Neue Happy-Meal-Aktion startet im August

Mehr als eine Million Hörbücher für McDonald's

Nach den Bücher-als-Beigabe-Aktionen im August 2012 und im Mai 2013 legt McDonald's nun beim Happy Meal deutschlandweit eine dritte Buchaktion auf. Neben acht Buchtiteln ab 30. August gibt es ab 20. September auch drei Hörbuchtitel als Beigabe: "Der kleine Drache Kokosnuss im Spukschloss" (cbj audio), "Laura kommt in die Schule" (Baumhaus) und "Was ist was - Orcas" (Tessloff).

Die Dimensionen sind gewaltig: cbj audio etwa steuert sein Bestseller-Hörbuch "Der kleine Drache Kokosnuss" in einer Auflage von 500.000 Exemplaren als Beigabe zum Happy Meal bei, Baumhaus in ähnlichem Umfang, Tessloff 350.000 Exemplare. Nach Angabe von McDonald's trägt das Unternehmen die Produktionskosten der Hörbücher in vollem Umfang.

Laut cbj audio sei bei der Zusammenstellung der Titel darauf geachtet worden, dass Kinder unabhängig von Alter und Geschlecht ein Hörbuch auswählen können, das ihnen Spaß mache und sie inhaltlich interessiere. Die Verlage hoffen, dass durch die Werbeaktion die jeweiligen Marken gestärkt werden und auch neue Kunden ins stationäre Sortiment kommen:  "Kokosnuss wird hier viele neue Freunde finden, die ihn bislang noch nicht kannten, was sich positiv auf den Buchhandel auswirken wird", meint Volker Schick, Leiter Sondergeschäft Random House Audio. "Tessloff unterstützt die Aktion, weil wir uns für breit aufgestellte Leseförderung engagieren und damit auch wenig oder nicht buchaffine Zielgruppen erreichen", erläutert Tessloff-Sprecherin Nicole Hummel.

Acht Bücher ab 30. August zur Auswahl

Die dritte Happy-Meal-Runde mit Verlagsprodukten beginnt am 30. August zunächst mit acht Buchtiteln:

erzählende Titel:

  • "Conni in den Bergen" (Carlsen, Original-Ausgabe) für 3-6-Jährige
  • "Die drei ??? Kids: Die versunkene Stadt" (Kosmos, Exklusiv-Ausgabe) für  7-9-Jährige
  • "Die Teufelskicker junior - Ein starkes Team" (cbj, Exklusiv-Ausgabe) für 3-6-Jährige
  • "Lola auf geheimer Mission" (Loewe) für  7-9-Jährige

und Sachbücher:

  • ein Titel der "Licht an!"-Reihe: "Im Dschunge"l (Meyers) für 3-6-Jährige
  • zwei Titel der "Wow"-Reihe:" Tiere" und "Erde" mit 3D-Brille (Dorling Kindersley) für  7-9-Jährige
  • ein Titel der "Was ist was?"-Reihe: das Mitmach-Heft " Rund ums Meer" mit Stickern und Rätseln (Tessloff, Exklusiv-Ausgabe, d. h.  sie enthält Inhalte aus den Original-Ausgaben "Was ist was junior-Mitmachheft "Das Meer" und "Was ist was mini Malen & Rätseln "Strand") für 3-6-Jährige

Drei Hörbücher und ein Sachbuch ab 20. September

Die Beigaben enden nach drei Wochen am 19. September; am 20. September werden als Happy-Meal-Beigaben offeriert (bis 10. Oktober):

  • das Sachbuch "Wow - Zahlen - Fakten - Rekorde. So hast du die Welt noch nicht gesehen" (Dorling Kindersley) und die drei Hörbücher
  • "Der kleine Drache Kokosnuss im Spukschloss" (cbj audio, Original-Ausgabe),
  • "Laura kommt in die Schule" (Baumhaus) 
  • "Was ist was - Orcas" (Tessloff).

