Publikumsverlage schreiben Brandbrief an die Übersetzer

"Die Hanser-Regeln gelten nicht für alle"

Nächste Runde im Übersetzerstreit: Publikumsverlage warnen davor, dass einzelne Übersetzer derzeit "durch die Hintertür" der Gerichte versuchten, die Hanser-Vergütungsregel zu etwas zu machen, was sie nicht ist - zu einem Branchenstandard. Mit einem offenen Brief, unterzeichnet von 33 Verlagen, wollen sie sich dagegen wehren.  

Seit 13 Jahren streiten Verlage und Übersetzer um die Honorare, seit zehn Jahren auch vor Gericht. Zwar konnten Hanser und fünf weitere Verlage 2014 eine Einigung erzielen – für das Gros der Verlage gilt sie indessen nicht. Was, wie es aussieht, aber nicht alle wissen. Random House-Vorstand Frank Sambeth berichtete heute bei der Jahrestagung der Publikumsverlage in München von mehreren juristischen Auseinandersetzungen zwischen Verlagen und Übersetzern – bei denen die Gegenseite darauf abhebt, dass die Hanser-Regel eine Branchenlösung sei und als solche auch für alle gelte. "Dem ist nicht so," unterstrich Sambeth.

Um dies noch einmal klarzustellen, haben Publikumsverlage mit Unterstützung des Verleger-Ausschusses nun einen offenen Brief verfasst, dem es nicht an Deutlichkeit mangelt. "Mit Verwunderung und zunehmender Verärgerung beobachten wir, dass der Verband der Übersetzer seit einigen Wochen systematisch versucht, die mit dem Hanser Verlag vereinbarte Vergütungsregel für die Honorierung von Übersetzern ... als für sämtliche Publikumsverlage in Deutschland verbindliche 'Gemeinsame Vergütungsregel' durchzusetzen", heißt es darin. Es gebe "eine Fülle offensichtlich konzertierter Einzelfälle", auch Gerichtsprozesse, bei denen genau das "penetrant" geschehe.

Diese Vorgehensweise lehnen die Unterzeichner strikt ab, bedauern jedoch durchaus, das eine groß angelegte Einigung bisher aussteht, und der Verband der Übersetzer (VdÜ) sich hier weiterhin verschließt. "Der VdÜ hat es – auch gegenüber dem Börsenverein – mehrfach abgelehnt, mit einer repräsentativen Gruppe von Publikumsverlagen über eine branchenweite gemeinsame Vergütungsregel auf der Basis der durch jahrelange Rechtsprechung bestätigten Usancen zu verhandeln."

Der Brief, der namentlich an den VdÜ-Vorsitzenden Hinrich Schmidt-Henkel adressiert wurde, ist bis heute von 33 Verlagen unterzeichnet worden, darunter große wie kleinere: Etwa Bastei Lübbe und die Verlagsgruppe Random House, Piper (Bonnier), Droemer Knaur, Rowohlt, S. Fischer (alle drei: Holtzbrinck), Gmeiner, Langen Müller, Silberburg, Weissbooks und zu Klampen.

Der Brief in vollem Wortlaut:

"Mit Verwunderung und zunehmender Verärgerung beobachten wir, dass der Verband der Übersetzer seit einigen Wochen systematisch versucht, die mit dem Hanser Verlag vereinbarte Vergütungsregel für die Honorierung von Übersetzern, der sich fünf weitere,, überwiegend kleine Hardcverlage angeschlossen haben, als für sämtliche Publikumsverlage in Deutschland verbindliche 'Gemeinsame Vergütungsregel' durchzusetzen. Besonders ärgerlich ist dabei, dass das Gros der deutschen Publikumsverlage in diese Verhandlungen nicht einbezogen worden ist.

Zudem sind einige der ursprünglich beteiligten Verlage ganz bewusst aus den Verhandlungen ausgestiegen, als sich das Ergebnis in Richtung der jetzt mit Hanser verabschiedeten Vereinbarung bewegte. Der VdÜ hat es - auch gegenüber dem Börsenverein - mehrfach abgelehnt, mit einer repräsentativen Gruppe von Publikumsverlagen über eine branchenweite gemeinsame Vergütungsregel auf der Basis der durch jahrelange Rechtssprechung bestätigten Usancen zu verhandeln.

Sie, verehrter Herr Schmidt-Henkel, haben zwar im Nachhinein versucht, auch uns für die Hanser-Vergütungsregel zu gewinnen, scheinen aber Ihren Mitgliedern verschwiegen zu haben, dass wir uns ausdrücklich nicht angeschlossen haben.

