Österreichischer Buchpreis

119 Titel eingereicht

Für die erste Auflage des Österreichischen Buchpreises wurden insgesamt 119 Titel eingereicht: 95 für den Hauptpreis und 24 für den Debütpreis, wie der Hauptverband des Österreichischen Buchhandels (HVB) mitteilt.

Für den erstmals ausgeschriebenen Österreichischen Buchpreis haben danach 62 Verlage insgesamt 95 Werke aus den Bereichen Belletristik, Lyrik, Drama und Essay eingereicht. 37 der teilnehmenden Verlage kommen aus Österreich, 21 aus Deutschland und vier aus der Schweiz. Von den eingereichten Titeln sind 52 aus dem aktuellen Frühjahrsprogramm, 31 erscheinen im Herbst. Zwölf sind bereits seit vergangenem Herbst auf dem Markt.

Für den von der Arbeiterkammer Wien gestifteten Debütpreis haben sich 20 Verlage mit zusätzlich 24 Erstlingstiteln beworben. Insgesamt werden damit 119 Werke, die zwischen dem 1. Oktober 2015 und dem 11. Oktober 2016 erschienen sind bzw. noch erscheinen werden, der Jury vorgelegt.

"119 Einreichungen beim ersten Österreichischen Buchpreis übertreffen unsere positiven Erwartungen", so Kulturminister Josef Ostermayer in der HVB-Mitteilung. "Die hohe Anzahl an Einreichungen zeigt bereits jetzt eines ganz deutlich: Der Buchpreis wird bei den Autoren und Verlagen angenommen, wir haben also ein richtiges Instrument gefunden, um die Vielfalt und Breite dieses wichtigen Kulturgutes zu vermitteln. Mit dem Buchpreis schaffen wir Aufmerksamkeit für Bücher und Literatur, für Autoren und Verlage und ich hoffe natürlich, dass in weiterer Folge die nominierten Bücher von möglichst vielen Menschen gelesen werden."

"Dass schon die erste Ausschreibung des Österreichischen Buchpreises eine derartige Resonanz hatte, freut uns sehr", so HVB-Präsident Benedikt Föger. "Die große Bandbreite der eingereichten erzählerischen, essayistischen, dramatischen und lyrischen Werke spiegelt die Vielfalt, Originalität und Qualität der zeitgenössischen österreichischen Literatur, für die der Österreichische Buchpreis international Aufmerksamkeit schaffen möchte."

So geht es weiter:
In den kommenden Wochen sichtet die fünfköpfige Jury die eingereichten Titel und trifft eine erste Auswahl:

  • Die zehn Titel umfassende Longlist sowie die drei für den Debütpreis nominierten Titel werden am 6. September veröffentlicht.
  • Aus den Titeln der Longlist wählt die Jury dann eine fünf Titel umfassende Shortlist, die am 11. Oktober bekannt gegeben wird.
  • Die Gewinner des Österreichischen Buchpreises sowie des Debütpreises werden im Rahmen einer Preisverleihung am Vorabend der BUCH WIEN (9. bis 11. November) am 8. November bekannt gegeben.

Der Jury gehören an: Klaus Amann (Universität Klagenfurt), Sandra Kegel (Redakteurin im Feuilleton der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung"), Kurt Reissnegger (Ö1, Leiter des Bereichs "Literatur und Hörspiel"), Rotraut Schöberl (Buchhandlung Leporello) und Brigitte Schwens-Harrant (Feuilletonchefin der Wochenzeitung "Die Furche").

Zum Preis

Der Österreichische Buchpreis wird vom Bundeskanzleramt der Republik Österreich, dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels (HVB) und der Arbeiterkammer Wien vergeben.

Dotiert ist der Preis mit insgesamt 45.000 Euro. Davon gehen 20.000 Euro an den Gewinner des Hauptpreises, 10.000 Euro gibt es für den Debütpreis. Die restlichen Autoren auf den beiden Shortlists erhalten jeweils 2.500 Euro.

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