Die Titel sind teils ungekürzte und teils gekürzte Ausgaben, bei einigen gibt es auch Sonderelemente wie 3D-Darstellungen eigens für diese Produktion. Unterstützt wird die Aktion von der Stiftung Lesen und dem Buchklub der Jugend in Österreich. Die ersten beiden Happy-Meal-Aktionen mit Büchern seien auf eine breite Akzeptanz gestoßen, sagte Bettina Müller von der Stiftung Lesen, "die Buchbeigaben sind von vielen Eltern sehr positiv wahrgenommen worden und haben durchaus auch zu Veränderungen im Lese- und Erzählverhalten geführt. Wir suchen ja auch immer nicht lesegeprägte Zugänge, und bei McDonald's bekommen solch unerwartete Angebote eine hohe Aufmerksamkeit." 2012 fanden täglich durchschnittlich mehr als 2,7 Millionen Gäste den Weg in die McDonald's Filialen; McDonald’s Deutschland Inc. erzielte einen Nettoumsatz von 3,247 Milliarden Euro, 1,6 Prozent mehr als 2011.

McDonald's: Autoren und Promis im Lesetruck 
Im Vorfeld der Happy-Meal-Aktion hat McDonald's  am vergangenen Samstag in Bielefeld eine Lesetour mit einem Truck gestartet. Jeweils samstags von 12-16 Uhr lesen eine prominente Persönlichkeit und ein Autor je rund zwei Stunden im Truck vor. Eine Vorleseeinheit dauert zwischen 10 bis 15 Minuten. Weitere Stationen sind

  • München, Karlsplatz/Stachus (10. August)
  • Dortmund, Reinoldikirchplatz (17. August)
  • Dresden, Altmarkt (24. August)
  • Stuttgart, Wilhelmsplatz (31. August)
  • Bremen, Hanseatenhof (7. September)

 

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25 Kommentar/e

Diskutieren Sie mit ...

  • Beste Qualität

    Beste Qualität

    Beste Qualität in Sachen Kindernahrung trifft auf beste Qualität in Sachen Kinderhörbuch. Und auch die präventive Beruhigung des Handels ist lesenwert. Denn nicht der Buchhandel profitiert von dieser Aktion, sondern Random House und McDonald.

  • Zarafa

    Zarafa

    Wer meinte, eine solche Aktion könnte den Buchhandel stärken, der irrt. Ein (Hör-)Buch als Draufgabe zu einem Happy-Meal stärkt allein die Überzeugung, dass es solche Produkte umsonst geben muss. Nach dem Motto: Wenn ich es mir schon anhören/durchlesen muss, dann bitte gratis. Kurzum: ein von Rändom Haus gesponsorter BöBlaBlödsinn ...

  • Mäxchen

    Mäxchen

    Ein Blödsinn, das Ganze? Blödsinn! Das sind gute Kampagnen, die Hörbuch-ferne Menschen erstmal auf den Geschmack bringen, dass es Hörbücher überhaupt gibt. Und Verlage wie RHA, Baumhaus und Tessloff sind sehr wohl Qualitätsanbieter. Und wo werden die Eltern dann für ihre Kinder nach solchen oder ganz anderen Hörbüchern suchen? Zum einen natürlich im Internet, aber eben auch: im Buchhandel. Der könnte sich ja mit McDonald's zusammentun, aber nein, er verfährt lieber nach dem Motto: bah, pfui, wer Fast-Food isst, der liest doch keine Bücher... Wie realitätsfern kann man eigentlich sein?

  • Hörbuchfern

    Hörbuchfern

    Hörbuchferne Menschen gibt es sicher noch beim Erwachsenenhörbuch. Kinderhörbücher sind ein viel älterer und reiferer Markt. Und ich muss etwas verpasst haben, aber die 3 "Qualitätsanbieter" sind bei mir den letzten Kinderhöbuchpreisverleihungen nicht sonderlich aufgefallen. Bizarr ist es jedoch immer wieder, wenn in der Buchbranche nicht verstanden wird, dass Mc Donalds buchnahe Produkte missbraucht, um den eigenen schlechten Ruf, aufzuwerten.