Dessen ungeachtet wird ein einer Fülle offensichtlich konzertierter Einzelfälle penetrant die unzutreffende Behauptung aufgestellt, es handele sich bei dieser "Hanser-Vergütungsregel"  um eine Branchenlösung. Unbeteiligte Dritte (Rechtsanwälte und Gerichte) sollen wohl auff diesem Wege instrumentalisiert werden, diese Ihnen angenehme Vereinbarung durch die Hintertür als Branchenstandard zu etablieren. Wir verstehen dieses Verhalten als demonstrative Abkehr von einem partnerschaftlichen Miteinander.

Wir gehen davon aus, dass der VdÜ sine Mitglieder über die bestehende Sachlage nur unzureichend informiert hat. Ohne die Verabschiedung einer Vergütungsregel, die den Geschäftsmodellen und Erlösstrukturen der großen Mehrheit der deutschen Publikumsverlage gerecht wird, geben uns Rechtsprechung und Gesetz den Rahmen einer angemessenen Vergütung vor. Die Übernahme der mit Hanser ausverhandelten Vergütungsregeln für Übersetzungen für unsere Verlage lehnen wir hiermit noch einmal und in aller Deutlichkeit ab."

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21 Kommentar/e

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  • Womöglich ...

    Womöglich ...

    ... muss da wie beim Mindestlohn irgendwann der Gesetzgeber regelnd eingreifen, wenn Verlage es einfach immer weiter vollkommen normal finden, dass Übersetzer (und auch Autoren) mit einem Apfel und einem Ei abgespeist werden.
    Es ist nicht einzusehen, dass Buchhandel und -verlage von Büchern leben können sollen - und Übersetzer und Autoren gefälligst sehen sollen, wo sie bleiben.

  • M.S.

    M.S.

    Was sind Hardcverlage (Erster Absatz des Briefes im Wortlaut)? Hardcoververlage?

  • Ingo Herzke

    Ingo Herzke

    Ein ganz wichtiger Satz steht im letzten Absatz des Briefes: »Ohne die Verabschiedung einer Vergütungsregel, die den Geschäftsmodellen und Erlösstrukturen der großen Mehrheit der deutschen Publikumsverlage gerecht wird, geben uns Rechtsprechung und Gesetz den Rahmen einer angemessenen Vergütung vor.«
    Leider versuchen gerade die großen Publikumsverlage aus den Häusern Random House, Holtzbrinck, Bonnier seit dem letztinstanzlichen BGH-Urteil immer wieder, die Vorgaben von Rechtsprechung und Gesetz mit halblegalen und windigen Kniffen zu unterlaufen, auszuhebeln oder gar schlicht zu negieren. Das ist der eigentliche Skandal im augenblicklichen Honorarstreit. Würden sich die Verlage auch nur ansatzweise an die BGH-Vorgaben halten, könnte man tatsächlich viel entspannter miteinander umgehen.

  • Grautöne

    Grautöne

    Auch wenn von den Übersetzern gern in Schwarz-weiß gemalt wird: Fakt ist, dass wohl kaum noch "Übersetzer (und auch Autoren) mit einem Apfel und einem Ei " abgespeist werden- welch Plattitüde.
    Insbesondere die Großverlage, die sich mit dem Schreiben einer erzwungenen, nicht abgestimmten Vergütung widersetzen, können Ihnen diverse Übersetzer nennen, die nicht nur hohe fünfstellige, sondern sogar sechsstellige Summen erhalten haben! Das ist ein ökonomischer Wahnsinn und nicht wenig der Grund dafür, dass dies durch eine Mischkalkulation finanziert werden sollte- was aber gar nicht geht, denn wenn ein Buch floppt, hat der Übersetzer sein deutliches Honorar bereits erhalten; und wenn es erfolgreich ist, erhält er eine (-im Gegensatz zu den Autoren!!!- nicht verrechenbare Beteiligung). Zu oft erhält der ausländische TB-Autor deutlich weniger als nur schon das Ersthonorars des Übersetzers- das ist doch kreativ überhaupt nicht zu vertreten. Mit dieser Situation haben aber die Übersetzer gar kein Problem, also dass die Übersetzungsleistung höher bezahlt werden MUSS als die Idee zum Werk. Es ist derart vermessen, dass der Übersetzerverband ständig auftritt als sei er der einzige Retter der Kultur und die Verlage nur Ausbeuter. Zudem gibt es wirklich kein Grund mehr zum Jammern: Falls Sie der Meinung sind, dass die Verlage einen derart unverhältnismäßig hohen Anteil erhalten würden, dann publizieren Sie doch bitte selbst und verzichten auf die Bösewichte (deren Umsätze gesamtwirtschftlich lächerlich sind, insb. im Hinblick auf die Anzahl der Angestellten, die bis auf die oberste Führungsebene wohl nirgendwo anders so wenig Gehalt erhalten würden und im Verlag aus Leidenschaft arbeiten, und mehrheitlich davon die hohen Lebenskosten in HH, Ff/M oder M bestreiten müssen- aber nein, Ihrer Meinung tragen die Verlage ja nichts Relevantes bei...).
    Unabhängig, wessen Standpunkt man näher steht, sollte doch jeder erkennen, dass der Weg, "durch die Hintertür" etwas zu erzwingen und nicht auf das Gesprächsangebot einzugehen, keine konstruktive Option ist, um Differenzen in einem Kompromiß aufzulösen.

