Der beschädigte Riese

Was kann die Amazon-Debatte bewirken?

Amazon Deutschland hat anhaltenden Stress. Mit Kunden, mit Autoren, mit mehr als nur einem Lieferanten, mit der Presse. Und sogar mit der Politik. Auslöser dafür war eine halbstündige Dokumentation spätabends in der ARD, die einen üblen Umgang des Unternehmens mit seinen ausländischen Saisonarbeitern zeigte. Seit deren Ausstrahlung vergangenen Mittwoch bläst ein starker Shitstorm aus wechselnden Richtungen gen Bad Hersfeld, München und Seattle.

Gemessen an der durchschnittlichen Empörungsdauer nach Skandalen, geht das nun schon länger, als uns coole Kenner des Konsumentenverhaltens vorausgesagt haben. Auf boersenblatt.net sind übers Wochenende mehr als hundert, zum Teil ausführliche Leserbeiträge zusammengekommen: ein breiter Fluss. Im Ton wird überwiegend leidenschaftlich, in der Sache kritisch kommentiert. Vertreter größerer und großer Verlage nehmen an der Debatte bisher nicht teil, es sei denn unerkannt. Auch gibt es eine Reihe von Stimmen, die die Kritik an dem Internetriesen für (wahlweise) scheinheilig, unverhältnismäßig, verträumt oder aussichtslos halten. Diese Einreden inszenieren sich gern als „Stimmen der Vernunft“. Sind sie das wirklich?

Die weitest verbreitete Kontertechnik gegen die allgemeine Aufregung stellen Hinweise auf eine globale Missstandsnormalität dar, nennen wir sie pars pro toto den Foxconn-Komplex (Kinderarbeit in der Smartphone-Produktion). Das Argument mündet rhetorisch in die Forderung nach einer ethischen Voruntersuchung bei jeder einzelnen Konsumhandlung: Darf ich das kaufen? Offenbar soll das Manöver noch den letzten Naivling unter den Wutbürgern die Absurdität seines Ärgers über Amazon erkennen lassen und ihm suggerieren, dass prüfendes Nachdenken und Einkaufen zwei Paar Schuhe seien.

Leider überwiegt dabei polemisches Interesse, hinter das der logische Anspruch zurückzutreten hat. Denn nach welcher Logik sollte eine schlecht eingerichtete Welt den miserablen Einzelfall für hinnehmbar erklären helfen? Der Schriftsteller Frank Goosen hat das Denkmuster mal auf die knappe Ruhrgebietsformel „Woanders is auch scheiße“ gebracht. Der Satz tut gut in Gelsenkirchen, und vielleicht tröstet er ja dort. Aber eben nur dort.

Bedenkenswerter erscheinen allerdings Zweifel an der Protestwirkung, die sich aus der erlangten wirtschaftlichen und systemischen Bedeutung Amazons speisen. Die Firma bedient ihre Kunden enorm schnell und kenntnisreich. Deshalb konnte sie so dynamisch wachsen und in Deutschland mittlerweile tausende Arbeitsplätze schaffen, darunter viele voll- und gar nicht mal schlechtbezahlte. Und deshalb konnte sie in die Lage gelangen, hierzulande heute etwa jedes fünfte Buch zu verkaufen (weswegen, siehe oben, größere und große Verlage nicht mitmachen bei den Demos auf den Social-Media-Plätzen gegen ihren inzwischen wichtigsten Handelspartner).

Das zügige Wachstum des Online-Händlers hat freilich noch einen weiteren, weniger ehrenhaften Grund: Amazon zahlt seine (Niedrigst-)Steuer komplett in Luxemburg. In Deutschland trägt das Unternehmen nicht viel bei zum öffentlichen Wohlstand, im Gegenteil, es trägt ihn ab, indem es die Infrastrukturkrise der Innenstädte beschleunigt. Und es untergräbt den nach wie vor stabilsten Schutzwall des Buchhandels: die Buchpreisbindung. Das geschieht, indem diese Internetfirma beispielsweise die Sofortantiquarisierung eben erst erschienener Bücher vorantreibt und damit das große Heer der Sparfüchse anspricht, die gerne kleinste Preise entrichten und ungern groß über den Preis dafür nachdenken.

Mit anderen Worten: Es gibt einige Gründe, den Laden von Jeff Bezos klasse zu finden. Aber es gibt auch starke Gründe, ihn nicht zu mögen. Seit ein paar Tagen sind diese Ablehnungsgründe besser sichtbar geworden. Der Sturm der Entrüstung wird dennoch bald abklingen. Amazon trägt soeben das Seine dazu bei, indem es sich sowohl von dem in der ARD kritisierten Sicherheitsdienst als auch von dem für den Personentransport zuständigen Dienstleister trennt. Damit glaubt man vermutlich, auf seinem quasi steuerbefreiten Weg zur totalen Handelsherrschaft zwei Steine des Anstoßes weggeräumt zu haben. Wird das reichen, dass dem Riesen aus dem aktuellen Schaden kein Riesenschaden entsteht?

