Antiquariat

Investierende Mitgliedschaft, Qualitätsausschuss bleibt

Die Genossenschaft der Internet-Antiquare (GIAQ) kam am 14. November in Berlin zu ihrer 14. Hauptversammlung zusammen. Christoph Schäfer wieder im GIAQ-Vorstand.

Die wichtigsten Beschlüsse der GIAQ-Versammlung im Überblick:

  • Einführung einer investierenden Mitgliedschaft für Privatpersonen, juristische Personen und Firmen
  • Einführung einer Mindestkapitalregelung für die Genossenschaft
  • Dr. Peter Rudolf (Berlin) wurde mit zwei Gegenstimmen als GIAQ-Vorstand wiedergewählt. Christoph Schäfer (Düsseldorf) wurde ohne Gegenstimmen neu in den Vorstand gewählt (Schäfer gehörte dem Vorstand früher schon einmal an). Weitere Vorstandsmitglieder sind Detlef Gerd Stechern (Hamburg) und Hermann Wiedenroth (Bargfeld). Stellvertretender Vorstand ist Reinhard Denecke (Braunschweig).
  • Der von Meinhard Knigge (Hamburg) eingebrachte Antrag (boersenblatt.net berichtete), die Gebühren für das Verkaufsportal antiquariat.de ab dem 1. Januar 2016 in allen Stufen um 10 Euro zu erhöhen, wurde angenommen. In einer Pressemitteilung der GIAQ heißt es dazu: "Die dadurch beabsichtigten höheren Einnahmen sollen insbesondere für Marketingmaßnahmen und speziell für die Schaffung einer hauptamtlichen Geschäftsführerposition eingesetzt werden. Die Geschäftsführung ist sich sicher, dass sich beide Maßnahmen positiv auf die Umsätze auswirken werden und damit allen Händlern zugute kommen."
  • Die geltenden Aufnahmekriterien für antiquariat.de werden beibehalten; der sogenannte Qualitätsausschuss kann also weiterarbeiten, soll aber künftigen Bewerbern um eine Teilnahme an antiquariat.de stärkere Hilfestellung leisten.
  • Abgeschafft wird die antiquariat.de-"Fundgrube", in der Bücher unter 5 Euro angezeigt werden.

Fast die Hälfte der Genossenschaftsmitglieder war im Höchststand in Berlin repräsentiert (53 Stimmen einschließlich Stimmrechtsübertragungen).

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4 Kommentar/e

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  • Heimito

    Heimito

    Knackpunkt dafür, ob es gelingt, Marktanteile zu gewinnen, dürfte die Website sein. Sie ist meines Erachtens dem alten zvab (das sich schon einige Patzer leistete, z.B. konnte man sich nicht mehr als 100 Antiquare einer Stadt anzeigen lassen; ebenso war es lange schwierig, mehr als ein paar hundert Treffer durchsehen zu können; die Ausblendung von Antiquaren, die täglich ihren gesamten Bestand neu hochladen, war, glaube ich, bis zum Schluß nicht möglich), aber auch booklooker deutlich unterlegen (bei denen die Beschränkung der Neueingänge auf 7 Tage nervt).

    Hier sollte man meines Erachtens dem Besucher und potentiellen Kunden möglichst viele Optionen zur Filterung der Suchen anbieten, ohne ihn zu fragen, warum er das denn eigentlich braucht (solche mails habe ich vor einigen Jahren vier- oder fünfmal vom zvab bekommen).

    Erstaunlicherweise finde ich abebooks gar nicht so schlecht (von Scherzen mal abgesehen wie dem, daß man sich offenbar nicht mehr als 30 Titel pro Seite anzeigen lassen kann ... zumindest mir gelingt es nicht, man muß also unter Umständen dauernd eine neue Seite aufrufen), wenngleich mir die Visualisierung der Bestände früher im zvab (oder immer noch bei Booklooker) besser gefallen hat.

    Das Beste von Allem, sollte jetzt der Anspruch sein.

    Auch bei den Bezahlmöglichkeiten (im zvab gibt es, glaube ich, momentan die Möglichkeit, als Gast zu bestellen nicht mehr).

  • Daniel Conrad

    Daniel Conrad

    Guten Tag "Heimito",

    Sie schreiben, dass bei booklooker "die Beschränkung der Neueingänge auf 7 Tage nervt". Welche zusätzlichen Optionen würden Sie sich wünschen? Für Anregungen solcher Art sind wir immer dankbar.

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Conrad, booklooker.de

  • Zeisix

    Zeisix

    Ich gebe Heimito vollkommen recht. Die alte ZVAB-Seite war schon optisch erheblich besser, und zu der Tatsache, daß man beim Weiterklicken keine genauen Angaben zur Adresse und Kontaktaufnahme mit dem Antiquar mehr erhält, sage ich nur: Man spürt die Absicht und ist verstimmt. ... und muß also den Umweg über Google nehmen. Das ist nicht die feine und offene Art. Für mich schon deshalb kein guter Geschäftspartner mehr.

  • Heimito

    Heimito

    Sehr geehrter Herr Conrad,

    für Booklooker fallen mir im Moment keine Verbesserungsvorschläge ein. Ich finde Ihre Seite richtig gut.
    Die von Ihnen unglaublich rasch umgesetzte Verbesserung der Suchfunktion auf jetzt bis zu 28 Tagen bei den Neueingängen finde ich sehr angenehm, da man sich so nach längerer Abwesenheit bzw. bei Sachen, nach denen man seltener guckt, wesentlich leichter tut.
    Danke!

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