  • Farbtöne

    Farbtöne

    @Grautöne:
    >Insbesondere die Großverlage ... können Ihnen diverse
    >Übersetzer nennen, die nicht nur hohe fünfstellige,
    >sondern sogar sechsstellige Summen erhalten haben!

    Diese Zahlen sagen noch nichts aus, solange der Umfang und die Komplexität des übersetzten Werkes nicht ebenfalls genannt werden. Wenn ein Übersetzer fünf Jahre an einem Buch arbeiten muss, dann muss auch ein sechsstelliger Betrag keineswegs bedeuten, dass er in Saus und Braus lebt. Tatsächlich kenne ich aber mindestens einen Übersetzer, der für einen vergleichbaren Zeitraum einen mittleren fünfstelligen Betrag erhalten hat. Wollen Sie von teilweise deutlich weniger als 20000 Euro brutto im Jahr leben? (Das durchschnittliche jährliche Bruttoeinkommen von Übersetzern lag 2012 bei 17 700 Euro – http://literaturuebersetzer.de/pages/wissenswertes -archiv/vduestudie2012.htm)

    >... die Anzahl der Angestellten, die bis auf die oberste >Führungsebene wohl nirgendwo anders so wenig Gehalt >erhalten würden und im Verlag aus Leidenschaft arbeiten ...

    Niemand möchte Verlagsmitarbeitern absprechen, dass sie aus Leidenschaft arbeiten. Übersetzer tun das auch. Der Unterschied ist, dass Verlagsmitarbeiter zumindest noch von ihrem Einkommen leben können – die meisten Übersetzer können nicht mal das. Gehalt mit Honorar zu vergleichen, ist ohnehin irreführend. Viel angemessener wäre ein Vergleich zwischen Gehalt und Personalkosten. Denn Übersetzer bekommen keinen bezahlten Urlaub, keine bezahlten Krankheitstage und kein Weihnachtsgeld. Sie bezahlen ihr Büro, ihre Arbeitsmaterialien und ihre Fortbildung selbst und haben zahlreiche unbezahlte Arbeitsstunden (Fortbildung, Akquise, Verwaltung).

    "Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes bezahlten Arbeitgeber in der deutschen Privatwirtschaft im Jahr 2013 durchschnittlich 31,70 Euro für eine geleistete Arbeitsstunde. Im Verarbeitenden Gewerbe kostete eine Arbeitsstunde in Deutschland 2013 durchschnittlich 36,20 Euro." (http://www.lohn-info.de/personalkosten.html) Dabei geht es wohlgemerkt nicht darum, wie qualifiziert diese Arbeit ist, sondern nur um den bundesdeutschen Durchschnitt.

    Die durchschnittlichen Seitenhonorare für Übersetzer lagen 2012 bei knapp 20€ (http://literaturuebersetzer.de/pages/wissenswerte s-archiv/vduestudie2012.htm). Je nach Komplexität des Textes dauert die Übersetzung einer Normseite etwa eine Stunde. Das macht also zwischen 30 und 40 € für einen angestellten gegenüber 20€ (abzüglich unbezahlter Arbeit und Weiterbildung) für einen freien Übersetzer.

    Vielleicht ist es hilfreich, mit konkreten Zahlen zu arbeiten anstatt mit leidenschaftlichen Verlagsmitarbeitern zu polemisieren.

  • Womöglich ...

    Womöglich ...

    Ich bin ganz froh über Beitrag 4.
    Es zeigt die Grundhaltung, die Verlage gegenüber Autoren und Übersetzern haben - und auch die Umgangsformen, die sie ihnen gegenüber für angemessen halten.

    Fakt ist, dass Verlage von den Büchern der Autoren gut leben können - die Autoren und die Übersetzer meist nicht - die eine oder andere der ganz großen Ausnahmen zu nennen, ändert da auch nichts dran. Wer das "polemisch" nennt, verdreht die Wirklichkeit schon sehr.
    Das ganze Prinzip funktioniert, weil sich immer genug Eitle finden, die ihre Arbeit quasi für Umme hergeben. Drum müsste da ja auch dringend gesetzlich eingegriffen werden. Beitrag 4 demonstriert ja, dass Verlage niemals freiwillig auf Fairness umschalten werden und immer gleich aggressiv werden, wenn es um gerechtere Verteilung der Einnahmen geht.