Die in Teilen hoch reflektierte Aufregung über Amazon wird in ein paar Wochen an dem Umstand, dass frei wählende Konsumenten zu allererst so frei sind, ihren Eigennutz zu verfolgen, nicht viel geändert haben. Aber die beiden ARD-Filmautoren Diana Löbl und Peter Onneken haben mit ihrer dunklen Doku zu später Stunde womöglich mehr ausgelöst, als solche Sendungen für gewöhnlich auslösen: Sie haben eine Art Bartleby-Geist geweckt, den Möglichkeitssinn des Konsumenten für ein ganz bewusstes „Ich möchte lieber nicht“. Das wird sich nicht gleich zur Massenbewegung erheben. Aber es könnten mehr als wenige werden. Wie schrieb sehr ausgeruht ein Kommentator in der „Welt“: „In der Konsumgesellschaft ist ja jede Kaufentscheidung eine Wahl. Und dafür muss man nicht mal um die Ecke denken, sondern nur um die Ecke gehen.“

Der Buchhandel hat die letzten Tage seinem aufgestauten Ärger Luft gemacht, in zahlreichen Aspekten völlig zu Recht. Jetzt wäre eine günstige Gelegenheit, neben Amazons Schwächen vor allem die eigenen Stärken ins Gespräch zu bringen. Die meisten Buchhändler tun das sowieso tagein, tagaus. So viele geneigte Zuhörer wie derzeit hatten sie allerdings in Deutschland lange nicht.

Torsten Casimir

Schlagworte:

Mehr zum Thema

21 Kommentar/e

Diskutieren Sie mit ...

  • Vorschlag

    Vorschlag

    Hm, vielleicht sollte sich Amazon aus dem deutschen Markt zurückziehen und seine Standorte hierzulande schließen. Dann bräuchten sich die Deutschen keine Gedanken mehr über unwürdige Arbeitsbedingungen machen.

  • Börndi

    Börndi

    "Der Buchhandel hat die letzten Tage seinem aufgestauten Ärger Luft gemacht"

    Ich könnte mir vorstellen, das dieser Ärger zu einem nicht unerheblichen Teil auch aus Frustration und Neid entsteht.... Jeff Bezos hat quasi aus dem Nichts über die Jahre ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut, während viele Buchhändler in derselben Zeit über ein einzelnes Ladengschäft nicht hinaus und ebensowenig auf einen grünen Zweig gekommen sind... das ist die andere Seite der "Empörung" in Deutschland.....

  • Volker Gollenia

    Volker Gollenia

    Ich kann mir auch hier einen Kommentar nicht verkneifen: Hier wird gezielt auf einen Zug aufgesprungen, medienwirksam etwas gehypt. Schon die Einleitung: Stress mit mehr als nur einem Lieferanten. Haha, es sind jetzt schon 2! Jeff Bezos wird vom Stuhl fallen. Es ist das gleiche Thema wie mit den Filialisten. Firmen, die anders und erfolgreich sind, sind suspekt. Meist kommen direkt danach Verschwörungstheorien und nebulöse Anschuldigungen. Amazon und andere Internetanbieter sind deshalb erfolgreich, weil sie den Kunden in den Mittelpunkt stellen, dessen Anforderungen erfüllen und seine Bedürfnisse nicht nur befriedigen, sondern sogar wecken. Das ist in seinen Auswirkungen für den Einzelhandel zunächst prekär, aber nicht unlauter. Ebenfalls ärgerlich aber legal ist das Thema "Steuern nicht in Deutschland zahlen". Bei welchen Konzernen wollen Sie anfangen, Herr Casimir? Da reicht eine Seite nicht... Schön übrigens auch die übliche Keule der Buchpreisbindung, die immer gerne rausgeholt wird, wenn einem die Marktteilnehmer nicht passen. In Deutschland ist ein ganzer (auch ungeliebter) Konzern daraus entstanden, der übrigens m.W. sogar seine Steuern in Deutschland zahlt. Nein, das ist sehr durchsichtig, die Empörung wirkt dann doch zu aufgesetzt. Entscheiden werden am Ende die Käufer. Und die entscheiden nicht auf der Basis von Schuldzuweisungen, sondern auf der Basis von Angebotsbreite (eben mehr als Bücher), Preis/Leistung und Service. Das alles ist bei Amazon bestens. Dagegen hilft nur Eines: Besser sein.

