Projekt "Zeitschriften in die Schulen" läuft

Lesefreude beim Nachwuchs wecken

Die Stiftung Lesen und Partner haben die 14. Ausgabe ihres bundesweiten Leseförderprojekts "Zeitschriften in die Schulen" gestartet − um Kinder und Jugendliche für das Lesen zu begeistern. Die kostenlosen Zeitschriftenpakete erhalten die teilnehmenden Schulen nach Osten 2017.

Noch bis zum 24. Oktober können sich interessierte Lehrkräfte aller allgemein- und berufsbildenden Schulen ab Klassenstufe 5 bis Klassenstufe 12 auf der Website der Stiftung Lesen für die neue Projektrunde anmelden. Nach Ostern 2017 erhalten die teilnehmenden Klassen einen Monat lang kostenlose Zeitschriftenpakete, ergänzt durch methodisch-didaktische Anregungen für den Schulunterricht. Die zur Auswahl stehenden Titel reichen inhaltlich von Jugend- und Wissensmagazinen über Comics bis zu Motorsport- und Frauenmagazinen, teilt die Stiftung Lesen mit.
 
Zeitschriften würden sich insbesondere eignen, dem "Leseknick" in der Pubertät entgegenzuwirken: Durch die kurzen Texte und bildorientierte Gestaltung sei die Hemmschwelle, die viele Kinder und Jugendliche vom Lesen abhält, deutlich niedriger als beispielsweise bei Büchern, so die Stiftung. Eine Evaluationsstudie der Stiftung Lesen habe ergeben, dass der Anteil der Schüler, die sehr gerne oder gerne lesen, nach dem 7. Schuljahr drastisch zurückgeht – zwischen Klasse 6 und 8 um insgesamt 45 Prozent. Unter den Schülern, die am Projekt "Zeitschriften in die Schulen" teilgenommen haben, ging der Anteil zum Lesen Motivierter nur um rund 11 Prozentpunkte zurück.

Zum Projekt

"Zeitschriften in die Schulen" ist ein gemeinsames Projekt der Stiftung Lesen, dem Bundesverband Deutscher Buch-, Zeitungs- und Zeitschriften-Grossisten e. V. und dem Verband Deutscher Zeitschriftenverleger e. V. Seit Projektbeginn im Jahr 2003 haben mehr als 4,6 Millionen Kinder und Jugendliche daran teilgenommen. Schirmherrin ist die Staatsministerin für Kultur und Medien Monika Grütters.

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