  • Mäxchen

    Mäxchen

    Du meine Güte, nur weil man keine Preise gewinnt (die übrigens ganz subjektiv von Jurys abhängig sind), heißt das doch nicht, dass sie keine guten Hörbücher machen. Und zumindest RHA ist immer wieder beim Dt. Hörbuchpreis dabei. Recht gebe ich User "Hörbuchfern" allerdings beim Hinweis, dass McD. seinen Ruf aufwerten will. Aber dem Medium Hörbuch, dem tut jede solch große Aktion sehr, sehr gut, weil es ihm Aufmerksamkeit verschafft. Denn jetzt redet Deutschland darüber, dass es HÖRbücher im Happy Meal gibt - und nicht "nur" Bücher. ;-)

  • DHP

    DHP

    Random House Audio hat genau 1x (2004) für ein Kinderhörbuch den Deutschen Hörbuchpreis gewonnen.

  • McDonalds Ventilatorenbursche

    McDonalds Ventilatorenbursche

    Ich finde es toll was McDonalds da macht! Ich habe mir die letzten Aktionen jede Woche min zwei Menüs gekauft. Ich muß sagen, es schmeckt fantastisch, ist mit einem Salat zum Nachtisch sehr gesund. Danach laufe ich schön duch die Straßen, mit einem Hörbuch im Ohr. :)

  • Gesund

    Gesund

    Ja stimmt! Mc Donalds ist gesund! Und die Erde ist eine Scheibe...

  • Mäxchen

    Mäxchen

    @ DHP: Wenn Sie sich so auskennen, warum ignorieren Sie dann die vielen Nominierungen? RHA war so oft nominiert, dass ich keine Lust zu zählen habe, sondern lieber auf http://www.deutscherhoerbuchpreis.de verweise. Aber Nominierungen gelten für Sie wahrscheinlich nicht als "Qualität".

    @ Gesund + @ Ventilatorenbursche: Mit ziemlicher Sicherheit werden mehr Menschen Fast-Food essen UND Hörbücher hören, als Sie hier eine ernsthafte Diskussion zustandebringen.

  • @Mäxchen

    @Mäxchen

    Googlen Sie doch einfach mal Foodwatch und Mc Donalds. Zu ihrem Diskussionswunsch: Random House verdient Geld damit, dass sich Mc Donalds "greenwashed" und versucht das Ganze als Hilfe für den Buchhandel zu verkaufen. Das ist dreist.

  • Verkaufnix

    Verkaufnix

    Da sind sie wieder: Die Retter der Kultur, die Kämpfer gegen das Böse! Mac Doof darf man als korrekter Erdenbürger nicht essen - und dann sind die noch so frech, statt blöder Plastikfiguren ohne Sinn jetzt auch noch Hörbücher dem Happy Meal dazu zu geben! Sauereiduliöh! Da könnte ja mal eines der Kinder, die diese widerliche Pampe konsumiert, plötzlich an Kinderbüchern Interesse finden. Das wollen wir nicht. Kinder, die bei Mac Doof essen, sollen keine Bücher lesen, hören oder kennen. Die sollen lieber blöde Plastikfiguren sammeln oder diese gleich im Mülleimer entsorgen. Und dann auch noch Random House Audio - die haben ja kaum Preise gewonnen. Die sollten doch gleich die Lizenz für Hörbücher entzogen bekommen! Vielleicht sollte Mac Donalds lieber Amazon-Gutscheine verteilen. Das wär ein Aufschrei...

  • Verkaufnix

    Verkaufnix

    @10: Ja! Das ist böse! Die wollen doch tatsächlich Geld verdienen. Also RH und Mac Donalds. Echt widerlich!

