Kurt-Wolff-Preis 2015 an Berenberg Verlag

"Intellektueller Reiz und elegante Buchgestaltung"

Der Kurt-Wolff-Preis 2015 geht an den Berenberg Verlag, der Förderpreis an die Connewitzer Verlagsbuchhandlung − das hat das Kuratorium der Kurt Wolff Stiftung entschieden. Die Preisverleihung findet am 13. März auf der Leipziger Buchmesse statt.

Der Berenberg Verlag in Berlin erneuere "seit nunmehr einem Jahrzehnt die Tradition des historischen, biographischen und literarischen Essays mit Büchern (...), bei deren Lektüre sich dem intellektuellen Reiz und der Lust am Text die Freude an der eleganten Buchgestaltung beigesellt", so das Kuratorium der Kurt-Wolff-Stiftung. Der Preis ist mit 26.000 Euro dotiert.

Der mit 5.000 Euro dotierte Kurt-Wolff-Förderpreis 2015 geht an die Connewitzer Verlagsbuchhandlung in Leipzig, "die erfolgreich an Kurt Wolffs Leipziger Vorbild der großen Literatur in kleiner Buchform anknüpft, mit Nachdruck für die Gegenwartslyrik eintritt und auf hohem buchkünstlerischen Niveau Brücken zwischen Schrift und Bild schlägt".  

Dem Kuratorium der Kurt Wolff Stiftung gehören an: Renate Georgi, Joachim Kersten (Vorsitzender), Antje Landshoff-Ellermann,  Jochen Meyer, Lothar Müller, Alexander Oechsner, Annegret Schult, Erdmut Wizisla.

Preisverleihung auf der Leipziger Buchmesse
 
Die Preisverleihung findet traditionell auf der Leipziger Buchmesse statt, am 13. März um 13 Uhr in Halle 5 − allerdings in einem neuen Rahmen, nämlich im Forum "Die Unabhängigen", das von der Kurt Wolff Stiftung in Zusammenarbeit mit der Leipziger Buchmesse organisiert wird.

Die Laudatio hält die Autorin und Literaturkritikerin Ina Hartwig.

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27 Kommentar/e

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  • Zzz...

    Zzz...

    Weckt mich, sobald diese "Stiftung" das erste Mal nicht sich selbst beschenkt. Meines Wissens hat die KWS den Hauptpreis bisher ausschließlich an Verlage "verliehen", die selbst Zustifter der KWS sind. Man kauft sich in den Preis also ein.
    Traurig, dass alle das vollkommen normal finden. Mehr als traurig, wenn eine Stiftung (die ja eigentlich eher ein wirtschaftlicher Eigeninteressenverband ist) dafür aber Steuergelder bekommt. Das ist dann schon auch ... hinterfragenswert.
    Nein?
    Alles egal?

  • Sybarit

    Sybarit

    Leider wahr.

    Die KWS ist ein sympathischer Klüngel - aber ein Klüngel nevertheless. Mich erinnert die KWS an Köln; bunt, fröhlich, aber im Kern einfach korrupt. Wenn das "die Kleinen gegen die Großen" sein soll, dann ziehe ich die Großen aber vor.

    Man lobt sich gegenseitig überall über den grünen Klee, rezensiert sich gegenseitig die Bücher, schiebt sich die Preise zu - Kurt Wolff Mafia wäre kein schlechter Spitzname.

    Die Verlage in der KWS mögen für,sich genommen durchaus erhebliche Verdienste haben, aber die KWS selbst ist ein Filz.

  • Zzz...

    Zzz...

    Gemeinnutz geht anders. Das ist Eigennutz.
    Die unschöne Nebenwirkung dieser Verwechslung ist leider, dass manche Buchhändler und auch Blogger die KWS für so eine Art Gütesiegel für besonders wertvolle Kleinverlage halten. Was zulasten derer geht, die da nicht mitmachen.

  • stefan weidle

    stefan weidle

    Das ist völliger Quatsch, werte neidvolle Anonyme. Die Kurt Wolff Stiftung ist der Verband der wichtigen deutschen Independent-Verlage. Nach welchen Kriterien man in den Freundeskreis aufgenommen wird, steht auf unserer Website. Diese Kriterien muß man erfüllen, einen anderen Weg gibt es nicht. Da in der Tat alle wichtigen Verlage der Stiftung angehören, ist es so gut wie unmöglich, den Preis außerhalb des Stiftungsumfelds zu vergeben. Und daß sich viele Verlage über die Jahre per Spende daran beteiligt haben, daß wir unsere erfolgreiche Arbeit tun können – ich erinnere nur an den Deutschen Buchhandelspreis, den es ohne unsere Aktivität nicht gäbe –, halte nicht nur ich für so legitim wie erfreulich. Ich wäre gespannt zu wissen, zu welchen Verlagen Sie beide gehören, aber Sie werden vermutlich nicht den Mut aufbringen, Ihr Gesicht zu zeigen.
    Leider verkommt diese Seite hier ohnehin mehr und mehr zur Spielwiese für Trolle. Dagegen sollte man allmählich etwas tun.

