Plagiatsvorwurf gegen C. H. Beck-Autoren

Sachbuchautoren drohen mit Klage wegen Rufschädigung

Die Autoren von „Große Seeschlachten: Wendepunkte der Weltgeschichte von Salamis bis Skagerrak“ sollen Teile ihres Sachbuchs abgeschrieben und die Quellen nicht ausgewiesen haben. Öffentlich denunziert hatte sie ein Facebook-User. Die Autoren wehren sich, der C. H. Beck Verlag prüft die Vorwürfe.

„Spiegel online“ machte den Vorwurf eines Facebook-Users publik. Der hatte vier Textstellen zitiert, in denen Passagen des Sachbuchs aus Wikipedia übernommen worden waren. Die Autoren, beide Historiker, werden im sozialen Netzwerk von demselben User als „Günstlinge“ im Wissenschaftsbetrieb bezeichnet. „Dieses Buch ist vollständig aus Wikipedia-Einträgen zusammenkopiert“, wirft der Facebook-Nutzer den Autoren vor. „Karstens und Raders Buch ist nicht zu retten. Ich finde auf *jeder* Seite wörtliche, nicht gekennzeichnete Übernahmen aus Wikipedia, die sich in den Fußnoten als Quellenstudium ausgeben - und ich kann das belegen.“

Auf Facebook wird der Plagiatsvorwurf mit gemischten Gefühlen aufgenommen.  „[Ich finde] die Art und Weise, wie Sie hier einen Pranger errichten und weitere, unbeweisbare Anschuldigungen einfließen lassen, hoch problematisch und fast schon niederträchtig“, kommentiert ein weiterer Nutzer. [Update: Bei diesem soll es sich um einen Fake-Account handeln. Es hat sich eine rege Diskussion mit bislang rund 150 Kommentaren um die Güte wissenschaftlichen Arbeitens, der Rolle Wikipedias als Quelle und der Arbeitsweise der Sachbuchautoren entsponnen, in der auch der Frage nachgegangen wird, ob die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Recherchen zum Buch gefördert haben könnte.] Sogar von „Veruntreuungsvorwürfen“ war auf Facebook zu lesen. Auch Mitarbeiter von C. H. Beck diskutieren im Netzwerk mit. Laut Medienberichten prüft die DFG den Vorfall. Die Autoren verteidigen sich indes auf „Spiegel online“: Die DFG habe keine der Reisen finanziert, sagte Rader, „das ist von vorne bis hinten gelogen“. Rader und Karsten prüfen, ob sie wegen Verleumdung Anzeige erstatten.

Olaf B. Rader, der an Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und als Professor in Berlin tätig ist, räumte im Gespräch mit der „Süddeutschen Zeitung“ ein, es könne in einzelnen Fällen zu Fehlern gekommen sein. In technischen Fragen habe er Datenlisten angelegt, auch mithilfe von Wikipedia-Einträgen, und die Fundstellen nicht festgehalten.

Sowohl Rader als auch Karsten haben mehrfach bei C. H. Beck veröffentlicht. Der Verlag prüft nach eigenen Angaben den Sachverhalt und hat mit den Autoren des 2013 erschienenen Buchs „Kontakt aufgenommen“. An einer ausführlichen Stellungnahme werde gearbeitet.

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18 Kommentar/e

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  • Jörg Hopfgarten

    Jörg Hopfgarten

    Liebe Redaktion,

    was heißt hier 'denunziert'? Was erwartet Ihr von jemandem, dem Unstimmigkeiten auffallen? Dass er erst juristisch abklärt, ob der Begriff Plagiat angemessen ist? Oder dass er schön brav die Klappe hält? Ich empfinde den Begriff als diffamierend gegenüber demjenigen, der das veröffentlicht hat - auch wenn sich herausstellt, dass es sich nur um schlampige Endredaktion handelt.