  • Verblödet

    Verblödet

    @verkaufnix. Wer lesen kann ist klar im Vorteil. 10. bringt es doch auf den Punkt: die Aktion als Hilfsaktion zu verkaufen ist dreist. Dass Random House mit Mc Donalds Geld verdient, wird hier doch wirklich niemand mehr wundern.

  • Verkaufnix

    Verkaufnix

    @Verblödet: Passender Name! Klar verdienen die Geld. Aber das ist ja total bescheuert im Buchhandel, oder? Deswegen geht´s unserer Branche ja so blendend. Nein, Geld darf man nur verdienen, wenn die buchhändlerische Sittenpolizei abgenickt hat. Nein, es geht vielen nicht um Erfolg, um Lesen, um neue Leser finden, es geht ums Prinzip. Gute Nacht und viel Spaß beim Verblöden!

  • Verkaufnix

    Verkaufnix

    Ach ja - ich vergaß: Für alle Buchhandlungen, die auch ein bisschen - nur ein ganz kleines bisschen- an Umsatz interessiert sind: Man könnte glatt auf die Idee kommen, die Themen der Happy-Meal-Zugaben aufzugreifen und ein entsprechendes Angebot in der eigenen Buchhandlung -ich werd jetzt mal ganz frech- im Schaufenster zu bewerben... Tschuldigung, war ja nur mal so ne Idee. Auf keinen Fall - ist ja Mac Doof, die Kunden sind auch doof und RH hat ja bekanntlich kaum Preise gewonnen!

  • Remiabteilung

    Remiabteilung

    Ja klar und das Mc Donaldslogo hängen wir dazu - wegen des schönen Wiedererkennungseffektes. Ohne den Buchhandel würde in Deutschland kein Mensch Ingo Siegner kennen. Und als Dankeschön, dass wir den Autor aufbauen und empfehlen, wird dann der Umsatz mit Fastfoodketten realisiert. Da ich mir meine Partner (scheinbar anders als Random House man erinnere sich u.a. Sarazin und die Softpornoschwemme aus diesem Hause) auch unter anderen Gesichtspunkten als Umsatzpotential aussuche, bin ich heute früh im Laden und packe meine Remissionskiste mit Random House Hörbüchern. Man muss sich wirklich nicht alles gefallen lassen! Sollen sie doch den Kram bei Burger King verkaufen...

  • Jörg H.

    Jörg H.

    Man mag von Promotion-Aktionen mit McDonald's halten was man will. Und auch ich denke, die Aussage von RH, man 'helfe damit dem Buchhandel', ist ein wenig weit hergehört.
    Aber ich muss der Ansicht widersprechen, dass RH Audio, Tessloff und Baumhaus in den letzten Jahren beim DHP nicht im Mittelpunkt standen sei ein Zeichen dafür, dass sie Schrott produzieren. Ich hatte in den letzten Jahren interessante Hörbücher aus allen drei Verlagen im Player. In der DHP-Jury achten wir auf die unterschiedlichsten Aspekte eines Hörbuchs und einigen uns teilweise nach sehr engagierten Debatten. Was am Ende den Ausschlag gibt ist immer eine Gemengelage von Gründen und es gibt - gottseidank - kein Patentrezept für ein preiswürdiges Hörbuch. Und bei der Kinder-Jury sieht das ganze noch einmal anders aus.
    Einen Anspruch den wir aber ganz bestimmt nicht haben, ist Vollständigkeit. Wir zeichnen sicher nicht alle guten Hörbücher aus - andere Mütter haben auch schöne Töchter. Darunter auch die genannten drei Verlage.
    Liebe Grüße,
    Jörg H., DHP-Jury seit 2011

  • Jörg H.

    Jörg H.