  • Zzz...

    Zzz...

    Sie meinen, wenn jemand der Stiftung nicht beitritt, gehört er nicht zu den wichtigen Verlagen?

    Nicht jeder, der auf Fragwürdiges hinweist, ist neidvoll.

  • Sybarit

    Sybarit

    KWS-Mitglieder = wichtige unabhängige Verlage
    Nicht KWS-Mitglieder = unwichtige unabhängige Verlage

    Hmmmm ...

    Und jeder, der dazu etwas sagt, ist natürlich ein Troll, und dagegen, dass die Kritik üben, sollte man langsam mal etwas tun.

    Hmmm, hmmm, hmmmm ....

  • Andre Thiele

    Andre Thiele

    "Da in der Tat alle wichtigen Verlage der Stiftung angehören, ist es so gut wie unmöglich, den Preis außerhalb des Stiftungsumfelds zu vergeben."

    Bei allem gebotenen Respekt, aber an der Stelle hat sich der verehrte Kollege Weidle verrannt.

    Werbung für die gute Sache der KWS ist prima, aber hinzugehen und zu behaupten, solche Indie-Verlage, die nicht Mitglied der KWS sind, seien unwichtig und nicht preiswürdig, ist ein wenig zu dick aufgetragen.

  • Richard K.

    Richard K.

    "Wer wichtig ist, bestimme ich!"
    Stefan Weidle

    "Bist du nicht mit von der Partie
    Bekommst du unsre Preise nie.
    Sind auch die Mittel öffentlich
    - wir preisen uns, bestimmt nicht dich."
    Hymne der Kurt Wolff Stiftung

  • Jerzovskaja

    Jerzovskaja

    Autsch, Herr Weidle! So einen Schwachsinn im Gespräch rauszulassen ist das eine, ihn dann aber hier auch noch niederzuschreiben das andere. Mir fallen rund 20 deutsche Verlage ein, von denen ich in den letzten zwei bis drei Jahren hervorragende Bücher gekauft und gelesen habe, die alle nicht Teil Ihres Clubs sind. Wahrscheinlich kennen Sie noch nicht einmal die Hälfte davon, wie ich Ihren Worten entnehmen kann? Willkommen im Lande der Scheuklappen und der Arroganz.

  • Verlegerin

    Verlegerin

    Auch wenn ich es aus bereits genannten Gründen bevorzuge mit meinem Independent-Verlag selbst nicht mit von der Kurt-Wolff-Partie zu sein, möchte ich doch zum Ausdruck bringen, dass die Vergabe des Preises an Berenberg allein durch das Programm dieses feinen Verlages über jeden Zweifel erhaben sein sollte.

  • Zzz...

    Zzz...

    Wo Leute sich aus teils öffentlichen Geldern selbst beschenken oder sich über Spenden in die Riege der Preiskandidaten einkaufen, find ich es schwierig zu sagen, dass irgendwer oder irgendwas über jeden Zweifel erhaben ist. Ganz ehrlich.

  • Verlegerin

    Verlegerin

    Nach Zzz...s Logik wäre der letzte der jetzt schon mitmachenden Verlage dann immerhin in den 2080er Jahren mit dem Preis dran. Jetzt mal ganz ehrlich zurückgefragt: Macht das Sinn?

  • Richard K.

    Richard K.

    "Macht das Sinn?"

    Für einige schon. Nämlich für die KWS-Verlage, die durch die restriktive Vergabe nach innen deutlich bevorzugt werden.

    Es geht nicht um die Frage, ob die Preise verliehen werden an Verlage, die würdig sind - bisher wurde der Indie-Preis an niemanden verliehen, der nicht einen Preis verdient hätte; aber von solchen Verlagen gibt es unter den Indies einige, und nicht alle davon sind in der KWS.

    Es geht um die Frage, ist die KWS ein "closed shop", ein old boy's network, in dem den einflußreichen unter den beteiligten Verlagen Preise zugeschoben werden, die, jedenfalls zum guten Teil, aus öffentlichen Geldern stammen, wobei Verlage, die aus diesem oder jenem Grund nicht das Privileg genießen, Mitglied der ehrenwerten Gesellschaft zu sein, noch den Spott ertragen müssen, mitsamt ihrer Autoren von deren Vorsitzendem öffentlich als "unwichtig" denunziert zu werden.