  • Arne Janning

    Arne Janning

    Auf Facebook wird der Beitrag nicht mit "gemischten Gefühlen" aufgenommen, es wird im Gegenteil sachlich diskutiert. Den einzigen Giftzwerg, den ich bislang sperren mußte, war ein anonymer Fake-Account und ausgerechnet den zitieren Sie hier:

    „[Ich finde] die Art und Weise, wie Sie hier einen Pranger errichten und weitere, unbeweisbare Anschuldigungen einfließen lassen, hoch problematisch und fast schon niederträchtig

    Frage: ist der Fake-Account bei Facebook mit dem Autor dieses Beitrags identisch?

  • Börsenblatt Redaktion | Kai Mühleck

    Börsenblatt Redaktion | Kai Mühleck

    Lieber Herr Janning,

    schön, dass Sie bei uns mitdiskutieren. Danke für den Hinweis auf den gesperrten Account, das sehen wir uns gerne genauer an! Sicher lohnt sich auch ein ausführlicherer Verweis auf die ausführliche Diskussion auf Facebook, die viele Facetten des Urheberrechts und wissenschaftlichen Arbeitens abdeckt.

    Zu Ihrer Frage: "Ist der Fake-Account bei Facebook mit dem Autor dieses Beitrags identisch?"
    Nein.



  • Cassiopeia

    Cassiopeia

    Ich fürchte doch, dem "gesperrten" Fakeaccount zustimmen zu müssen. Bisher hat Herr Janning auf fünf kurze Stellen verweisen können, deren Schöpfungshöhe mehr als fraglich ist. Behauptet wurde aber, das Buch sei "komplett" zusammenkopiert, auf jeder Seite fänden sich Übernahmen. Den Beweis für die Behauptung "ich kann das belegen" ist der Autor schuldig geblieben.
    Die Vorwürfe der Veruntreuung von DFG-Geldern scheinen sich mittlerweile in Luft aufgelöst zu haben. Was bliebt, ist ein fader Nachgeschmack: Hier wird tatsächlich die große Pressetrommel gerührt, ohne dass die Substanz der Vorwürfe für den Außenstehenden sichtbar wird. Ich habe in der Leseprobe selbst gegooglet und bin schlicht nicht fündig geworden.

  • Lammi

    Lammi

    Bei ihrer Diskussion wurde bisher nicht berücksichtigt, das auch einige der Bilder eindeutig von Wikipedia stammen und ebenfalls nicht lizenzkonform gekennzeichnet wurden, eins der Bilder ist sogar nur mit Namensnennung freigegeben, die eindeutig nicht erfolgt ist. Bei uns in der Wikipedia wird dieser Fall des verwendeten Textes und der Bilder kontrovers diskutiert. Zumindest im Fall der Bilderverwendung ist der Fall ziemlich eindeutig. Stellt sich nun die Frage: warum wird einerseits in der Wikipedia gewildert und andererseits diese Quelle nicht genannt? Sind Autoren der Wikipedia nur Autoren 2.Klasse, die man einfach unter den Tisch fallen lässt? Das ist eine ziemlich überhebliche Einstellung, wenn nur erwähnt wird wer ins Konzept passt. Das ist nicht Ok. Auf jeder Seite der Wikipedia sind übrigens die Nutzungsbedingungen verlinkt, so das auch keiner behaupten kann das er nicht wusste das an die Weiterverwendung Lizenzbedingungen geknüpft sind.
    Es wäre außerdem für die vielen Wikipediaautoren, die unentgeldlich mitarbeiten eine schöne Anerkennung gewesen, wenn die Autoren sich bei ihnen auch bedankt hätten, so wie bei anderen Unterstützern.
    PS: der griechische Fotograf eines der Fotos wird sich sicher über eine Spende des Verlagshauses freuen, da durch Fehlen der Namensnennung die kostenlose Nutzung des Bildes entfällt.

  • Toni Müller

    Toni Müller

    Selbst wenn es sich bei o.g. Nutzer um einen "Fake-Account" handeln sollte, so erhielt er für seine zwei Beiträge nicht nur eine Sperrung auf der Facebook-Seite von Herrn Janning (*g*), sondern auch relativ viel Zuspruch in Form von Likes. Die Formulierung "mit gemischten Gefühlen aufgenommen" scheint mir da durchaus angemessen, sie steht ja auch nicht im Widerspruch zu einer sachlichen Diskussion.

