Buchhändler in Deutschlandradio Kultur

Vom Lebensbericht bis zum Schauerroman

Jeweils freitags um 10.45 Uhr sprechen Buchhändler in Deutschlandradio Kultur über aktuelle Bücher – Bestseller und solche, die es werden könnten. Und zwar im Literaturmagazin "Lesart" (10−11 Uhr). Hier zum Anhören: Der Erfurter Buchhändler Peter Peterknecht von der der Buchhandlung Peterknecht über seine Toptitel.

Peter Peterknecht übernahm vor 21 Jahren die Leitung der Erfurter Buchhandlung Peterknecht von seinem Vater Kurt. Dessen Vater Karl Peterknecht hatte 1935 die Hugo Neumannsche Buchhandlung gekauft und so die Buchhandlung Peterknecht begründet. Zu DDR-Zeiten die größte katholische Buchhandlung des Landes, ist das Sortiment heute auf Jura, Kinderbuch, Reisen, Belletristik und Sprachen spezialisiert.

Die Audio-Buchempfehlungen entstehen aus einer Kooperation von BÖRSENBLATT und Deutschlandradio Kultur. Den Audiomitschnitt des Radiobeitrags finden Sie unten als mp3-Datei, und in der Rubrik Lesetipps finden Sie weitere Empfehlungen aus dem Buchhandel.

Diese Titel empfiehlt Peter Peterknecht:

Sergej Lochthofen: "Grau", Rowohlt Verlag, 496 Seiten, 19,95 Euro

Der ehemalige Chefredakteur der "Thüringer Allgemeinen", Sergej Lochthofen, erzählt die Geschichte seines Lebens − von der Kindheit in Workuta über die Jugend in der DDR und seine Tätigkeit als Journalist für das SED-Zentralorgans "Das Volk" bis zu seinem Engagement während der Wendezeit für dessen Umwandlung in die erste unabhängige Zeitung der DDR. "Grau" ist der eigenständige Nachfolgeband von Lochthofens erstem Buch, "Schwarzes Eis", in dem er die Lebensgeschichte seines Vaters nacherzählt.

Stefan Kiesbye: "Messer, Gabel, Schere, Licht", Tropen Verlag, 336 Seiten, 17,95 Euro

In Strathleven, einem Dorf in der Nähe von Lübeck, geschieht Mysteriöses. Der neu zugezogene Benno und seine Familie werden mit der Leiche einer Unbekannten, Aberglauben, Teufelspredigten und Ablehnung konfrontiert. Ein moderner Schauerroman: skurril, sehr gut lesbar und spannend von der ersten bis zur letzten Seite.

Claire Legrand: "Das Haus der verschwundenen Kinder", Verlag Heyne fliegt, 320 Seiten, 14,99 Euro, ab 12 Jahre 

In der beschaulichen Kleinstadt Belleville führt Mrs. Cavendish in einem alten Haus eine Erziehungsanstalt für rebellische Kinder. Als eines davon plötzlich spurlos verschwindet, stellt seine Freundin Victoria  Nachforschungen an – und findet etwas Unheimliches heraus: Kein Kind im Heim wird älter als 13. Bei ihrem Versuch, herauszufinden, was mit den älteren Kindern passiert, bekommt Victoria Hilfe von unerwarteter Seite – vom Haus selbst!

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