    Für was steht die KWS? Für vorurteilslose Betrachtung des verlegerischen Programms der deutschen Independents? Mit der oben geäußerten Einstellung "außer uns ist keiner wichtig" steht sie mal jedenfalls nicht für Realismus, Zuverlässigkeit und Transparenz.

  • Burkhard Schirdewahn

    Burkhard Schirdewahn

    Nicht einmal eine harmlose Meldung wie die über eine verdiente Preisverleihung an zwei feine Independent-Verlage bleibt hier ohne feige Häme von meist anonymen Neidern, Aufregern, Schlaumeiern und Besserwissern. Ich gratuliere den Preisträgern, deren verlegerische Relevanz im Verlags-Segment ›Independent‹ seit Jahren mehr als deutlich ist: etwas, das man von den Kritikern hier nicht behaupten kann.-

  • Manfred Keiper

    Manfred Keiper

    Hallo Zzz…, Sybarit, Richard K., Jerzovskaja und all Ihr anderen Korinthenk…
    1.
    „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“
    Wenn´s nicht die Kurt-Wolff-Stiftung sein soll, gründet doch Eure eigene Stiftung und macht einen eigenen Preis, etabliert ihn, beglückt die Kulturwelt, kassiert öffentliche und Sponsorengelder! Wo ist das Problem?
    Ja, wo? Wahrscheinlich liegt das in Eurer Selbstverliebtheit, dem Weggucken, dass Ihr das nicht schafft, was die Kurt-Wolff-Stiftungsleute schaffen. Wer hindert Euch daran, was Eigenes anzupacken?
    2.
    Die Entscheidung über den Preis hat die Kurt-Wolff-Stiftung in die Hand der Jury gelegt. Sie müsste also Adressat der aufgeführten Korinthenk… sein.
    Mir fehlt die Zeit zur Recherche um nachzuprüfen, inwieweit diese unabhängig von der KWS sind, aber bei Preisen gibt es i.d.R. eine solche Gewaltenteilung – und das finde ich gut. Und ich halte es auch für unerheblich, denn:
    3.
    Wie wär´s damit, sich ein bißchen in der nationalen und europäischen Wirklichkeit umzuschauen, kann man ganz leicht mittels TV oder Internet: Alle Nase lang findet da irgendeine Gala statt, in der sich hochdotierte Moderatoren und Schauspieler u.ä.m. gegenseitig Preise verleihen, für Rollen und Filme, die durch Filmförderung und/oder Gebühren finanziert oder bezahlt werden – und das Ganze wird von Millionen beklatscht, und auch das noch häufig durch unsere Gebühren finanziert. 5.000 Euro Förderpreisgeld – dafür würde manche/r von denen nicht einmal anfangen, seinen Koffer zu packen.
    Aber auch das will ich nicht einmal bekritteln, denn schließlich leben wir in einem Land und Staatengebilde (Europa), wo hunderte von Millionen für gecancelte Rüstungsprojekte – alles Steuergelder! – mal eben in den Sand gesetzt werden oder Milliarden Euro gezahlt werden, weil 70 Jagdbomber nicht mehr geliefert werden (Letzteres ist gut so!).
    So lange so etwas geschieht, habe ich kein Verständnis für diese kleinkarierte Herumkrittelei, so lange ist es mir egal, dass subventionierte Hochkulturtempel jede Eintrittskarte mit über 100 Euro bezuschussen, finde ich es gut, dass hier 25.000 + 5.000 Euro (gegenüber 500.000.000 Euro – es ist manchmal lehrreich, Nullen miteinander zu vergleichen!) nicht für physisches Zerstören, sondern geistigen Kulturaufbau ausgegeben werden. Und das alles, obwohl ich nicht einmal weiß, inwieweit die Kurt-Wolff-Stiftung öffentliche Gelder bezieht.
    4.
    „Laßt viele Blumen blühen!“
    Mosert nicht herum, sondern gründet Eure eigenen Vereine, Eure eigenen Förderpreise und Auszeichnungen, seid so vielfältig wie unsere Kultur, aber werft nicht denen vor, die etwas anpacken, dass sie es nicht anders machen, denn letztlich fordert Ihr damit eine Einheitlichkeit des Buchmarktes, die wir doch alle nicht wollen.

