Penguin Random House

Bertelsmann will Anteile auf bis zu 75 Prozent aufstocken

Bertelsmann-Chef Thomas Rabe hat im Interview mit dem "Spiegel" (Heft 11 / 2017) angekündigt, die Anteile des Medienkonzerns an der Verlagsgruppe Penguin Random House (PRH) auf 70 oder 75 Prozent aufzustocken – "sofern die Konditionen angemessen sind". Derzeit hält Bertelsmann rund 53 Prozent an dem Unternehmen.

Ende Februar hatte der PRH-Miteigner Pearson ein weiteres Mal bestätigt, die Anteile an Penguin Random House (47 Prozent) zu verkaufen. Allerdings sollen sie erst nach Ablauf dieses Jahres abgestoßen werden.

Thomas Rabe spricht sich im Interview dafür aus, für die restlichen 25 bis 30 Prozent, die Bertelsmann nicht übernehmen will, einen "langfristigen Partner" dazuzuholen.

Im Interview äußert sich Rabe zu zahlreichen weiteren Themen: etwa zum Buchdeal mit den Obamas, über den besorgniserregenden Umgang der neuen US-Administration mit den Medien, über die Notwendigkeit der europäischen Idee, über die Unwägbarkeiten der Politik für einen global agierenden Konzern.

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