boersenblatt.net-Umfrage

40 Prozent wollen Noten ins Sortiment nehmen

Musikalienhandlungen schwinden, für die Musikverlage wird der Buchhandel als Vertriebskanal immer wichtiger. Aber lohnt sich die Programmergänzung auch fürs Sortiment?

Immerhin gibt es in Deutschland laut Statistik über sieben Millionen singende und musizierende Menschen, die mit Instrumentalschulen, Liederbüchern, Noten versorgt werden wollen.

40,1 Prozent der Buchhändler, die auf boersenblatt.net abgestimmt haben, würden einen Versuch mit Noten wagen; die Mehrheit (200 Buchhändler, knapp 60 Prozent) kann sich dieses Geschäft nicht vorstellen.

An der Umfrage haben 334 Leser teilgenommen. Vielen Dank, dass Sie mitgemacht haben!

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1 Kommentar/e

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  • ehem. Fachändler

    ehem. Fachändler

    Dann viel Spaß mit dem Versuch - die Branche schrumpft ja nicht ohne Grund. Da wird dem Buchhandel auch nicht viel übrig bleiben, dafür ist der Aufwand (Recherche von weniger bekannten Titeln, Auswahl diverser Verlagsausgaben, musikalische Kenntnisse) viel zu groß als dass sich das rechnet.
    Warum stellen die Buchhandlungen nicht einfach konsequent ausgebildete MUSIKALIENHÄNDLER ein? Nee, das will man auch nicht. Jede Branche erlebt derzeit einen Rückgang, also versucht man in einer anderen Branche zu fischen.
    Ich selber habe dies als ausgebildeter Musikalienhändler erlebt, meine Jobsuche war erfolglos. Da es schon länger bekannt ist, dass der Buchhandel ins Notengeschäft einsteigen will, hatte ich mein Glück auch dort versucht und sogar darauf hingewiesen... FEHLANZEIGE.
    Offenbar will man diesen Vorteil nicht nutzen.
    Mit ein paar einzelnen "Beststeller"-Titel x-fach die sich der Buchhändler in Massen hinstellt (wie es mittlerweile auch die großen "Musiker-Aldis" tun, die ausgebildete Fachhändler bevorzugt NICHT einstellen) ist es nicht getan.
    Ich weiß schon, warum ich der Branche den Rücken gekehrt habe und mich stattdessen lieber die Bank im Hörsaal drücke um mich neu zu bilden.

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