    Und bevor dies angenommen wird: Nein, das ist nicht mein Account.

  • f_nesker

    f_nesker

    Besonders perfide: Der Plagiatjäger raunt die ganze Zeit was von zig anderen Stellen, die plagiatverseucht sind. Immer wieder wird er gefragt: Zeig her! Aber nichts kommt. Stattdessen: Er will es dem Lektor von Beck vertraulich zukommen lassen. Warum das? Weil es nichts anderes gibt, was sich unzweideutig als Plagiat verkaufen läßt? Eine seiner Followerinnen beklagt sich sogar, dass die Presse immer nur das im ersten Post genannte Plagiat aufspießt anstatt weitere zu suchen. So kann man auch machen: Anklage erheben und dann die Beweissicherung irgendwem überlassen.

  • Erich Derschkar

    Erich Derschkar

    Die Sache scheint mir doch garzu grotesk. Beim Blick in das Buch fühlte ich mich an ein Werk meiner Jugend erinnert - Seemacht von Heinz Neukirchen. Dort finden sich die Daten über Flottengrößen, Schiffsbewaffnung, Kriegsverluste etc. genauso, übrigens ohne Fußnoten. Mich hat das nie gestört, es ist ja ein Sachbuch.
    Vermutlich würde ich in einem "was ist was?" dieselben Angaben finden. Alles Plagiat?
    Hier scheint er um etwas grundsätzliches zu gehen: Die Existenz des deutschen Sachbuchmarktes. Darf es jenseits des fiktionalen Romanes und der wissenschaftlichen Arbeit mit Fußnotenapparat noch etwas drittes geben. Ich meine eindeutig: Ja!

  • Arne Janning

    Arne Janning

    @f_nesker: Ich bin kein "Plagiatsjäger". Die Geschichte dahinter: ich hatte einen doofen Kinofilm namens “300 – Rise of an Empire” über die Schlacht von Salamis gesehen und wollte nachschauen, was aktuelle Althistoriker über die Perserkriege schreiben. Aus Alexander Demandts “Ungeschehener Geschichte” (1986) kannte ich die Historiographiegeschichte der Perserkriege bereits einigermaßen. Von Herodot, dem “Vater der Geschichte” bis – sagen wir – Eduard Meyers 4. Band seiner “Geschichte des Altertums” (1899) wurde die Geschichte der Perserkriege bekanntlich immer nur aus der Perspektive der *Griechen* erzählt. Spätestens seit Eduard Meyer und Max Webers “Kritischen Studien auf dem Gebiet der kulturwissenschaftlichen Logik” (1906) wurde es unter Historikern üblich, daß ihnen ganz Angst und Bange um ihr schönes, freiheitlich-rationales Abendland wurde, sobald es um “Perserkriege” ging. Ihr Zeitgenosse Karl Julius Beloch haute ihnen das zwar um die Ohren, aber es hat nicht viel genutzt.

    Ich habe deswegen die aktuelle Standardliteratur zum Persischen Reich durchgesehen, also vor allem Josef Wiesehöfer und Pierre Briant, in der die “Perserkriege” ins richtige Licht gesetzt werden. Karstens und Raders “Seeschlachten” habe ich lediglich in die Hand genommen, weil ich auf der Suche nach einer trivialen und weihevoll-”Abendland”-lastigen Darstellung war, die eben genau jenen Blödsinn wiederholt, gegen den sich Kenner der Persischen Geschichte offenbar immer noch zur Wehr setzen müssen. Und tatsächlich bringen Karsten und Rader das bekannt-bescheuerte Zitat von John Stuart Mill, wonach Marathon für die englische Geschichte wichtiger gewesen sei als Hastings und so weiter und so weiter.

    Der “Plagiatsfund” war reiner Zufall. Karsten und Rader schrieben über “Rumpfgeschwindigkeit”, ich suchte den mir unbekannten Begriff in Wikipedia und fand genau denselben Text, den ich gerade im Buch gelesen hatte. Das wars.