  • Unabhängige Buchhändlerin

    Unabhängige Buchhändlerin

    "Jetzt wäre eine günstige Gelegenheit, neben Amazons Schwächen vor allem die eigenen Stärken ins Gespräch zu bringen."
    Nun, das möchte ich mal als unabhängige Buchhändlerin versuchen zu erläutern.
    Wenn die Verlage unsere Barsortimente bedienen, bei denen in der Regel 50% und nicht wie bei Amazon (Danke Herr Thiele & Herr Schroer für die bestätigte Info) effektiv 55% - 65% (Rechtsabteilung des Börsenvereins?) vom Verlag verlangt werden, ist es für uns Buchhändler kein Problem, dem Kunden eine große Auswahl der Bücher auf den nächsten Tag zu besorgen.
    Viele Kunden regen sich über das mangelnde Angebot vor Ort auf und betonen, daß sie Ihr Buch auch selbst bestellen können und uns Buchhändler nicht dafür brauchen. Die Frage ist, warum das Angebot vor Ort geschrumpft ist. Dies ist leider auch der Tatsache geschuldet, daß viele Kunden die Bücher bei uns nur anschauen. Der Kauf wird allerdings bei Amazon getätigt.
    Liebe Kunden, wenn Ihr wieder mehr bei uns einkauft, werden die allgemeinen Sortimente auch wieder eine größere Buchauswahl für Euch bereitstellen.
    Fakt ist, daß der unabhängige Buchhandel in der Regel jedes lieferbare Buch, das nicht bei den Großhändlern gelistet ist, auch direkt bei den Verlagen bestellt. Manche Filialen einiger Ketten bilden, wie ich gehört habe, eine Ausnahme.
    Was macht der Buchhändler? Er berät individuell, er recherchiert und schlägt Titel vor, die dem Bedürfnis des Kunden entsprechen, abseits von Algorithmen, die sich auf Verkaufszahlen stützen. Der moderne Buchhändler (ja, die gibt es mittlerweile) berät nicht nur im Laden, er tut dies auch per E-Mail, Telefon und über soziale Netzwerke. Er kommuniziert!Das macht Amazon nicht.
    Ein weiteres Argument für Amazon ist die portofreie Lieferung von Büchern. Das machen Viele Buchhändler auch. Hier frage ich mich allerdings auch, inwiefern die Erhöhung des Portos der Büchersendungen Anfang des Jahres der Deutschen Post zur Querfanzierung dient, da Amazon als Großkunde Sonderkonditionen ausgehandelt hat. Mich würde brennend interessieren, was Amazon pro Büchersendung bezahlt.
    Fakt ist, daß der Börsenverein sich in letzter Zeit eher den Bedürfnissen der Verlage, anstatt denen der Sortimenter gewidmet hat.
    Euer Branchenmarketing in einem Monat begrüße ich, auch wenn ich nicht viel erwarte. Warum kostet es z.B. Geld, wenn ich mich als Buchhandlung bei "Buchhandel.de" listen möchte? Ihr habt doch alle unsere Daten. Ich denke, daß fast alle Mitglieder bereit sind, 5 Euro mehr Mitgliedsbeitrag zu zahlen, wenn auf dieser Plattform alle Buchhandlungen gelistet sind. Wenn die Verlage dann auch noch diesen Katalog mit dem gleichen Eifer mit Informationen anfüttern, wie sie es bei Amazon getan haben, dann hätten wir doch eine ideale Alternative zu Amazon. Und manche Bibliotheken würden ihre Daten vom Börsenverein beziehen.
    Ich möchte Amazon per se nicht verteufeln. Wenn ein Marktteilnehmer durch geschicktes Wirtschaften groß wird, dann kann man sich für ihn freuen. Allerdings sollten die Rahmenbedingungen für alle gleich sein. Wie groß wäre Amazon, wenn sie den gleichen Steuersatz wie wir Buchhändler zahlen müssten und sie die Mitarbeiter anständig entlohnen. Ja, ich weiß, daß auch viele Verlage und Buchhändler ihre Angestellten nicht adäquat entlohnen.
    Das Ergebnis sind schlecht lektorierte Bücher von Volontären und Kollegen, die mit ihrer Laune manch einen Kunden geradezu in die anonyme Welt von Amazon treiben.
    Hier ist jedoch die Politik gefragt, die die Rahmenbedingungen bestimmt.
    Ich bin sehr überrascht, daß die Empörungswelle länger anhält als ich dachte. Vielleicht ist es ja jetzt an der Zeit, daß Verlage, Antiquariate und Buchhändler endlich gemeinsam nach Lösungsansätzen und Alternativen zu Amazon & Co. suchen und auch auf Augenhöhe miteinander kommunizieren. Die Branche hat mit ihrer Zusammenarbeit viel erreichen können. Sei es das moderne Bestellsystem, Bücherwagendienst...usw..
    Wenn wir endlich wieder zusammenarbeiten, können wir die Kunden überzeugen, daß es sich lohnt im stationären Handel einzukaufen. Wer weiß, vielleichtwird manch ein Buchhändler wieder besser entlohnt und manch ein Verlag muß sich von Volontär zu Volontär hangeln und kann seine Autoren auch wieder gescheit bezahlen. Wir Buchhändler begnügen uns mit den üblichen Rabatten ;-)

  • Merfelle

    Merfelle

    Mir muß mal jemand erklären, warum sich der gemeine Deutsche über die Arbeitsbedingungen bei Amazon aufregt, und im Gegenzug für 300.- Euro all inklusive plus Flug und Transfer Urlaub macht und es sich im Hotel gut gehen läßt, während sich die Hotelangestellten für einen Hungerlohn die Seele aus dem Leib schuften!!??!