  • Verlagsmaus

    Verlagsmaus

    In die Lohnangaben bzgl. der deutschen Privatwirtschaft enthalten aber auch die Gehälter von Ingenieueren, Bänkern, Angestellten in der Pharmaindustrie etc. Wenn man hier den Durchschnitt nimmt, dann sollte man das auch bei den Übersetzern machen. Der Großteil der Verlagsmitarbeiter verdient weniger als 20/Euro pro Stunde.
    Für beide Seiten gilt: wenn man von der Arbeit nicht leben kann, dann sollte man sie nicht machen. Es wird einem keiner aus moralischen Gründen mehr zahlen als kalkulatorisch drin ist. Die Margen in der Buchbranche sind winzig und auf Querfinanzierung angewiesen. Gerade die anspruchsvollen Bücher, die sowohl von den Autoren, als auch von den Übersetzern und Verlegern, die meiste Mühe abverlangen, bringen einfach weniger Umsatz. Und entweder man macht die Arbeit trotzdem, weil sie einem neben einem Honorar/Gehalt auch andere Vorteile bringt, oder man lässt es bleiben.

  • Farbtöne

    Farbtöne

    > In die Lohnangaben bzgl. der deutschen Privatwirtschaft
    > enthalten aber auch die Gehälter von Ingenieueren,
    > Bänkern, Angestellten in der Pharmaindustrie etc.

    Ja, und von FriseurInnen, KassiererInnen, ZeitarbeiterInnen, etc. Ich schätze mal, das wird sich ausgleichen.

    > Wenn man hier den Durchschnitt nimmt, dann sollte man
    > das auch bei den Übersetzern machen.

    Das habe ich getan.

    > Der Großteil der Verlagsmitarbeiter verdient weniger als
    > 20/Euro pro Stunde.

    Deshalb der Hinweis, dass zwischen Gehalt und Honorar unterschieden werden sollte, und dass das Honorar eher mit Personalkosten als mit Gehalt zu vergleichen ist. Ein Stundenhonorar von 30 Euro entspricht etwa einem Stunden*lohn* von 8 Euro (Zur Erinnerung: unbezahlter Urlaub, unbezahlte Krankheitstage, unbezahlte Verwaltungs-, Akquise-, Büro- und Materialkosten, unbezahlte Weiterbildung). Und ein Großteil der in der Verlagsbranche Angestellten wird nicht für weniger als 8 Euro/Stunde arbeiten.

    > Für beide Seiten gilt: wenn man von der Arbeit nicht
    > leben kann, dann sollte man sie nicht machen.

    Da haben Sie recht. Wenn das alle Autoren, freien Übersetzer und freien Lektoren beherzigen würden, kämen die Verlage aber ganz schön in die Bredouille.

    Wie wäre es damit: Wenn ich einen Betrieb nicht so führen kann, dass ich allen Beteiligten einen menschwürdigen und gerechten Anteil für ihre Arbeit zahlen kann, dann sollte ich mir ein anderes Wirtschaftsmodell suchen? Andernfalls bleibt Ausbeutung Ausbeutung. Und andernfalls scheint auch nichts dagegen einzuwenden zu sein, wenn sich die Ausgebeuteten auf dem Rechtsweg zu helfen versuchen.

  • Farbtöne

    Farbtöne

    Korrektur: Gemeint ist natürlich das Geschäftsmodell und nicht das Wirtschaftsmodell.

  • @Farbtöne:

    @Farbtöne:

    36,20 Euro/h entsprechen einem Monatsbruttolohn von ca. 6000 Euro. Soviel verdient man vielleicht als Abteilungsleiter bei Konzernverlagen. Alle anderen Menschen, die in Verlagen arbeiten, lachen herzlich über solche Summen, denn 95% der Verlagsmitarbeiter erhalten weniger als die Hälfte: http://verlage-druck-papier.verdi.de/++file++5210e ac6890e9b114300004f/download/2012-11-PPKV-Entgeltt abellen-Berlin-West.pdf
    Womit wir dann bei ca. 18,- Euro/h wären. Von zahlreichen unbezahlten Überstunden kann man in Verlagen übrigens auch ein Lied singen. Was hier für eine Farce veranstaltet wird, ist einfach unglaublich. Ausbeutung! Wo kein Geld ist, kann auch nichts gezahlt werden. Schauen Sie mal in den Bundesanzeiger und nennen Sie mir mal nur vier unabhängige Buchverlage, die in den letzten Jahren keinen Verlust gemacht haben. Büchermachen ist kompletter Irrsinn. Das weiß jeder, der in der Branche arbeitet.
    Das klingt bei Ihnen alles so, als würde man in Verlagen in Geld baden, während die armen Übersetzer alle am Hungertuch nagen. Es gibt zahlreiche Stipendien und Förderungen, die eben das ausgleichen, was Verlage nicht leisten können. Gute Übersetzer leben also nicht nur von dem Geld, das sie von Verlagen bekommen, sondern auch von den Preisen und Stipendien, für die die Verlage sie vorschlagen und für deren Abwicklung die Verlage den Aufwand tragen.

