Anteile bei Weltbild aufgestockt

Droege will 100 Prozent

Die Droege Group hat ihren Anteil an Weltbild um 10 Prozent auf 70 Prozent erhöht, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet. Mittelfristig sollen danach auch die restlichen 30 Prozent übernommen werden.

Danach sollen die restlichen 30 Prozent im Rahmen bestehender Kaufoptionen mittelfristig übernommen werden, so die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" weiter. Gegenüber der Zeitung habe Walter Droege, CEO und Gründer der Droege-Group, zudem eine Umsatzzahl für das laufende Geschäftsjahr 2016/2017 (bis 30. Juni) prognostiziert: Danach rechne er mit einem Zuwachs auf 450 Millionen Euro. Dabei sollen die Einnahmen zu 72 Prozent mit Medien, darunter mehr als 50 Prozent Bücher erzielt werden.

Nachdem Weltbild bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr die Verlustzone verlassen habe, so Droege gegenüber der "FAZ", erwarte er ab 2018 wieder deutlich steigende Gewinne. Nach der Übernahme Weltbilds im Zuge des Insolvenzverfahrens (siehe Archiv: "Droege unterzeichnet") im August 2014 und der anschließenden Restrukturierung sei der Umsatz auf 400 Millionen Euro gefallen.

Update 4. November: Der Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz hat "für entsprechende Gegenleistung in das Unternehmen Weltbild", den Anteil, den er stellvertrend für die Gläubiger der Verlagsgruppe hält, "von 40 auf 30 Prozent zugunsten von Droege reduziert", bestätigt sein Sprecher Patrick Hacker auf Anfrage. Grundsätzlich sollen die Alt-Gläubiger vom wirtschaftlichen Erfolg des Nachfolge-Unternehmens der Verlagsgruppe profitieren. Konkrete Gespräche zum Verkauf der verbleibenden 30 Prozent würden derzeit jedoch nicht geführt.

Das Insolvenzverfahren laufe weiter. Patrick Hacker erläutert: "Die Ermittlung der Quote und die Auszahlung an die Insolvenzgläubiger erfolgen erst mit dem Abschluss des Verfahrens." Einen Zeitpunkt hierfür könne er noch nicht benennen.

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