Weltbild

Wolf Nikrandt übernimmt die Geschäftsleitung Marketing

Wolf Nikrandt (61) übernimmt ab sofort die Leitung Marketing bei der Weltbild Gruppe. Nikrandt, der unter dem Dach von Weltbild den MA-Versandhandel Jokers aufgebaut hat, wird als Mitglied der Geschäftsleitung in der Weltbild Gruppe das Marketing über die Vertriebskanäle Online, Filiale und klassischer Versandhandel steuern.

Die Berufung des Marketingfachmanns in die Geschäftsleitung folgt unmittelbar dem Rückzug von Marketing-Geschäftsführer Gerd Robertz, der aus laut Unternehmsmitteilung aus persönlichen Gründen ausgeschieden ist und künftig nur noch für Buecher.de als Geschäftsführer verantwortlich ist. Nikrandt berichtet an Geschäftsführer Sikko Böhm, der die Aufgaben von Robertz bis auf Weiteres übernimmt. 

Die verbliebenen Weltbild-Geschäftsführer Patrick Hofmann und Sikko Böhm sehen in Nikrandt die geeignete Besetzung, um das Online-, Filial- und Kataloggeschäft sowie Social Media der Marke Weltbild zum "Cross-Channel"- oder Multi-Kanal-Unternehmen zu verzahnen. Wolf Nikrandt beherrscht laut Weltbild neben den Werkzeugen aus dem traditionellen Print- und Katalogmarketing auch die Themen des Filial- und POS-Marketings sowie des Onlinemarketings, um für Weltbild "strategisch die Weichen für eine tragfähige Zukunft zu stellen". Zu den Schwerpunkten der Tätigkeit Nikrandts gehören auch die Bereiche Neukunden-Gewinnung, Marketing-Services und Partner & Kooperationen.

Nikrandt bringt langjährige Branchenerfahrung mit. Der gelernte Buchhändler hat bei Weltbild seit 1999 den Versandhandel Jokers für Modernes Antiquariat erfolgreich aufgebaut, der bald um einen Onlineshop und ein eigenes Filialnetz erweitert wurde. Zielgruppenorientierte Marketingaktionen über drei Vertriebskanäle im Einklang erfolgreich zu kommunizieren und Cross-Channel-Aktionen zu spielen, habe er in den vergangenen Jahren unter Beweis gestellt.

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11 Kommentar/e

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  • G.Schlossen

    G.Schlossen

    Ein fähiger Mann,zweifellos. Dennoch : Das crosschannel nicht heissen sollte,dass der Kunde von channel zu channel verwiesen wird,weil in seinem Konzept der vom Kunden gewählte Kanal gerade mal wieder nicht für diesen Artikel vorgesehen ist, hat er bis heute nicht verstanden. Sowas vergrault den Kunden. Es lebe die Sinuskartoffel !

  • G.Schlossen

    G.Schlossen

    Fehlt ein S ,dass, ich weiss...

  • Clandestino

    Clandestino

    Unfassbar, unfassbar! Da wird einer der rostigsten Sargnägel zum Neuaufbau eingesetzt. Ein narzisstischer Taschenspieler und Blender. Man kann sich nur an den Kopf langen

  • Homo sapiens

    Homo sapiens

    Der Mann gehört zur ältesten Halff-Garde. Sein einziges Ziel dürfte die Rente mit 63 sein. Jetzt ist er 61 - und der soll das Digitalgeschäft weitertreiben? Klingt ziemlich unglaubwürdig. Ein weiterer Trick, die Belegschaft noch so lange bei der Stange zu halten, bis Herr Droege ohne Gesichts- und Geldverlust den Laden schließen kann. Übrigens, liebes Börsenblatt: Besorgt euch mal ein Bild von dem Mann, das nicht 20 Jahre alt ist. Es sollte zudem ohne Photoshop-Bearbeitung sein.