    Als Argument zu bringen, dass einige Verlage sich hinterrücks um die BGH-Beteiligungen drücken, zieht leider auch nicht. Das ist durchaus ein Problem, das angegangen werden sollte, es hat aber mit der hier angesprochenen Sache nichts zu tun. Hier geht es einzig und allein darum, dass der VdÜ versucht, aus einem Deal mit Hanser eine Branchenregelung zu zimmern. Dass Hanser diese sogenannte "gemeinsame" Vergütungsregel jubelnd unterzeichnet hat, erklärt sich von selbst: Hanser ist einer der wenigen reinen Hardcover-Verlage, die jedes(!) übersetzte Buch mindestens 10.000 mal verkaufen, die mindestens vier Bücher pro Programm haben, die sich über 100.000 mal verkaufen, und die von fast jedem Buch eine TB-Lizenz verkaufen können, denn der dtv gehört nunmal zu 21% Hanser. Alle anderen Verlage gucken da in die Röhre. Die Übersetzer übrigens auch, denn die absurden Konditionen der Hanser-Regel sehen ein sinkendes(!) Staffelhonorar vor: Je mehr Bücher Hanser verkauft, desto weniger bekommt der Übersetzer. Außerdem gilt hier: Bei TB-Lizenzen bekommen Übersetzer 5%, nicht 10, 12 oder 14% wie laut BGH. Das ist der eigentliche Skandal: Dass allen möglichen Leuten vorgegaukelt wird, es handele sich bei der Hanser-Vereinbarung um eine Verbesserung für Übersetzer und sei nebenbei auch noch für alle Verlage bindend, obwohl beides komplett falsch ist. Warum der VdÜ bei diesem Mumpitz mitmacht, erklärt sich mir nicht wirklich. Vermutlich wäre die Schmach zu groß gewesen, nach jahrelanger Verhandlung kein Resultat geliefert zu haben.

  • Farbtöne

    Farbtöne

    Ich habe nie behauptet, dass ein gewöhnlicher Verlagsangestellter 6000 Euro pro Monat verdient, noch habe ich behauptet, dass Verlage im Geld schwimmen. Ich habe darauf hingewiesen, dass das Honorar eines Selbstständigen auch die unbezahlte Arbeitszeit (etwa ein Drittel der Gesamtarbeitszeit), den Jahresurlaub und Krankheitstage (durchschnittlich 35 Tage im Jahr) sowie viele Kosten abdecken muss, die ein Angestellter nicht mehr zahlen muss: Büro, Computer, Werbematerialien, evtl. Versicherungen, Weiterbildungskurse und Dienstreisen.

    Wenn wir von 21 Arbeitstagen mit je acht Stunden ausgehen, sind wir bei 168 Arbeitsstunden im Monat. Ziehen wir davon ein Drittel unbezahlte Arbeit ab (Weiterbildung, Verwaltung, Akquise, E-Mails, Telefonate - also etwas ganz anderes als unbezahlte Überstunden), verbleiben noch bezahlte 112 Arbeitstunden. Ziehen wir davon drei unbezahlte Urlaubs-/Krankheitstage ab (35/12), bleiben noch 88 bezahlte Arbeitstunden im Monat.

    Bei dem durchschnittlichen Stundenhonorar von 20 Euro (siehe Beitrag 5, im letzten Beitrag hatte ich mich verschrieben, was in dem Fall in der Tat sehr unglücklich ist) macht das einen monatlichen Umsatz von 1760 Euro.

    Davon müssen nun noch die Büromiete, die Arbeitsmaterialien (Computer, Drucker, Werbematerial), die Weiterbildungskosten, die Kosten für die entsprechenden Dienstreisen und evtl. Versicherungskosten und Verbandsmitgliedschaften abgezogen werden. Ich hatte im vergangenen Jahr vergleichsweise niedrige Kosten von gut 5000 Euro, was gut 420 Euro im Monat entspricht. Bleiben 1340 Euro brutto im Monat. Das ist unter Mindestlohn.

    Bei den von mir fälschlicherweise angegebenen Honorar von 30 Euro pro Stunde wären es 2220 Euro brutto im Monat. Von 6000 Euro brutto im Monat kann also keine Rede sein.