  • Stefan

    Stefan

    @Merfelle: Mir muss mal jemand erklären, warum der gemeine Deutsche Beiträge kommentiert, ohne sie vorher gelesen zu haben. Herr Casimir hat ihr Scheinargument in seinem Text schon kritisch gewürdigt.

  • branchenkenner

    branchenkenner

    Ich beschränke mich hier erstmal auf zwei Feststellungen:

    Erste Feststellung: Das Börsenblatt bemüht sich in Artikeln wie diesem zwar um einen weitestgehend neutralen Diskussionsstandpunkt, bezieht jedoch durch das unablässige Verbreiten jeder kleinsten Randnotiz in Sachen Amazon indirekt deutlich Position. Nicht dass das grundsätzlich verwerflich wäre. Nur geschieht diese Meinungsmache allzu selektiv.
    So ein detailversessenes Nachbohren hätte man sich in der Vergangenheit bei so manchem Fehltritt der Buchhandels-Filialisten gewünscht, die dem stationären, inhabergeführten Buchandel nicht viel weniger geschadet haben, als das derzeitige Aufstreben von Amazon.

    Zweite Feststellung: Der ewige Vorwurf, Amazon wäre der Oberbösewicht in Sachen Preisbindung, ist äußerst pauschal und eingleisig. Wann haben die Redelsführer dieser Kampagne das letzte Mal eine Thalia-Filiale betreten, bei Weltbild gestöbert oder auf Libri.de gesurft? Überall %-Zeichen, überall Ramsch, Schnäppchen hier, Schnäppchen da.
    Mal Tacheles: Beinahe jeder in dieser Branche versucht doch heutzutage über alle möglichen Kanäle dem Kunden Preisvorteile zu suggerieren. Denn leider macht das Konsumverhalten in unserer heutigen Gesellschaft dieses Vorgehen zu einem zwingend notwendigen Stilmittel bei der Kundenaquise. Das gleiche gilt für Multichannel. Aber was ist die Folge? Wir alle, die wir dies tun, untergraben damit die Preisbindung. Wir täuschen die Kunden, statt sie über die wahren Werte der Ware aufzuklären. Wir entzaubern das Einkaufserlebnis in den Innenstädten und machen unsere Güter zwar Massen- bzw. Konsumkompatibel, entwerten jedoch unsere, das Buch umgebenden Dienstleistungen.

    Mein Fazit: Das Gerede über die Stärken des Einen und die Schwächen des Anderen ist schön und gut, letztlich läuft in unserer Branche aber zu viel falsch, was uns alle betrifft. Wir zeigen mit dem Finger auf die vermeintlichen Bösewichte und haben die andere Hand hinterm Rücken am Pistolengriff. Und auch das Börsenblatt wirft sein viel zu grobmaschiges Netz nur nach Lust und Laune in den großen, trüben Teich.
    Wir müssen uns der wahren Fakten und Verhältnisse endlich einmal bewusst werden. Und der Verband ist gefordert, diese über seine Mitteilungsorgane anzusprechen ... umfassend, objektiv und ungeschönt. Unser Problem ist nicht Amazon, unser Problem ist der zerbrochene Spiegel, der uns immer nur verzerrte Bilder zeigt, wenn wir ihn uns selbst vorhalten.

  • Katharina

    Katharina

    Die Amazon-Debatte ist eine Schein-Debatte und verkehrt die Kausalitäten.
    Es ist das Gesetz, das den Rahmen setzt, in denen sich Unternehmen bewegen.
    Wenn Amazon dagegen verstoßen hat, dann belegt es, dass die Verwaltung nicht prüft, ob die Gesetze eingehalten wird. Frau von der Leyen schreit nicht von ungefähr so laut - sie kennt ihr Handwerk, so lenkt man ab.

    Ich möchte sehr bezweifeln, dass abgesehen vom Sicherheitsdienst, etwas zu bemängeln gibt. Dann gäbe es ganz sicher schon Klagen.

    Ich finde bei der Debatte werden zu viele Vorurteile bedient. Der böse Große. Das böse Internet. Während meines Studentenlebens habe ich Jobs gemacht, die an Rigidität ähnlich krass waren wie die Dame in dem Amazon-Film berichtet.

    Gut finde ich an der Debatte, dass Deutschland als Gesetzgeber und die EU unter Zugzwang geraten und daraufhin müssen die Marktbeteiligten arbeiten. Ob Pferdeskandal, der übrigens wirklich schlimm ist (klarer Betrug), oder Besteuerung von globalen Unternehmen und Arbeitnehmerrechte - in der Geschäftsleitung werden die Vorgaben gemacht und dann durchgereicht. Die muss man bremsen und nicht den Kunden ihr Verhalten vorwerfen.