  • Weltbildler

    Weltbildler

    Und ich hatte mich schon die ganze Zeit gefragt, ob Nikrandt überhaupt noch im Unternehmen ist. Als Geschäftsleiter von Jokers hat man spätestens ab Mitte 2012 nämlich nichts mehr von ihm gehört.
    Dieser eitle Selbstdarsteller wäre gerne Mitglied der Geschäftsführung bei Weltbildplus geworden. Statt ihm wurde es Herr Brettschneider. Dafür hat Herr J. gesorgt.
    Doch so schnell kann sich das Blatt wenden. Jetzt dürfte Nikrandt wohl den sichereren Posten haben und Herrn J. bezüglich der Verweildauer im Unternehmen noch überleben.

    Der Mann hat einen luxuriösen Lebensstil, kann mir kaum vorstellen, dass er mit 63 in Rente geht.

    Und was seine kaufmännischen Fähigkeiten angeht .... als Geschäftsleiter Jokers haute er gerne Tips an die Filialleiter raus. Ein Ratschlag lautete, man solle gut verkäufliche Titel in den Filialen NICHT nachbestellen, um so beim Kunden künstliche Verknappung zu erzeugen.
    Sprich, man solle auf Umsatz verzichten, um Nikrandt Ideologien zu entsprechen. Habe die Titel natürlich trotzdem nachbestellt, die Kunden haben es mir gedankt.

    Nun ja, die Verknappung in den Filialen muss ja nun nicht mehr künstlich erzeugt werden. Sie ist nun quasi auf natürlichem Wege eingetreten, indem in Augsburg nichts für die Filialen eingekauft wurde und wir jetzt sehen können, wo wir noch schöne Ware für's Weihnachtsgeschäft herbekommen. Kein Wunder, dass die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich 30% zurück bleiben.

  • Hessi James

    Hessi James

    ".... Ein Ratschlag lautete, man solle gut verkäufliche Titel in den Filialen NICHT nachbestellen, um so beim Kunden künstliche Verknappung zu erzeugen....."

    Interessante These.... das funktioniert sogar bei einigen Dingen (Energie, Lebensmittel, tatsächlich Luxusartikel etc.).... aber ob das im schnöden Buchhandel funktioniert, wage ich zu bezweifeln....

  • weltbildfrau

    weltbildfrau

    Aber, aber! Herr Nikrandt hat auch Stärken. Er hat ein untrügliches Gespür für gute Mitarbeiter, die für ihn die Arbeit erledigen, während er seine Logorrhoe in Sitzungen, Workshops, Mitarbeiterbesprechungen, am Telefon und vor Menschen, die wichtig für seine Karriere sind, auslebt. Der geborene Konzernpolitiker.

  • Sandmännchen

    Sandmännchen

    You made my day :-)

  • Duke of Pork

    Duke of Pork

    Cool bleiben Leute! Der gute WN wird die Nerven aller nicht allzu lange strapazieren. Schlimmstenfalls nur solange, bis WB endgültig abgewickelt ist, und die paar Monate wird man auch noch überstehen. Kann man zwischenzeitlich ja gut für die Jobsuche nutzen....

  • Unglaublich

    Unglaublich

    Als ich das las, konnte ich es erst gar nicht glauben. Hab die Sache Weltbild lange nicht mehr verfolgt und dachte, der Nikrandt würde schon längst im Münchener Glockenbachviertel Glöckchen bimmeln. Naja, dann darf er halt noch ein paar weitere Monate heiße Luft produzieren. Ist eh schon egal. Wenn man bisher noch nicht wusste, was Droege vorhat, dann weiß man es jetzt. Ein Rat an die armen Mitarbeiter: Ohren auf Durchzug stellen.

  • Privatsekretär

    Privatsekretär

    Als intimer Privatsekretär von Herrn Nikrandt möchte ich darafu hinweisen, dass so gut wie nichts an den Kommentaren hier stimmt. Das wird er mit meiner Hilfe in einem Buch, das mir als Manuskript vorliegt, beweisen. Der Arbeitstitel: „Wie ich den deutschen Versandhandel erfand“. Darin wird u. a. zu lesen sein, dass auch beginnende Ausdünnung („Glatzenbildung“) der Haupthaare nicht an einem von höchstem Einsatz und genialsten Ideen geprägten Versandhandelsleben hindern kann. Wichtige Kapitel des nikrandtschen Manuskripts sind etwa:

    Voraussetzungen des deutschen Versandhandels: Darin geht es um effektives Zeitmanagement, Bewältigung des Schreibtisch-Chaos, strategisches Denken in kleinsten Dimensionen, verantwortungsvolles An-der-Naseherumführen von MitarbeiterInnen und die Ausrichtung des Fähnchens nach dem stärksten blasenden Windchens. Mit Exkurs: Die Bedeutung des Home-Office in Zeiten der Globalisierung.