  • Ingo Herzke

    Ingo Herzke

    Lieber Vorredner,
    das –
    »Als Argument zu bringen, dass einige Verlage sich hinterrücks um die BGH-Beteiligungen drücken, zieht leider auch nicht. Das ist durchaus ein Problem, das angegangen werden sollte, es hat aber mit der hier angesprochenen Sache nichts zu tun. Hier geht es einzig und allein darum, dass der VdÜ versucht, aus einem Deal mit Hanser eine Branchenregelung zu zimmern«
    – ist natürlich reine Augenwischerei. Wie ich in meinem Kommentar bereits andeutete: wenn die BGH-Regelungen umgesetzt würden, wären die Übersetzer sicher »friedlicher«. Aber leider gibt es keinen (KEINEN!) Verlag aus den großen Häusern, der sie nicht auszuhebeln oder durch Hinterlist zu umgehen versucht. Da ist es nicht nur verständlich, sondern sogar dringend geboten, auf eine Vergütungsregelung hinzuarbeiten; und da die Verlage sich dazu nicht ernsthaft bereit zeigen, muss man sie eben drängen. Nicht wahr?

  • @Ingo Herzke

    @Ingo Herzke

    Lieber Herr Herzke,

    nein, nicht wahr. Denn was vom BGH festgestellt wurde ist - unabhängig davon, was man davon hält - juristisch durchsetzbar. Damit ist es also de jure eine Vergütungsregel. Wenn die Verlage Ihnen also nicht das geben, was Ihnen zusteht, sollten Sie sich schleunigst einen Anwalt nehmen oder (günstiger) bei Verdi oder dem VdÜ um Hilfe bitten. Und das sage ich aus Verlagssicht, ohne Sarkasmus, denn wenn Kollegen Übersetzer so über den Tisch ziehen, macht auch mir das die Arbeit schwer.
    Diese unsagbare Hanser-Vereinbarung ist jedenfalls keine Lösung. Auch, und insbesondere, nicht für Übersetzer. Nicht wahr?

  • Ingo Herzke

    Ingo Herzke

    Nein, auch nicht wahr.
    Natürlich ist das, was vom BGH festgestellt wurde, juristisch durchsetzbar - theoretisch. Aber wie gern ziehen Sie (auch mit Rechtsschutz und Anwalt) gegen einen wichtigen Auftraggeber vor Gericht, wenn der Ihnen danach nie wieder einen Auftrag gibt? Die meisten Verträge kommen eigentlich auf erpresserische Weise zustande, auch wenn die wenigsten Beteiligten das so hart ausdrücken würden(ich eigentlich auch nicht). »Mehr können wir Ihnen nicht anbieten, tut uns leid. Ihre KollegInnen haben das alle akzeptiert.« Und wenn Sie nicht wollen, dann finden wir schon jemand, der sich erpressen lässt, glauben Sie uns. Einfach mal dagegen klagen - so leicht ist das sicher nicht.

  • Verleger

    Verleger

    Das ganze scheint mir ein kaum lösbarer Interessenskonflikt. Wir wollen in unserem Haus keine ausbeuterischen Arbeitsverhältnisse und haben daraus den Schluss gezogen, das wir die Zahl der Übersetzungen deutlich reduziert haben.
    Das ist zwar auch unbefriedigend, wahrscheinlich auch für die Übersetzerlobby, aber der einzig gangbare Weg, diesen offensichtlich für mehrere Beteiligte (Verlage und Übersetzer) nicht auskömmlichen Geschäftszweig kalkulatorisch auf vernünftige Grundlagen zu bringen.

  • Uebersetzer

    Uebersetzer

    Ich bin selbst Übersetzer, unter anderem für einen der großen Konzerne. Mein Seitenhonorar wurde seit 2007 um keinen Cent erhöht, entsprechende „Verhandlungen“ enden verlagsseitig mit dem Verweis „Friss oder stirb“.

    Zwischen 2001 und 2011 habe ich für den besagten Verlag 10 Bücher übersetzt; in diesem Zeitraum wurden von den 10 Titeln zusammen 1 Million Exemplare verkauft (200.000 Hardcover / 800.000 Taschenbücher). Dafür habe ich Gesamttantiemen von knapp 40 Euro erhalten. Für die Taschenbücher gab es gar nichts, und für zwei der Hardcover jeweils ein paar Euro, weil sie die magische Grenze von 30.000 verkauften Exemplaren knapp überschritten haben, ab der überhaupt erst minimale Tantiemen fließen.

    Nach außen hin kommuniziert der Verlag wortwörtlich, seine Übersetzer würden „großzügig beteiligt“.

    Im selben Zeitraum wurde den fest angestellten Mitarbeitern des Konzerns zweimal ein komplettes Monatsgehalt Bonus gezahlt, als Belohnung für die hohen Umsatzsteigerungen.

    Mein Brutto-Stundenumsatz beträgt ein Fünftel dessen, was ich für eine Handwerkerstunde aus meinem Netto auf den Tisch legen muss. Der Verlag lügt sich durch absurde Behauptungen aus der Zahlungsverpflichtung, die durch das BGH-Urteil besteht, obwohl die dort festgelegten Bedingungen schon erbärmlich genug sind. Es ist ebenso absurd, von mir als freiem Mitarbeiter zu verlangen, das unternehmerische Risiko des Verlegers mitzutragen. Er bucht bei mir eine Dienstleistung; die hat er angemessen zu bezahlen.