    Ich finde diese geschürten Emotionen verhindern den klaren Blick auf die Faktenlage. Daran ist bedauerlich, dass die Gunst der Stunde, dass Gesetze zugunsten der Arbeitnehmer usw geändert werden, verstreichen wird. Und das hat unsere Ministerin auch vor. Deshalb wird jetzt erstmal geprüft. Und am Ende gibt es ein Papier.

  • branchenkenner

    branchenkenner

    Auch wenn ich mich hier jetzt oute:

    Eine gesetzliche Regelung, die durch eine Bundesregierung lanciert wird, die ausdrücklich um das Wohl und den Machterhalt der Besserverdienenden bemüht ist, ist das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben ist.
    Die Lobbyisten der Großkonzerne stellen quasi einen kompletten Parteiflügel bei CDU/CSU und FDP, insofern wird aus Sicht von Amazon, Apple & Co. nichts schiefgehen.

  • Paula

    Paula

    Wo lassen die Herrn Verleger eigentlich drucken, die jertzt so lauthals schreien? Und wie war das noch mal mit den Druckereien in Deutschland, die eine nach der anderen pleite gehn, weil die Druckaufträge der Verlage ins Ausland abwandern?
    Scheinheiliges Gesülze des Buchhandels und der Verlage!

  • eliboe

    eliboe

    Warum bloß müssen manche Leute, die anscheinend nicht einmal aufmerksam lesen können, immer sofort eine Meinung absondern, ohne die leiseste Ahnung von dem zu haben, worüber sie lästern? Komisch auch, wieviele sich jetzt berufen fühlen, den Riesen in Schutz zu nehmen - der hat das ganz und gar nicht nötig.
    @Paula
    1) Wie der Verfasser des Artikels so zutreffend schreibt, halten sich die Verlage gerade vornehm mit Amazon-Kritik zurück, weil sie es sich nicht mit einem Geschäftspartner dieser Größenordnung verderben wollen. Von wegen "lauthals schreien".
    2) Es gibt Druckereien, die bei vollen Auftragsbüchern pleite gehen - weil sie z.B. selbst Management-Fehler im Auslandgeschäft gemacht haben.
    Pauschalbeschimpfungen einer ganzen Branche sind lächerlich! Damit verunglimpfen Sie eine Menge engagierter Menschen.

  • face_65

    face_65

    Aaaaaargh! Ich ertrage diese Mittelstufenargumente nicht mehr:

    Zum Ersten: "Ihr kritisiert die Arbeitsbedingungen bei Amazon, produziert aber mit Kinderarbeit in China. Wo lassen die Herrn Verleger eigentlich drucken, die jetzt so lauthals schreien? usw." Ja, wo lassen die drucken? Wer was weiß, soll es sagen, aber nichts unterstellen. Bei Amazon dampft die Kacke gerade. Wem dazu nicht einfällt, dass man das Übel beseitigt, sondern nur, das es auch wo anders stinkt ("weiß aber auch nicht wo, keine Ahnung"), der hat kein Argument angebracht. Sondern in seinen eigenen Worten: Gesülze.

    Zum zweiten: "Das Großkapital und die Politik sind schuld." Ja, auch richtig. Nur irgendwo müssen wir jetzt mal anfangen. Auf den neuen Menschen, die bessere Welt oder das Wassermann-Zeitalter warten hilft nicht.

    Zum dritten: "Herr Bezos hat ganz allein ein tolles Unternehmen aufgebaut." Quatsch, Unfug. Wann lest ihr endlich eine Tageszeitung mit ernsthaften Wirtschaftsteil? Dann erfahrt ihr, wie es draußen im Leben zugeht mit Wagniskapital, Investmentfonds, Aktiengesellschaften und Lobbyismus. Doch, es darf auch ruhig die FAZ oder die Welt sein. Selbst da lässt es sich nachlesen.

    Zum vierten: "Die Preisbindung macht die Bücher so teuer, Amazon, Karstadt und Thalia machen sie billig." Die Buchpreise stagnieren seit 10 Jahren. Und sie waren vorher schon extrem niedrig. Aber ist ja wurscht. Und: Bitte nur einmal, wenigstens ein einziges Mal ehrlich die Buchmarktentwicklung in Schweden, Frankreich, Großbritannien und in der Schweiz nach dem Fall der Preisbindung betrachten. Und das Haupt errötet senken. Und: nein, die Big Players machen deutsche Bücher in Deutschland nicht billiger. Ist verboten. Per Gesetz. Doch, das ist die Wahrheit.

    Zum fünften: "Verleger und Buchhändler sind alle reich." Ja, vielleicht reicher als mancher Blogger in Berlin ("Wir nennen es Arbeit, auch wenn es nicht bezahlt wird"). Ansonsten: Ha. Ha. Ha. So wahr wie dieses: Alle, die bei der Bank arbeiten, trinken täglich Champagner und fahren auf Betriebsausflug nach Rio.

    Bitte - können wir diese Quatschargumente auf den Online-Seiten des Börsenblatts künftig sein lassen? Es bringt uns keinen Schritt weiter. Habe die Ehre.

