … und wir freuen uns sehr auf diese besondere Herausforderung. Als ich vor einigen Wochen auf die Veranstaltung aufmerksam wurde, ging mir gleich ein Gedanke durch den Kopf: "Wer nicht wagt, der nicht gewinnt."  

Das Buch, das wir am 4. Juli präsentieren werden, war schnell gefunden. "Schorxel Pix auf Weltraumreise" der jungen Münchner Autorin Fine Rehm. Dass wir uns gerade für ein so farbenfrohes Bilderbuch entschieden haben, lag nach einem kurzen Blick in das Vorjahresprogramm der Veranstaltung klar auf der Hand. Unser Bilderbuch unterscheidet sich sehr stark von anderen Titeln, die bislang bei "Book meets Film" vorgestellt wurden.  Und wer weiß, vielleicht war ja das auch ein Grund, warum die Jury gerade uns aus der Vielzahl der Bewerbungen ausgewählt hat. Solch eine Möglichkeit erhält man im großen Getriebe des Buchgeschehens nicht oft … und ist für uns schon so etwas wie eine kleine Auszeichnung.

Wie man sich durchsetzt in diesem Wettbewerb? Wir haben in den letzten Tagen eine richtig schöne Präsentation vorbereitet, die aus dem Rahmen fällt und in die es in dieser Form bei Book meets Film sicher noch nicht gegeben hat.  Zwei Minuten sind zwar nicht sehr lang, aber ich bin mir sicher, dass wir die Anwesenden überraschen werden. Soll ich hier schon mehr verraten? Dann wäre ja die Spannung dahin. Ich darf aber sagen, dass auch unser kleiner Weltraumreisender den Erdlingen und Filmschaffen den einen Besuch abstatten wird. Immerhin ist Schnorxel Pix schon öfter einmal in München gelandet, denn das Buch wird in der bayrischen Metropole bereits seit einiger Zeit als Kindertheaterstück aufgeführt.

Unsere Hoffnungen? Wer nun die Antwort "Hollywood" erwartet, täuscht sich. Das Abheben überlassen wir schön brav unserem kleinen Schnorxel. Der hat Übung darin! Wir wünschen uns eine Präsentation, die ohne große Pannen über die Bühne geht.  Wenn wir es zudem schaffen, auf das ein oder andere Gesicht ein Lächeln zu zaubern, dann haben wir schon eine Menge erreicht. Natürlich freuen wir uns – insbesondere unsere Lektorin Sandy Penner, die federführend die Präsentation vorbereitet hat – auf einen spannenden Tag in netter Gesellschaft. Wir möchten interessante Leute kennenlernen, tolle Gespräche führen … und alsbald den kleinen Schnorxel Pix über die Leinwand hüpfen sehen. Immerhin hat sich meine zwölfjährige Tochter schon verlagsintern für Hauptrolle beworben …

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