Eventuell ein wöchentliches Buch-Bistro

Alpha schließt in Tübingen und Kaiserslautern

Die christliche Buchhandelskette Alpha mit Stammsitz in Gießen hat am 19. Dezember die Filiale in Tübingen geschlossen. Am 9. Januar soll der Standort Kaiserslautern aufgegeben werden. Als Grund nennt Alpha-Geschäftsführer Frank Spatz im christlichen Nachrichtenportal idea die allgemeine Problematik, kleine Buchhandlungen wirtschaftlich zu betreiben.

In Tübingen sind laut idea drei Mitarbeiter betroffen. Die Filiale gehörte zunächst zur Stuttgarter Buchhandlung Anker Buch und Medienaus, bis sie von einer ehemaligen Auszubildenden dort in Alpha-Franchise-Partnerschaft übernommen wurde. Als die Sortimenterin 2011 aus gesundheitlichen Gründen aufhörte, führte Alpha selbst die Filiale, so idea. In Kaiserslautern soll nach den Gottesdiensten der Freien evangelischen Gemeinde ein Büchertisch von der Alpha-Filiale in Landstuhl bestückt werden; möglicherweise stellen auch ehrenamtlich Tätige einmal pro Woche ein Buch-Bistro auf die Beine.

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1 Kommentar/e

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  • H. Kraft

    H. Kraft

    Man sieht jetzt am Beispiel von Alpha in Tübingen und Kaiserslautern, dass durch die Konzentration von mehreren Buchhandlungen in einer Großstadt (Tübingen ist ja Uni-Stadt) auch kleinere Buchgeschäfte mit einem christlichen Sortiment gefährdet sind. Dabei spielt sicher auch das Umfeld in der jeweiligen Stadt eine Rolle und zunehmend wirkt sich der Bestellkreis über das Internet im Buchhandel aus. So gesehen sind auch langsam Buchhandlungen, die eine Nische als Sortiment pflegen, vor allem durch Amazon u. a. in einer Gefahr, nicht mehr so wahrgenommen zu werden.
    In dieser Lage sollte sich einmal der Börsenverein etwas einfallen lassen um kleinere Buchhandlungen auch zu retten. Es geht da auch um Kollegen/innen, die dann plötzlich arbeitslos werden.
    Auch andere Buchhandlungen am Ort könnten sich solidarisch zeigen und schauen, ob man noch kurz-
    zeitig einen Kollegen oder Kollegin aufnehmen kann.
    Und diese Realitäten sollte man auch sehen und
    bereit sein, dahingehend auch helfen zu wollen.
    H. Kraft

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