Kindertablet TigerTab ab Oktober erhältlich

Für kleine Daddler

TigerBooks hat gemeinsam mit dem Technikhersteller Odys ein Kindertablet entwickelt. Am 11. Oktober soll das Odys TigerTab auf den Markt kommen und Verlagen in Kinderzimmern eine digitale Heimat bieten.

Das ODYS TigerTab bietet Kindern ein ausgewähltes Medienangebot in einer laut TigermEdia „kindgerechten, sicheren Umgebung“. Die Benutzeroberfläche des Android-Tablets wurde optisch an das TigerBooks Design angepasst. Für die „kleinen User“ soll es in einem geschützten Mikrokosmos mit eigenen Kinderprofilen, kindgerechter Usability ausgesuchte Inhalte von mehr als 100 Verlagen geben. Eltern können über einen Timer die Mediennutzungszeit ihrer Kinder kontrollieren oder in den angelegten Profilen nur altersgerechte Apps freischalten.

Gratisinhalte nur auf Probe 

Das Gesamtangebot mit über 2.000 interaktiven Büchern, E-Books und Hörbüchern gibt es beim Kauf des Kindertablets zunächst kostenlos mit dazu. Nach zwei Monaten muss allerdings bezahlt werden.

Neben TigerBooks finden sich auf dem ODYS TigerTab außerdem die Kindersuchmaschine „Frag Finn“ und 14 weitere Kinderapps von Content-Partnern wie Carlsen, Wonderkind, Oetinger, Filimundus und Jan Essigs Independent App-Schmiede.

 „Mit dem Release des ODYS TigerTab geben wir TigerBooks nicht nur eine zusätzliche Heimat, sondern legen auch einen wichtigen Grundstein für die Weiterentwicklung unserer Brand und unseres gesamten Ökosystems. Uns war es dabei sehr wichtig, mit einem strategisch starken Partner wie ODYS zusammenzuarbeiten ein Produkt in hoher Qualität und zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis bieten zu können“, so TigerBooks Leiterin Annastasia Baumann.

 Das ODYS TigerTab ist ab Mitte Oktober zu einer UVP von 129 Euro im Handel erhältlich. Im Lieferumfang enthalten ist unter anderem auch eine Schutzhülle mit TigerBooks Motiv.

 

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1 Kommentar/e

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  • Ulrich Störiko-Blume

    Ulrich Störiko-Blume

    Der Beitrag von TigerBooks zur Medienerziehung mit seinem eigens für Kinder entwickelten Tablet dürfte dem ähnlich sein, wenn ein Autohaus statt dem Tretauto das elektrogetriebene Kinderauto als wünschenswerten frühen Beitrag zur Verkehrserziehung anbietet. Man sollte sich den Begriff „kindgerechte Usability“ auf der Zunge zergehen lassen – oder besser nicht, weil einem dann schlecht wird. Wie bei „naturidentischen Geschmacksstoffen“ in manchen für Kinder angebotenen Pseudo-Lebensmitteln. Solche Wortmonster können nicht verbergen, dass dahinter ein rein kommerzielles Medienverständnis steckt: Wer große Daddler bekommen will, sollte bei den kleinen beginnen.

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