  • Herbert

    Herbert

    @ Burkhard Schirdewahn

    ".... Nicht einmal eine harmlose Meldung wie die über eine verdiente Preisverleihung an zwei feine Independent-Verlage bleibt hier ohne feige Häme von meist anonymen Neidern, Aufregern, Schlaumeiern und Besserwissern..."

    Das ist, neben vielen positiven, eine der eher "störenden" Eigenschaft des Internets, mit der man allerdings leben muss. Wieder ein Beispiel dafür das man sich genau überlegt, was man im Netz tatsächlich lesen sollte und Zeit investiert, und was man getrost übergehen kann :-)

  • Jerzovskaja

    Jerzovskaja

    Ich finde es hervorragend und herausragend, was die Kurt Wolff Stiftung erreicht, leistet, schafft und wie sie auftritt und vermittelt. Das hat meine ganze Liebe und meinen vollen Respekt.

    Ich finde jeden der Preisträger absolut und diskussionslos preiswürdig.

    Ich finde es armselig, wie sich hier gewisse Leute glauben äussern zu müssen. An den Honigtöpfen lebt und klebt es sich gut, das ist das eine, und das sage ich ohne Neid. Auf andere hinuntergucken oder sich über Dritte herablassend zu äussern ist das andere. Die unsäglichen Voten hier kommen von jenen, die meinen, sie müssten für die Stiftung einstehen, und dies ginge nur mit Häme und Draufkloppen.

    Heilige Einfalt, mögest Du eines Tages aussterben!

  • Scrooge McDuck

    Scrooge McDuck

    Und alle Beiträge lassen sich auf einen einzigen - altbekannten - Nenner bringen:

    Beim Geld hört die Freundschaft auf!

  • stefan weidle

    stefan weidle

    Johannes 18:22

  • stefan weidle

    stefan weidle

    War auch schon mal bibelfester: Johannes 19:22 war gemeint.

  • Zzz...

    Zzz...

    Ich weiß gar nicht, warum die Kritik an Selbstbedienung und Filz so beschossen wird. Finden Sie Filz gut?
    Herr Weidle selbst hat ja sogar bestätigt, dass die Kritik zutrifft und die KWS diesen Preis immer an sich selbst verleiht:

    "Da in der Tat alle wichtigen Verlage der Stiftung angehören, ist es so gut wie unmöglich, den Preis außerhalb des Stiftungsumfelds zu vergeben."

    Und damit auch wissen lassen, dass jeder Verlag, der bei der "Stiftung" nicht mitmacht, damit quasi seine Unwichtigkeit beweist.

  • Der Juden König

    Der Juden König

    "19 Pilatus aber schrieb eine Überschrift und setzte sie auf das Kreuz; und war geschrieben: Jesus von Nazareth, der Juden König. 20 Diese Überschrift lasen viele Juden; denn die Stätte war nahe bei der Stadt, da Jesus gekreuzigt ward. Und es war geschrieben in hebräischer, griechischer und lateinischer Sprache. 21 Da sprachen die Hohenpriester der Juden zu Pilatus: Schreibe nicht: 'Der Juden König', sondern daß er gesagt habe: Ich bin der Juden König. 22 Pilatus antwortete: Was ich geschrieben habe, das habe ich geschrieben."
    - Bibel, Luther 1912, Johannes 19:19-22

    Vielleicht könnten die Hohepriester der Kurt Wolff Stiftung mal mit Stefan Weidle reden. Er entwickelt gerade einen Pontius-Pilatus-Komplex. Demnächst verurteilt er noch jemanden zum Tod am Kreuz und wäscht sich anschließend die Hände in Unschuld.

    Einfach zu sagen, sorry, da bin ich zu weit gegangen, wäre eine simple Lösung gewesen ...

  • Else Laudan

    Else Laudan

    Was ist denn hier los?
    Leute, also ehrlich. Es gibt abseits von Bestsellerlisten, Bezahlmedien und Konzernmarketing bedauerlich wenig gute Vorstöße im Kulturbetrieb zugunsten von Indies und echten verlegerischen Herzblut-Initiativen. Die KWS tut einen Haufen für die Sichtbarkeit von Verlagen, die im immergrellen Getöse der dicken Budgets sonst keine Chance hätten, von mehr als einer Handvoll Leute bemerkt zu werden. Ich muss niemandem in den Hintern kriechen, aber ich stelle seit Jahrzehnten fest, wie lausig wenig starke Initiativen dieser Art bei uns existieren, die wirklich etwas zur Erhaltung oder gar Stärkung der kulturellen Vielfalt beitragen, die sich alle stets gerne auf die Fahne schreiben. Die KWS ist sicherlich weder allmächtig noch unfehlbar, aber sie bewirkt was, das ich nicht missen möchte.
    Darauf in dieser flach-gehässigen Weise herumzuhacken ist ganz schön daneben, mit Verlaub. Ich kann auch keinerlei Argumente erkennen. Nur aggressives Gezeter. Wozu?