  • Oberstufenargumentierer

    Oberstufenargumentierer

    @ face_65

    "Bitte nur einmal... die Buchmarktentwicklung in Schweden, Frankreich, Großbritannien und in der Schweiz nach dem Fall der Preisbindung betrachten..."

    Zumindest in Großbritannien gibt es ein lebhaftes Segment an Klein- und Kleinstverlagen. Weiß ich, weil ich so gut wie täglich mit Verlagen aus GB zu tun habe. Und Buchmarkt definiert sich m.E. nicht allein ausschließlich über die Anzahl von Buchhandlungen.....

  • Abitur-Argumentierer

    Abitur-Argumentierer

    @face_65

    "Zum zweiten: "Das Großkapital und die Politik sind schuld." Ja, auch richtig. Nur irgendwo müssen wir jetzt mal anfangen"

    Na, nur da kann man anfangen - beim Gesetz. Die Empörungswelle ändert doch nichts, höchstens kurzfristig. Bitte einmal Abitur machen. (Pst: Das war jetzt mit Augenzwinkern!)

  • René Artois

    René Artois

    Von wegen Amazon DEUTSCHLAND. In England geht's genauso zu, und das beschreibt ausgerechnet das Wirtschaftsblatt Financial Times (das Original ...) in seinem Magazin:
    http://www.ft.com/intl/cms/s/2/ed6a985c-70bd-11e2- 85d0-00144feab49a.html#slide0

  • Münchner Hugendubler

    Münchner Hugendubler

    Ich hoffe, dass der Protest gegen Amazon Folgen hat und die Kunden mehr überlegen, wo sie einkaufen. Von Schlecker und Lidl haben die Kunden sich ja auch abgewandt...

  • Heiner Waßmuß

    Heiner Waßmuß



    Ist Amazon ein Schurke oder sind einfach nur die Kunden naiv...?
    Geschrieben von: Heiner Waßmuß - Montag, den 18. März 2013


    In den letzten Wochen ist der Weltkonzern Amazon in negative Schlagzeilen geraten, weil er mit Subunternehmen zusammen arbeitet, die ihre Mitarbeiter zu unzumutbaren Bedingungen beschäftigen. Es ist natürlich richtig, das zu kritisieren und Resolutionen dagegen zu unterzeichnen. Aber dieser Schritt allein greift recht kurz!

    Ich weiss nicht, was mich an der Amazon-Debatte mehr verwundert: die Tatsache, dass Amazon offenbar auch dunkle Seiten hat, oder die mit großen entsetzten Kulleraugen zur Schau getragene Empörung vieler Teilnehmer an der Debatte über „so ein schreckliches Verhalten“ von Amazon. Gibt es etwa einen einzigen Global-Player, der keinen Dreck am Stecken hat? Wie naiv muss man denn sein, um so etwas zu glauben?

    Die Geschichte von Amazon ist zunächst mal eine gigantische Erfolgsgeschichte. Vom Geschäftsbeginn im Jahr 1994, als das Internet-Marketing noch in den Kinderschuhen steckte zu einem Umsatzriesen mit heute ca. 61 Mrd. Dollar Jahresumsatz weltweit war es ein geradliniger Weg. In Deutschland werden etwa 6,5 Mrd. Euro von Amazon im Onlinehandel getätigt. Das sind Artikel aller Art, denn Amazon geht in alle Bereiche, selbst in den Lebensmittelhandel. Aber auch 20 bis 25% aller Buchumsätze werden in Deutschland heute über Amazon abgewickelt.

    Das Erfolgsrezept im anfänglichen Verdrängungswettbewerb war dabei einfach: bester Service und größtmögliche Kulanz gegenüber dem Endkunden, Einbindung des Kunden in das Amazon-System und – gleichzeitig härteste Bedingungen gegenüber Lieferanten und Subunternehmern! So ist z.B. auch ALDI unter anderen Bedingungen mal groß geworden.

    Auch einen wachsenden Zeitgeist traf Amazon damit, nämlich den Wunsch der Benutzer, den Computer möglichst nicht mehr zu verlassen und alle Geschäfte von zuhause aus zu erledigen und auf „nervende“ Beratung durch Buchhandelsangestellte zu verzichten und statt dessen auf das Amazon-System „Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch die folgenden...“ zu vertrauen. Auch wenn die Empfehlungen dabei z.T. von den Verkäufern selbst stammten!

    Die Gewinnspannen im Buchhandel sind begrenzt, deshalb hat Amazon neue Maßstäbe gesetzt in extremen Rabattanforderungen an Verlage und in den Bedingungen für Kleineinlieferer. Da diese Bücher dann wirklich auch im Internet bestellbar sind und nicht im nahezu unendlichen Bücherdschungel einfach verschwinden, haben sich viele Anbieter auf diese Bedingungen eingelassen, auch wenn sie dann letztlich nichts mehr verdient haben. Wenn nun jetzt einige von denen lautstark „bei Amazon kündigen wegen der entsetzlichen Machenschaften dort“, ist das wohl nur eher ein Publicity-Gag.