    Desweiteren ist es nicht "perfide", daß ich jetzt keine weiteren Funde liefere, sondern hat etwas mit meinen begrenzten Kapazitäten zu tun. Ich bin ja kein hauptberuflicher Facebook-Kommentator, ich habe einen Job. Und hier ist gerade die Hölle los.

    Ich "raune" auch nichts. Drüben bei Facebook wird ganz anständig diskutiert.

  • f_nesker

    f_nesker

    Danke für die Klarstellung, das perfide nehme ich zurück. Sie sind ja, wie ich bei facebook sehe, mittlerweile auch zurückgerudert (!). Sie hätten sicher die ganze Aufregung dämpfen können, wenn Sie von Beginn an nicht das ganze Buch ein Plagiat genannt hätten, sondern nur auf das verweisen, was sie haben. Geraunt haben Sie aber doch, indem Sie immer wieder von weiteren verseuchten Stellen sprechen, dann aber nichts liefern.

  • Erich Derschkar

    Erich Derschkar

    Auch ich bedanke mich für die ausführliche Erklärung. Anschließen möchte ich mich aber auch f_nesker: Sie haben ja selbst geschrieben, dass man ganz leicht auf jeder Seite Plagiate findet. Den Beweis sind Sie und Ihre "follower" aber bislang schuldig geblieben. Das ist ein sehr unschönes Verhalten. Verlag und Autoren sind beachtlicher Schaden entstanden. Vielleicht zu Recht. Aber dann wäre es schon einmal eine schlaflose Nacht wert, die Sache zu verifizieren.

  • Ralf

    Ralf

    Die Vorwürfe sind nun offenbar weitgehend vom Tisch, Herr Janning hat sich dafür entschuldigt. Wäre es nun nicht auch an der Zeit, dass das Börsenblatt diesen neuen Stand der Entwicklung publiziert.
    Auf die Einlassungen über den "fake-account" (was soll das sein?!) hat man gleich reagiert, auf die Entschuldigung will man das zum Schaden von Verlag und Autoren offenbar nicht.

  • Redaktion

    Redaktion

    @Ralf Die Meldung steht online. http://www.boersenblatt.net/795119/
    Der Verlag hat für heute noch eine Erklärung angekündigt. Wir tragen das dann nach.

  • f_nesker

    f_nesker

    Der Vorwurf ist also vom Tisch, Herr Janning hat nichts nachgeliefert, dafür aber seinen Facebook Account zum Forum für Wichtigtuer und Spekulieren gemacht. Kritische Stimmen wurden gesperrt. Hoffe, das wird ihm eine Lehre sein, aber auch allen, die seine Vorwürfe ungeprüft weiterkolportiert haben.

  • Arne Janning

    Arne Janning

    @f_nesker: Sie sind nicht ganz auf dem Laufenden, scheint mir: http://archiv.twoday.net/stories/830910623/

    Beck hat das Buch bereits vom Markt genommen.

    Und mit Verlaub: ich habe genau einen einzigen trollenden Fake-Account blockiert, über den sich auch andere Nutzer bereits beklagten, seine Äußerungen aber stehen gelassen.

  • f_nesker

    f_nesker

    Danke, und dort lese ich aus der Beck-PM:
    "Arne Janning hat dem Verlag zugesagt, bis zum Abend des 24. April weitergehende Belege, über die zu verfügen er öffentlich behauptet, zur Kenntnis zu bringen. Diese Belege sind bisher nicht eingetroffen. Das Vorgehen, pauschalisierende Behauptungen in die Welt zu setzen, ohne diese hinreichend zu belegen, ist nicht akzeptabel. Die Autoren haben rechtliche Schritte gegen Arne
    Janning eingeleitet". Herr Rader hat also plagiiert, seine Artikel müssen entsprechend überarbeitet werden, und dann hat sich der Fall.

    Sie können es drehen und wenden wie Sie wollen: Sie haben etwas lanciert, was man Ihnen als Rufmord auslegen kann, und zumindest Herrn Karsten wünsche ich vor Gericht sehr viel Glück. Sie haben einfach mal behauptet, alles wäre plagiiert und dafür wären vielleicht auch Forschungsgelder veruntreut worden. Aber auch im Internet darf man eben nicht alles mal eben so behaupten. Sie stilisieren sich doch als als jemand, der weiß, "wie es läuft, im Netz". Und immer noch raunen Sie und die anderen "Experten" weiter (liefern können Sie ja offenbar nichts), anstatt es jetzt gut sein zu lassen.