    Vom Buchhandelsschwengel zum Konzernlenker: Unterkapitel sind darin z. B. die Bedeutung des Just-in-Time-Prinzips, wenn es um das Sitzen auf dem Schoß des nächsthöheren Chefs geht, das Unterbrechen des Redeschwalls anderer Menschen für die eigene Positionierung als Alphaboss, der Gehaltssprung in die niedrige Hunderttausender-Dimension für schwererziehbare Nachwuchs-Händler, das richtige Personal in greifbarer Nähe und so weiter

    Was der Versandhandel mir zu verdanken hat: Vor mir gab es keinen Versandhandel. Den Versandhandel des Buches habe ich zu dem gemacht, was er wurde. Niemand kennt den Versandhandel so gut wie ich. Jahrelang war ich der einzige Mensch auf der Welt, den Halff ernst nahm und dem er die Premium-Marke Jokers anvertraute. Niemand hat die Verzahnung von verschiedenen Vertriebswegen so heiß und innig gepredigt wie ich. Ich und Halff haben den Versandhandel beschlossen. Zwischen mich und Halff ging kein Blatt. Bis … aber das ist ein anderes Kapitel.

    Wie man mit schwierigen Mitarbeitern umgeht: Ich habe Mitarbeiter kommen und gehen sehen. Mit den Mitteln stundenlanger Einzelgespräche und Liebesentzug oder Liebesgabe im Einzelfall ist jeder noch so eigenständig denkende und kreative oder durchsetzungsstarke Mitarbeiter zur Kapitulation zu bewegen. Die mehrstündige Mangelung (nicht „Mängelung“) eines wertvollen Mitarbeiterexemplars führt direkt in die psychische Abhängigkeit von meiner Gunst. Jahre dauernde Freundlichkeit, so lange ein Mitarbeiter an meinen labernden Lippen hängt, ist im entscheidenden Moment, wenn es um mich oder ihn geht, wie ein altes Mäntelchen in die Ecke zu hängen. Nie darf ein Zweifel darüber aufkommen, wer der Silberrücken in der Herde ist. Deshalb z. B. bohren Gorillas untergeordneten Männchen gegenüber so gerne in der Nase.

    Die Bewältigung von Krisen durch Windmacherei: Darin geht es um die strategische Auswahl der richtigen Stellen für Windmaschinen, die beste Temperierung der Blasvorrichtung und die Positionierung der Marke Nikrandt auf dem Multi- und Crosschannelmarkt der ständig wechselnden Geschäftsführer und Geschäftsleiter, Projektboard-Köpfe und IT-Verantwortlichen bei Weltbild. Die Marke Nikrandt ist als eine der wichtigsten, wenn nicht die wichtigste Strahlemann-und-Söhne-Handelsmarken innerhalb von Weltbild zu platzieren. Davon ist auch VERDI mit allen Mitteln zu überzeugen.

    Sie sehen: Niemand kennt Herrn Nikrandt wohl so gut wie ich, was sich schon darin zeigt, dass nur ich das Kosewort mit ö und i zu ihm sagen darf. Sollte es notwendig sein, hier noch einmal nicht immer der Wahrheit entsprechende Tatsachen zu verbiegen, werde ich nicht umhin können, mich erneut zu Wort zu melden und weiter die Wahrheit über den Erfinder des Versandhandels zu schreiben. Neue Kapitel des Manuskripts sind durch Herrn Nikrandt in seiner traditionell bekannten Termintreue schon abgesegnet. Dass Herr Nikrandt für sein Jahrzehnte lang geübtes Theaterspiel im Versandhandel nur wenige Hunderttausend im Jahr verdient, ist eine Schande für den deutschen Versandhandel. Das wird man wohl auch noch zu seiner Verteidigung sagen dürfen.

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