  • Verleger/in eines Indie-Verlages

    Verleger/in eines Indie-Verlages

    Also unser Indie-Verlag kann sich die Mitgliedschaft in der KWS finanziell nicht leisten. Insofern finde ich die Kritik schon berechtigt, dass öffentl. Gelder nur "intern" vergeben werden: an die, die es sich leisten können.
    Man muss laut KWS-Satzung mindestens 250 EUR im Jahr spenden.
    Aber die größte Hürde ist die erforderliche "Verkehrsnummer".
    Die zwingt einen in den Börsenverein, denn nur dort erhält man eine Verkehrsnummer: das kostet knapp 600 Euro für die Mitgliedschaft im Börsenverein im Jahr
    und die Aufnahmegebühr dort beträgt 250 Euro.

    Wenn man also zehn Jahre im KWS ist, bekommt man sicherlich den 5.000 Euro Preis. Aber soviel hat man dann auch schon an (Zwangs-)Kosten gehabt.
    Macht also nicht so viel Sinn für mich/uns. Das ist eine elitäre Blase, in die wir nicht kommen (können/wollen), auch nicht die nächsten fünf Jahre, rein finanziell gesehen. Denn Indie-Verlage sind oft, vielleicht haben`s einige vergessen, auch selbstausbeuterisch, weil idealistisch. Und sie suchen/finden neue Autorinnen oder thematische Lücken, die andere nicht bedienen.
    Vielleicht braucht es wirklich niedrig schwelligere Strukturen und das darf man auch kritisieren. Diese selbst zu erschaffen, das schaffe/n ich/wir nicht auch noch. Aber immerhin gibt es schon den Indiebookday (keine Idee der KWS), und da geht's dann schon in die richtige Richtung. Und der hat vielleicht auch bald noch viel mehr PR als die KWS. Und genau das brauchen die echten Indies: PR, niedrigere Kosten auf Messen und für Mitgliedschaften (für die, die es wollen).

    Viele Grüße an alle Indies, an die einen und die anderen.

  • Dankbarer Untertan

    Dankbarer Untertan

    1. "Ihr könnt nix Gutes und seid nur neidisch."
    Wer sich das nächste Mal herausnimmt, etwas zu kritisieren, soll es doch erstmal selber besser machen. Kritik an russischer Ukrainepolitik? Mach doch selber Russland, du Selbstverliebter!
    2. Mein Weltbild sagt, dass das alles seine Richtigkeit hat und ich bin zu faul zur Recherche, also haltet eure Goschen, ihr Korinthenk...!
    3. Wer A kritisiert, ohne den Rest des Alphabets auch zu benörgeln, ist unglaubwürdig. Wenn in einem Artikel Geschehnisse der Buchbranche berichtet werden, dann bitte erst Kritik üben, wenn man die Rüstungs-, TV- und Kleinkaninchenbranchen durchgenudelt hat.
    4. Mao-Zitate sind immer in Ordnung, wenn jucken schon 200 Millionen tote Schlitzaugen.
    5. Die Anonymität und fehlende Unterwürfigkeit anderer Kommentatoren sind zutiefst verwerflich, man sollte sie alle beschimpfen, dann lernen sie es!

    Johannes 18:22: Als er aber solches redete, gab der Diener einer, die dabeistanden, Jesu einen Backenstreich und sprach: Sollst du dem Hohenpriester also antworten?

    Soll er nicht, der Pöbel, er soll dankbar sein und aufblicken.

  • Zzz...

    Zzz...

    Als Nächstes lobt Bertelsmann einen Buchpreis aus, der mit Blick auf die Gemeinnützigkeit von Steuergeldern bezuschusst wird - und den dann nur Buchverlage bekommen, die zum Konzern gehören. Begründung: Alle wichtigen Verlage gehören eh zu Bertelsmann.

  • panzerfrank

    panzerfrank

    Also ich finds gut, dat die Leute sich hier so echauffieren können; für zwei, drei Tage und dann ist wieder Ruh`! Der Verlegerverband prämiert seine Verleger und die Nichtmitglieder schimpfen. Worum geht es eigentlich? Etwa um Literatur? Neuen Autoren auf Verlagssuche bietet sich durch diesen Kulturkampf zwischen organisierten Unabhänigen und freien Unabhängigen die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Ich empfehle mal wieder ein neues Buch aufzuschlagen. Meins. Frank Panzer

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