Random House holt Penguin nach Deutschland

Erste Titel sollen 2016 erscheinen

Die Verlagsgruppe Random House in München gründet einen deutschsprachigen Penguin Verlag. Die ersten Titel sollen der Mitteilung zufolge 2016 erscheinen. Die verlegerische Verantwortung übernimmt Thomas Rathnow, Geschäftsführer der Verlagsgruppe.

Der deutschsprachige Penguin Verlag wird Belletristik und Sachbücher veröffentlichen. Das Programm wird der Medieninformation zufolge aus Originalausgaben und deutschsprachigen Erstausgaben bestehen, sowie Taschenbuch- und Paperback-Ausgaben von Büchern enthalten, die zuvor in den Verlagen C. Bertelsmann, carl’s books, DVA, Knaus und Manesse sowie Adeo, GVH, Kösel, Pantheon und Siedler erschienen sind.

"Random House ist ein Haus der Autoren, aber auch eines der starken Verlagsmarken. Daher bin ich sehr froh, dass wir im kommenden Jahr mit Penguin an den Start gehen können, einem Namen, der wie kaum ein anderer weltweit für hochklassige und zugleich populäre Bücher steht. Der Penguin Verlag wird sich anfangs vor allem auf das Verlegen von Taschenbüchern und Paperbacks konzentrieren und dabei auf große Autorennamen setzen", so Thomas Rathnow. Als einer der ersten Titel sei eine Taschenbuchausgabe von Jonas Jonassons Bestseller "Die Analphabetin, die rechnen konnte" geplant.

Die Verlagsgruppe Random House ist nicht Teil des weltweit größten Publikumsverlags Penguin Random House, einem Zusammenschluss der Buchverlagsgeschäfte von Bertelsmann und Pearson. "Bei der Gründung des deutschen Penguin Verlags wurde jedoch eng mit den in Groβbritannien und den USA für Penguin verantwortlichen Verlegern zusammengearbeitet", erläutert Markus Dohle, CEO von Penguin Random House und Vorstandsmitglied von Bertelsmann. "Ich freue mich, dass uns der Zusammenschluss von Penguin Random House auch die Möglichkeit gibt, die renommierte Marke Penguin nach Deutschland zu bringen und unter der Verantwortung der Münchner Kollegen ein eigenständiges Programm zu entwickeln."

Der deutsche Penguin Verlag will auf "attraktiv gestaltete Bücher mit hoher Wiedererkennbarkeit" setzen. "Wir wollen dabei einen Verlag entstehen lassen, der im Wechselspiel mit unseren Hardcoververlagen in der Lage ist, schnell und flexibel auf Bedürfnisse unserer Autoren, des Handels sowie der Leserinnen und Leser zu reagieren. Das betrifft nicht nur gedruckte Bücher, sondern auch digitale Produkte", sagt Thomas Rathnow.

Auch Tom Weldon, CEO von Penguin Random House in UK, begrüßt, "dass unter der Marke Penguin demnächst auch deutschsprachige Bücher erscheinen werden."

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