    Das heißt natürlich 'weit hergeholt' statt 'weit hergehört' - ein typischer freudscher Verschreiber ;-)

  • westley

    westley

    @ 16: Machen Sie ruhig, am besten gleich alles andere auch in die Remikiste, dann braucht man es nicht zu verkaufen. Hat ja auch betriebswirtschaftlich Sinn: Keine weitere Kapitalbindung an Ware, plötzliche Liquidität und perfekte Zukunftssicherung in rasanten Zeiten. Wird ja eh alles immer schlimmer. Und wenn man nicht mehr so viele Bücher im Laden rumstehen hat, kann man den ja auch zumachen. Dann hat man auch die lästige Miete gespart.

    Mann mann, da gibts von Verlagen (übrigens nicht ist nur Random House, sondern eine ganzen Reihe anderer Verlagen daran beteiligt) eine Aktion außerhalb des Buchhandels, um Neukunden zu gewinnen, und einzelne Buchhändler verfallen wieder in die moralischen Trotzaktionen aus den 90ern...

  • Verkaufnix

    Verkaufnix

    @16: Da ist Hopfen und Malz verloren...

  • S. Lew

    S. Lew

    Wenn man sich die Diskussionen hier durchliest, kann man als (hör-)buchliebender Mensch schon verwirrt sein:
    Ist es jetzt schlecht, weil die Aktion von Mc Donald's ist und Random House teilnimmt;
    weil weder die Nahrung noch die (Hör)Buchinhalte den Geschmack und das Gehör (haha) kritischer Stimmen zufrieden stellen können;
    weil die Titel nicht prämiert wurden und das Essen schon gar nicht;
    weil alle Unternehmen damit Geld verdienen könnten oder weil sowieso alles Schmuh ist und es der Branche so schlecht geht, dass sie -wenn schon dem Untergang geweiht- wenigstens mit Stil untergehen soll?!

    Ich kann meine Meinung wie auch damals bei den Buchaktionen von Mc Donald's nur betonen: Ich begrüße die Bemühungen von Mc Donald's und den Verlagen sehr und finde es gut, dass den Happy Meals endlich einmal sinnvollere Beigaben beigefügt werden als das Plastikspielzeug aus China.
    Ich finde es auch gut, dass Kinder, die man vielleicht nicht mehr so einfach durch die klassische Ansprache in Schule oder Buchhandel erreicht, auf diesem Wege an Hörbücher oder Bücher herangeführt werden.
    Wer weiß, vielleicht wird das ein oder andere Kind ja sogar Fan von dem Hörbuch, welches es gehört hat?!
    Und ja, ich denke auch, dass ein pfiffiger Buchhandelskollege davon ganz wunderbar profitieren könnte, denn wer, wenn nicht er hat die Kompetenz, um das neugierige Kind noch auf weitere Produkte seines neuen Lieblingsbuches aufmerksam zu machen?
    Ich glaube nicht, dass wir bei der Überzeugung dieser neuen und heranwachsenden Zielgruppe auf Dauer mit dem erhobenen Zeigefinger weiterkommen werden, denn Fakt ist: Nahezu jedes Kind besucht gerne McDonald's und freut sich auf ein Happy Meal, da können auch noch so viele um die Ernährung besorgten Eltern (oder andere Vertreter) dagegen reden. Warum also diese Kinder nicht für (Hör)Bücher begeistern?
    Und noch ein Wort zu den vermeintlichen Millionen-Umsätzen, die so ein Verlag mit der Aktion verdienen können soll: Wir reden von McDonald's, das heißt, man kann nur einen sehr geringen Satz an Lizenzgebühr "verdienen", den man dann auch noch mit Agenten und Autoren teilen darf. Viel eher sieht ein Verlag das unter dem Aspekt der nachhaltigen Entwicklung, in dem er auf Folgekäufe der anderen Bände hofft.
    In diesem Sinne hoffe ich, dass es mit dieser Aktion weitergeht.

  • Ganz schön peinlich...

    Ganz schön peinlich...