  • Jörg Hopfgarten

    Jörg Hopfgarten

    Lieber Herr Nesker (ich hoffe, die Anrede ist korrekt, Pseudonyme machen das immer so schwer),

    kommen Sie bitte mal runter. Das ist kein Rufmord, das ist die natürliche Reaktion eines verärgerten Kunden. Ähnliches finden Sie in den Amazon-Kundenbewertungen dutzendfach und wir als Händler und Verlage müssen da professionell mit umgehen statt zurück zu keilen. Was Herr Janning geschrieben hat ist ein sogenannter 'Rant', ein textgewordener Wutanfall eines verärgerten Kunden. Ein solcher übertreibt regelmäßig im Detail, pauschalisiert und ist ungerecht. Aber es steht uns nicht gut zu Gesicht, darauf beleidigt zu reagieren und die verärgerten Kunden anzugreifen - wie es die selbsternannten Verteidiger des Verlags hier gerne tun.

    Ich finde, Kunden haben das Recht, sich zu ärgern, ohne vorher einen Anwalt zu konsultieren - vor allem, wenn meine Produktprüfung ergibt, dass sie zumindest teilweise Recht haben. Und das legt die PM von Beck nahe. Rechtlich kann der Verlag m.E. höchstens auf Unterlassung klagen - z.B. dass Herr Janning nicht weiter behauptet, das ganze Buch sei zusammenkopiert. Aber wenn ich mir seine neueren Äußerungen sehe ich dort nichts, was einer gütlichen Einigung entgegensteht.

    Wenn es überhaupt einen Skandal gibt, dann ist es die Art, wie das ganze eskaliert ist. Ich meine folgendes: 'Seriöse' Medien wie Spiegel Online oder die Süddeutsche haben eine stinknormale Reaktion eines verärgerten Kunden, wie es tausende im Netz gibt, als Anlass genommen, ohne weitere eigene Recherchen Meldungen zu produzieren. Wenn es irgendwo einen Rufmord an den Autoren oder dem Verlag gab, dann hier. Nur weil sie auf Reizworte wie 'Plagiat' reagieren, worüber sie halt früher schon berichtet haben. Sie bürden damit einem normalen Kunden die Beweislast für ihre Artikel auf, ohne sich selber die Arbeit oder die Hände schmutzig machen zu müssen. Egal ob der Verlag oder der Kunde - Verlierer sind immer die anderen. Ich würde da von einem Qualitätsmedium erwarten, dass es nicht über Behauptungen berichtet, sondern die Dinge selber prüft. Wie gesagt, verärgerte Kundenreaktionen gibt es zu tausenden. Warum ausgerechnet Herrn Janning so exponieren und in die Schusslinie bringen? Meines Wissens hat er keine größere Öffentlichkeit gesucht als seinen (erweiterten) Freundeskreis bei Facebook?

  • gg1587

    gg1587

    In der heutigen FAZ, im Wissenschaftsteil, eine absolut vernichtender Artikel von P. Bahners über O. B. Rader, dem Scharlatanerie vorgeworfen und den Beck-Verlag, dem unsäglich Heuchelei vorgehalten wird. Der Schluss des Artikels lautet: "Im Gespräch mit dieser Zeitung verriet Olaf Rader auf der Frankfurter Buchmesse 2013 die Geheimnisse der literarischen Produktion, die er neben seiner Editorentätigkeit für die ehrwürdigen Monumenta Germaniae Historica entfaltet hat. "Die Kunst ist, dass der Leser nicht vordergründig merkt, auf welchen soliden Fundamenten ein gut lesbares Buch ruht." In der "Geschichte des Verbrechens" von Radbruch und Gwinner, einem Buch, dessen Lektüre der belesene Rader wohl noch vor sich hat, heißt es im Kapitel über die falschen Friedriche: "Jede Zeit hat die Betrüger, die sie verlangt.""

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