    Ich habe diese Branche mal geliebt. Inzwischen möchte ich jedem Mitglied der Konzerngeschäftsführung am liebsten ins Gesicht spucken.

  • Ingo Herzke

    Ingo Herzke

    Eine letzte Anmerkung noch: (@Verleger)
    So wütend wie mein Kollege bin ich nicht: ich kann von meiner Arbeit leben; sicher ist mein Verdienst nicht dem Arbeitsaufwand angemessen, aber das geht auch anderen so; die Beteiligungen haben seit BGH deutlich zugenommen; mein Beruf bietet auch Vorteile wie das relativ eigenständige Zeitmanagement. Was mich erbost, ist die Haltung und das Verhalten vieler Verlage (gerade der, die diesen Brief verbrochen haben). Da wird immer an UNSEREN Idealismus appelliert, während der Vertragspartner, das haben sie ganz richtig formuliert, einen mit immer neuen Winkelzügen über den Tisch zu ziehen versucht. Warum begegnet man so selten gutwilligen Geschäftsführern und Justiziaren? Denn es gibt sie schon, die angenehmen Verlage, sowohl große als auch kleine, denen man auch gern einmal entgegenkommt, weil sie einen (auch finanziell) wertschätzen und behandeln wie die wichtigen Mitarbeiter, die wir sind.
    So, und nun wieder an die Arbeit, denn das Wochenende ist ja unsere liebste Arbeitszeit ...

  • Spektralanalyse

    Spektralanalyse

    Leider ist das hier alles nur ein Sturm im Wasserglas: gute Argumente werden verschleudert, weil "der andere" (schreiben Frauen in Kommentarforen mit? die haben besseres zu tun) gar nicht darauf eingehen will, siehe das tibeto-gebetsmühlenartige Verwechseln bzw. absichtliche Missverstehen von freiberuflichem Stundensatz und dem (ebenfalls auf Stunden herunterbrechbaren) Einkommen von Angestellten. Nicht dass nicht von Anfang an darauf hingewiesen wurde.

    Und zu dem ewigen Argument, es seien doch alle in der Buchbranche Idealisten -- bzw. wir Übersetzer sollen es gefälligst wieder werden: Es mag ja noch den einen oder anderen geben, der sein Erbe oder seinen Lotto/Quizshow-Gewinn entsprechend investiert, getreu der alten Scherzweisheit "Wie macht man ein kleines Vermögen?" -- "Man nimmt ein großes Vermögen und gründet einen Verlag." Aber es soll mir doch keiner erzählen, dass es Konzernverlage wie diese Brandbriefbeschleuniger überhaupt noch gäbe, wenn sich da nicht auch ganz ordentlich Geld verdienen ließe ... und bei Ausnutzung der wirtschaftlichen Notlage von Literaturübersetzerinnen (ah, da sind ja die Frauen! wusste ich's doch, die haben nämlich zu arbeiten) eben sogar noch mehr. Ich würde ja behaupten, es reicht auch so für alle, aber wenn man unten was zugibt, muss natürlich oben was weg. Aua, nicht wahr?

    Am lustigsten hier oben ist noch die beleidigte Verlegerwurst:

    > Das ganze scheint mir ein kaum lösbarer Interessenskonflikt.
    > Wir wollen in unserem Haus keine ausbeuterischen
    > Arbeitsverhältnisse [Anm.d.Üb.: nicht wahr?] und haben daraus
    > den Schluss gezogen, das wir die Zahl der Übersetzungen
    > deutlich reduziert haben.

    Das schau ich mir aber an. Sicher wäre es prinzipiell billiger, nur mit deutschen Originalautorinnen und -autoren zu arbeiten (ich spare mir hier das transitive Verb), und sicher würden viele der hier aktiven Verlage das daher liebend gerne machen. Allein warum überbieten sie sich dann ständig gegenseitig bei den Verfassern der erhofften Erfolgstitel bzw. bei deren Agenturen? Übrigens gerne mit Garantievorschüssen, deren Höhe dann als Argument für die Leider-nicht-Erhöhung des Seitentarifs oder eben die Nichtgewährung von Erfolgsbeteiligung genannt wird.

    Denn bei aller Vernebelung: es geht bei dieser Debatte (d.h. bei der Vergütungsregelung, die der VdÜ mit Hanser et al. geschlossen hat und auch bei dem Widerstand dagegen, dem "Brandbrief") ausschließlich um ein *Teilhaben der ÜbersetzerInnen am wirtschaftlichen Erfolg eines Titels*. Und nicht um eine Bezuschussung der übersetzerischen Grundexistenz, die in meiner Anschauung nebenbei gesagt das Gepräge "einer studentischen Lebensführung" hat, und das unabhängig vom Alter der Betroffenen.