    , wie gestrig hier einige Leute über Marketing denken.
    Ich persönlich halte die Aktionen von McDonald's für eine gute Sache, denn es geht darum neue Kunden zu erschließen.

    Bitte daran denken:
    Der Buchhandel kann von der sogenannten (und selbsternannten) Bildungselite nicht leben.

    Viele Menschen wollen mit Büchern (ob Print oder Digital) und Hörbüchern einfach nur entspannen und nicht jedes Mal das Gefühl haben, sie müssten noch eine literarische Abhandlung darüber schreiben müssen...

    Noch peinlicher allerdings finde ich, wie aggressiv und unsachlich hier diskutiert wird.
    Wobei, von einer Diskussion kann man nicht sprechen, eher von Pöbelei.

    Traurig:
    Die Buchhändler legen doch immer so viel Wert darauf, das sie hohe Bildungsabschlüsse haben (ohne Abitur soll sich bloß niemand bewerben), so belesen und gebildet sind, so eloquent...

    Benehmen tun sich allerdings viele nicht gerade kultiviert, die Beschimpfungen sind teilweise sogar beleidigend.

    Das Menschen sich derartig schlecht benehmen, lässt tief blicken:
    Es läuft im Buchhandel seit Jahren nicht mehr "rund", viele Unternehmen dünnen die Personaldecke aus, Unternehmen müssen sich verkleinenern oder gar schließen, generell wird der Umgangston in den Unternehmen rauer und das alles spiegelt sich hier im Onlineforum.

    Peinlich, aber auch traurig.

  • Merfelle

    Merfelle

    Wie auch bei anderen Themen im Buchhandel ist auch diese Diskussion von Neid, Frust und Angst geprägt.
    Letztlich weiß jeder im Buchhandel, das die Branche nicht mehr auf die Beine kommt und bald nur noch eine Fußnote der Geschichte ist. Keine gute (Zukunfts)Perspektive aber eben auch die Wahrheit. Schönreden und fröhliches veröffentlichen von "positiven" Zahlen hilft da nicht. Das sollte sich jeder im Buchhandel eingestehen.

  • Branchenbeobachter

    Branchenbeobachter

    Anstatt sich über Amazon und McDonalds aufzuregen, wo man sowieso nichts ausrichten kann, wäre es vielleicht hilfreicher, sich um seine Kunden und deren Bedürfnisse zu kümmern - “We’re not competitor obsessed, we’re customer obsessed. We start with what the customer needs and we work backwards.”
    Das soll kein Pauschalvorwurf an den Buchhandel sein. Ich habe das Gefühl, dass diejenigen, die sich hier immer wieder lautstark über Amazon, McDonalds, ... aufregen, vielleicht gar nicht für die Mehrheit der Buchhändler stehen. Den Buchhändlern, mit denen ich zu tun habe, sind die Anliegen und Themen ihrer Kunden wichtiger als Amazon und die Mitbewerber. Ich denke, das gilt für die meisten Buchhändler. Und das ist auch gut so.

  • Schämt sich bei diesen Kommentaren hier Buchhändler zu sein...

    Schämt sich bei diesen Kommentaren hier Buchhändler zu sein...

    Die meisten Kollegen, die sich hier über die Aktion aufregen, haben es nicht verstanden, wie Buchhandel heute funktionieren sollte und kann.
    Sich über Random House aufregen und im letzten Jahr aber schön die "Shades of Grey" - Umsätze des Verlages einstreichen - passt irgendwie nicht zusammen.
    Aber egal - wirtschaftliche Denkweisen sind leider bei vielen Kollegen nicht an der Tagesordnung. Aber das Gejammer, warum die Kunden ausbleiben...
    Fakt ist: Die ersten beiden Buchaktionen bei McDonalds waren ein großer Erfolg und auch die nächste wird begeisterte Kinder finden, die Zugang zu Buchthemen bekommen. Der Buchhandel hat die Chance daran teilzuhaben, er muss nur wollen.

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