    Das wirkliche Problem liegt eher bei einer Gesellschaft, die nur noch Preisvorteile und Bequemlichkeit im Sinn hat und die weiteren Folgen nicht bedenkt.

    -------------------------------------------------- --------------------------

    *Ihre Frau ist Buchhändlerin? Nun, sie wird bald arbeitslos sein, wenn Sie selbst weiter bei Amazon bestellen!

    *Ihr Sohn sucht einen Praktikumsplatz? Fragen Sie doch bei Amazon mal nach, eine Buchhandlung vor Ort wird es dafür bald nicht mehr geben! Amazon dankt Ihnen ablehnend!

    *Sie suchen einen gewerblichen Mieter für Ihre Immobilie? Reissen Sie sie ab oder nutzen Sie sie um, kein Bedarf, es gibt heute schließlich das Internet! Wer braucht noch stationäre Geschäfte?

    *Ihr Sportverein sucht einen lokalen Sponsor? Vergessen Sie es, Global-Player machen kein lokales Sponsoring und örtliche Geschäfte haben kein Geld, weil sie gegen die Großen ums Überleben zu kämpfen haben!

    *Ihr Mann arbeitet bei DPD,UPS oder Hermes und kommt abends immer später müde nach Hause? Fragen Sie ihn doch mal, wieviel Amazon-Päckchen er heute wieder ausliefern musste!

    -------------------------------------------------- --------------------------

    Bevor man also in die Amazon-Debatte einsteigt und zu schimpfen beginnt, sollte jeder erstmal sein persönliches Einkaufsverhalten überprüfen! Man kann die Zeit nicht zurückdrehen, aber man sollte sich selbst mal überlegen, was man persönlich zu einer weniger menschenfreundlichen Zukunft beiträgt, die man dann nachträglich in diversen Foren wiederum beklagt.

    Mit dem Kindle e-book ist es Amazon als Marktführer nun auch noch gelungen, ein System für e-books auf den Markt zu bringen und auch noch größter Anbieter damit zu werden,

    das 1.) nicht das beste e-book ist,

    das 2.) von Amazon fortlaufend unter Einbeziehung Ihrer persönlichen Daten mitgelesen wird,

    das 3.) Sie unweigerlich ausschließlich an zukünftige Downloads von Amazon bindet,weil andere Formate darauf nicht lesbar sind.

    Also die schlechteste nur mögliche Alternative unter allen e.books.

    Gleichzeitig hat Amazon es durch Ankauf der Rechte an der DNB (Deutsche National Bibliothek) geschafft, die tatsächlich größte Bücherdatenbank zur Verfügung zu stellen. Jedoch mit dem zweifelhaften Ergebnis, dass hinter jeder online-Abfrage der Amazon-Button aufblinkt „jetzt hier bestellen“. Natürlich ist der Titel in den wenigsten Fällen dann wirklich bei Amazon auch zu beziehen, aber man ist schon mal auf deren Seite gelockt worden. Und die bibliographische Zuordnung von tatsächlich erhältlichen Büchern ist ein Hohn auf buchhändlerisches Arbeiten: wahllos werden Erstausgaben, aktuelle Ausgaben und irgendwelche Ausgaben eines Titels bunt unter eine einzige Produktbeschreibung gepackt und man weiss nie im Voraus, was man bei einer Bestellung dann wirklich auch bekommt! Die somit schlechteste aller Suchmaschinen für antiquarische Bücher!

    AMAZON. DIE NR.1 ?

    Denken Sie doch einfach mal darüber nach!

    Die Konsequenz kann nur sein: „Online stöbern – vor Ort kaufen: Vielfalt erhalten!“


  • heinzi

    heinzi

    @17 ich teile ja manche Ansichten. Aber bitte sauber argumentieren:
    *Ihre Frau ist Buchhändlerin und kommt müde von der Arbeit? Fragen Sie sie doch mal, wieviel Bücher er heute wieder verkaufen musste!

    *Ihr Mann arbeitet bei DPD,UPS oder Hermes? Nun, er wird bald arbeitslos sein, wenn keiner mehr bei Amazon bestellt!

    Nicht alles so drehen, dass es ins Weltbild passt

  • Heiner Waßmuß

    Heiner Waßmuß

    @18. Heinzi, ich bin ja offen für Kritik, aber was wollen Sie denn sagen? Dass Buchhändler/-innen einen anstrengenden Tag haben können, streite ich doch nicht ab, bin ja selbst ein solcher. Der Arbeitsalltag im stationären Geschäft wird aber nicht noch anstrengender durch Internet-Giganten wie Amazon, sondern er ist akut bedroht wegen möglicher Schließung durch Unrentabilität.
    Dass hingegen Paketdienste von Amazon- Versendungen profitieren, ist doch genauso klar. Nun würde der Paketdienst durch rückläufiges Amazon-Aufkommen wohl kaum gleich schließen. Wollen Sie Arbeitsplätze in einer Buchhandlung gegen Arbeitsplätze bei Paketdiensten aufrechnen, gar zur Umschulung raten? Milchmädchenrechnungen kann ich auch...
    Was soll das also?