  • beleidigte Verlegerwurst

    beleidigte Verlegerwurst

    @18 Spektralanalyse
    nein, mein Statement hat nichts mit Beleidigtsein zu tun, mir ging es nur um eine Darstellung der Realität in unserem Haus.
    Wir haben festgestellt, dass Buchproduktionen mit Übersetzungen häufig kalkulatorisch problematischer sind, als Originalproduktionen. Und wir haben das getan, was die betriebswirtschaftliche Vernunft gebietet: wir haben die Zahl der kalkulatorisch problematischen Produktionen reduziert. Wir wissen zwar wohl um die Geheimnisse der Mischkalkulation und haben auch "Lieblingsprojekte", die wir jenseits aller kalkulatorischen Vernunft realisieren. Aber das hat seine Grenzen und die Grenzen sind in den letzten Jahren eher enger geworden.
    Erleichtert werden solche Entscheidungen natürlich, wenn man mit Stellungnahmen von Standesvertretern konfrontiert ist, die einen unter den Generalverdacht der ausbeuterischen Sklavenhaltung stellen.

  • Spektralanalyse

    Spektralanalyse

    @ bel. Verl. (#19)
    Ja, wie gesagt, damit weicht Ihr Verlag dem Konflikt mit den Übersetzern natürlich erfolgreich aus, aber ich hoffe, Sie haben auch wirklich das Sagen in Ihrem Hause, sonst könnten Sie Ihre Shareholder evtl. bald auf die aktuelle (bzw. jede beliebige) Beststellerliste hinweisen.

    Es hat ja wie gesagt seine Gründe, dass gerade die Konzernverlage regelmäßig bei den angloamerikanischen Agenturen um Übersetzungslizenzen rittern -- und dabei eben sehr wenig von dem Sparefrohgeist legen, den wir immer zu hören bekommen.

  • Ingeborg Gollwitzer

    Ingeborg Gollwitzer

    Im Grunde ist das Kernproblem ein anderes: Schon seit Jahrzehnten bemängele ich, dass Bücher insgesamt zu billig sind! Und dass wir daher unsere Leser an ein Preisgefüge gewöhnt haben, dass - um nur einen bescheidenen Vergleich zu bringen - für eine Kinokarte schon mehr bezahlt werden muss, als für manches Taschenbuch. Das ist vor Jahren schon gar manchem Leser aufgefallen.
    Ich wiederhole hier nun nicht nochmals, dass und wo in der Buchkalkulation die Fehler sind, - die ja Sache der Verlage sind.

    Jetzt nun also wagt 'man', die Grenze 10.- € zu knacken ... die es tatsächlich vermutlich nie gegeben hat, bzw. die es niemals hätte geben dürfen.

    Am Beispiel von beispielsweise nur Randomhouse kann man, wenn man die Entwicklung der dort zusammengefassten Verlage Revue passieren lässt, schon ablesen, woher der 'Kalkulationsvorteil' der Verlage kommt: Sie können eindeutig besser manövrieren und ihre 'Ware' immer neu zusammensetzen, verschieben, umgestalten usw. (Es sei nur auf die neuste Anstrengung bei GU hingewiesen, der jetzt seine vorhandenen 'Bestände' um und um krempelt, um daraus etwas für den Billigmarkt u produzieren. )
    Im 'System Buchhandel' gibt es eine Menge Leute, die man gerade ein Existenzminimum erwirtschaften, was nicht ihrer persönlichen 'Unterentwicklung' geschuldet ist. Sie kriegen eben nicht mehr. Basta. Sonst bricht unsere Kultur zusammen. Punkt. Daran will doch keiner Schuld sein.
    Und das wird sich auch so lange nicht ändern, wie Verlage unsinnige Preise kalkulieren, also zumindest billiger sein als ... weil angeblich die Kunden, ebenso wie beim Schweinefleisch, nur kaufen, was unendlich billig ist.
    Manchmal fällt da was auf: Wenn das Packpersonal bei Amazon streikt oder die Übersetzer in einer Stunde nur eine bestimmte Menge übersetzen können, und für die erforderlichen Überstunden müssten sie ja auch dankbar sein, denn sie hätten ja nicht nur kaum Zeit sondern auch oft nicht genug zum Essen.

    Dabei: Wer im Dienste einer größeren Sache mitwirken darf, der erzielt so viel zusätzliche Energie völlig kostenlos aus dem Glücksgefühl, das ihn dabei über und über erfüllt.
    Auch ich habe jahrzehntelang von diesem zusätzlichen Energiebezug gelebt und weiß, wovon ich rede.
    Irgendwie bin ich damit über die Hürden gekommen und fürchte, das immer erhoffte notwendige Wunder wird auch weiterhin ausbleiben.

    Mischkalkulation nennt man sowas, glaube ich. Oder eher: Selbstausbeutung?
    Ingeborg Gollwitzer

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