Schweizer Buchpreis 2017

78 Titel ringen um die Krone

Für die zehnte Auflage des Schweizer Buchpreises haben 53 Verlage insgesamt 78 Titel eingereicht. Die Shortlist kommt im September, der Gewinner wird am 12. November im Rahmen des Literaturfestivals BuchBasel gekürt.

Eingereicht wurden die Titel − erzählerische oder essayistische Werke − bis zum Anmeldeschluss am vergangenen Freitag. 33 der teilnehmenden Verlage kommen aus der Schweiz, 16 aus Deutschland und 4 aus Österreich. Von den eingereichten Titeln stammen 45 aus dem aktuellen Frühjahrsprogramm, 22 werden im Herbst erscheinen und zehn sind bereits seit vergangenem Herbst auf dem Markt.

Die Bekanntgabe der fünf Nominierten erfolgt am 19. September. Am 14. Oktober beginnt die Lesetour der Nominierten am Gemeinschaftsstand des Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verbands SBVV an der Frankfurter Buchmesse mit weiteren Stationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Die Preisverleihung findet im Rahmen des Literaturfestivals BuchBasel am Sonntag, 12. November (11 Uhr)  im Theater Basel statt.

Die von der Trägerschaft einberufene Fachjury − darunter drei neue Mitglieder − setzt sich 2017 wie folgt zusammen: Sabine Graf (Leiterin lit.z, Literaturhaus Zentralschweiz, neu), Manfred Papst (Ressortleiter Kultur, NZZ am Sonntag, neu), Esther Schneider (Redaktionsleiterin Literatur SRF), Ursula Stamm (Buchhändlerin Bücher-Fass Schaffhausen, neu) und Philipp Theisohn (Förderprofessor für Neuere deutsche Literatur am Deutschen Seminar der Universität Zürich).

Zum Preis

Der Schweizer Buchpreis wird vom Verein LiteraturBasel und vom Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband SBVV vergeben − an das beste erzählerische oder essayistische deutschsprachige Werk von Schweizer oder in der Schweiz lebender deutschsprachiger Autoren.

Der Schweizer Buchpreis ist mit 40.000 Schweizer Franken dotiert. Das Preisgeld für den Gewinner beträgt 30.000 Franken, die Nominierten erhalten je 2.500 Franken.

Teilnahmeberechtigt sind Schweizer Autoren sowie Autoren, die seit mindestens zwei Jahren in der Schweiz leben und arbeiten, wobei die Bewerbungen durch die Verlage erfolgen. Jeder Publikumsverlag kann zwei Titel aus dem aktuellen oder geplanten Programm für den Schweizer Buchpreis einreichen; weitere können der Jury empfohlen werden.

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