  • mündiger Konsument

    mündiger Konsument

    Ich möchte lieber nicht! Tschüss Amazon.

    An die Amazon-Fanboys/-girls: Bitte sparen Sie Ihre Beleidigungen. Das ist meine freie Entscheidung.

  • Heiner Waßmuß

    Heiner Waßmuß

    EINE BRANCHE KäMPFT GEGEN EINEN GIGANTEN

    AMAZON hat in den 20 Jahren seines Bestehens eine beispiellose Erfolgsgeschichte geschrieben. War es vor einigen Jahren noch die Thalia- Kette, die in einem aggressiven Feldzug hunderte von inhabergeführten Buchläden in Deutschland vom Markt fegte und den Verlagen restriktive Bedingungen diktieren wollte, so haben wir es jetzt im Zeitalter von Tablet, Smartphone und Online-Shopping mit einem « noch größeren Räuber» («Junge Welt») zu tun.
    AMAZON hat es geschafft, weltweit nicht nur im Buchhandel eine marktbeherrschende Position aufzubauen, sondern ist seit längerem dabei, durch enorme Ausweitung des online-Handels in fast alle Branchen einzudringen und sie zu verändern.
    Die Schlagzeilen des vergangenen Jahres über die schlechten Arbeitsbedingungen bei AMAZON haben viele Menschen nachdenklich werden lassen und das Bild vom perfekten, bequemen und smarten Online-Händler angekratzt. Das ist jedoch nur ein kleiner Aspekt des gesamten Problems, denn die Pläne des Online-Riesen gehen sehr viel weiter.
    Zukunftsvision von Jeff Bezos ist nicht nur der einzelne gläserne Kunde, sondern eine ganze gläserne Gesellschaft, deren gesamte Bedürfnisse von AMAZON geweckt, gesteuert und kontrolliert werden, «Schöne Neue Welt!». In dieser Welt spielen Staatsangehörigkeit, Rasse, Geschlecht oder Religion keine Rolle mehr, sondern allein die Tatsache, ob man ein AMAZON-Konto hat oder nicht. Wer es nicht hat, wäre dann ein Underdog, denn mangels Alternativen kann er seine Bedürfnisse gar nicht mehr befriedigen, weil der Einzelhandel der erklärte Feind von AMAZON ist, der zu zerstören ist.

    Jetzt ist ein Buch erschienen, dass den bisher unaufhaltsamen Aufstieg zeigt und erklärt, das Wesen des Giganten untersucht und auf die realen Gefahren hinweist, die von einer solchen marktbeherrschenden Stellung für die Gesellschaft, für die Wirtschaft und für den Staat ausgehen:

    Daniel Leisegang : Amazon - Das Buch als Beute
    Schmetterling Verlag , ISBN:3-89657-068-4 , Preis: Euro 12,80


    Lesen Sie auch folgende Presseartikel:

    » neues deutschland: Tödliche Umarmung Wie der Internetriese Amazon den Buchhandel und die Verlage erdrückt
    » junge Welt: Das größere Raubtier Amazons Angriff auf den Buchhandel
    » NachDenkSeiten: Warum es lohnt, den stationären Buchhandel zu unterstützen.

    Unser persönlicher Tipp für Ihre Büchersuche:
    Neue Bücher liefert der Buchhandel in der Regel zum gleichen Preis schneller und umweltfreundlicher als Amazon. Schon am nächsten Tag können Sie es abholen (wenn es nicht sowieso schon vorrätig ist).
    Bei englischen Büchern, CDs und DVDs kann Amazon unter Umständen allerdings eventuell Preisvorteile anbieten, beachten Sie aber genau die Versandkosten!

    Wenn Sie nach gebrauchten oder vergriffenen Büchern suchen, benutzen Sie die Suchmaschine http://www.daistesja.de ! Dort finden Sie zwar auch Angebote von Amazon, aber auch diejenigen von vielen anderen, meist genauer beschreibenden und oftmals günstigeren Anbietern.

    • Informationen zum Kommentieren

      Bitte kommentieren Sie zur Sache. Aggressive, polemische und beleidigende Kommentare werden nicht veröffentlicht. Wir werden Ihren Kommentar so schnell wie möglich freischalten. Hier lesen Sie unsere Netiquette.

    • Mein Kommentar

      Bitte kommentieren Sie zur Sache. Aggressive, polemische und beleidigende Kommentare werden nicht veröffentlicht. Wir werden Ihren Kommentar so schnell wie möglich freischalten. Hier lesen Sie unsere Netiquette.

      Ihr Profilbild können Sie über den externen Dienst Gravatar einbinden.

      (E-Mail wird nicht veröffentlicht)
      CAPTCHA image
      Wenn Sie die Buchstabenkombination nicht entziffern können, erhalten Sie durch Klick auf die Buchstaben eine neue Kombination.

      * Pflichtfeld