Suhrkamp-Insolvenzplan

Barlach erzielt Etappensieg beim Bundesgerichtshof

Der Minderheitsgesellschafter des Suhrkamp Verlags, Hans Barlachs Medienholding, hat beim Bundesgerichtshof (BGH) einen Teilsieg errungen. Wie das Gericht mitteilt, habe der 9. Zivilsenat zwei Beschlüsse des Landgerichts Berlin aufgehoben, mit denen Beschwerden der Medienholding abgewiesen worden waren.

Der BGH begründete seine Entscheidung damit, dass das Landgericht Berlin die von Barlach gegen den Insolvenzbeschluss vorgebrachten Beschwerdegründe nicht ausreichend geprüft habe. "Das Landgericht hat nunmehr umfassend über die Zulässigkeit und Begründetheit der sofortigen Beschwerde der Medienholding zu befinden", teilt das Gericht mit.

Mit der Zurückverweisung des Beschwerdeverfahrens ist keine Stellungnahme zum Inhalt des Insolvenzplans verbunden. Aufgabe des Landgerichts wird es nun sein, zu klären, ob Barlachs Medienholding der insolvenzrechtliche Minderheitenschutz zuteil wurde, den die Insolvenzordnung in Paragraf 251 vorsieht.

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1 Kommentar/e

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  • Holger Ehling

    Holger Ehling

    Bravo.
    Das Berliner Landgericht hat souverän die diebische Elsterei von Frau Berkéwicz ausgeblendet, mit der sie massive Beträge (40.000 Euro für den Flügel des klimpernden Bruders; Wucherpreise für die Nutzung der privaten Villa; Gehälter für private Haushaltsbedienstete), ohne Kenntnis und zu Lasten des Mindgesellschafters aus dem Unternehmen abgezogen hat.
    Wenn jetzt noch irgendwer juritisches Handwerk an das völlig vemurkste Insolvenzrecht anlegen würde, wäre das schön. ABer eher unwahrscheinlich.

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