Jubiläumsfeier mit Julian Nida-Rümelin in Berlin

25 Jahre Deutsche Fachpresse

Etwa 80 Vertreter aus Fachmedienhäusern, der Wirtschaft, Wissenschaft und Politik feierten diese Woche in Berlin das 25-jährige Bestehen der Deutschen Fachpresse. Gastredner war der Philosoph Julian Nida-Rümelin. CAS

Nur wenige Wochen nach dem Jahreskongress war es das zweite Highlight im Jubiläumsjahr der Deutschen Fachpresse, die heuer ihr 25-jähriges Bestehen feiert: Rund 80 Gäste aus Fachmedienhäusern sowie ausgewählte Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft fanden sich im Berliner Spreespeicher ein, um sich über Status quo und Zukunft der Fachinformationsvermittlung auszutauschen – und gemeinsam zu feiern. Julian Nida-Rümelin, Professor für Philosophie und Staatsminister a.D., thematisierte in seiner Keynote ethische Fragen digitaler Kommunikation. Im Anschluss an das Get-Together fand unter dem Motto „Wissen macht glücklich“ ein Science Slam mit rund 150 Gästen statt.

„Die Deutsche Fachpresse stärkt seit 25 Jahren die Aufmerksamkeit für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung von Fachmedien, fördert sie in ihrer Entwicklung und begleitet sie in ihrem stetigen Wandel. Angesichts des zunehmenden Wissensbedürfnisses in unserer wissensbasierten Gesellschaft ist dieser Auftrag heute wichtiger denn je. Zwingende Voraussetzung für eine vitale Fachmedienlandschaft sind faire rechtliche Rahmenbedingungen und unternehmerische Freiheit", betonte Fachpresse-Sprecher Stefan Rühling, Vogel Business Media, der die Jubiläumsfeier eröffnete. Beides sei "unverzichtbare Grundlage für neue Ideen und kreativen Fortschritt in Deutschland. Wir werden uns weiterhin mit aller Kraft für eine offene und freie Wissensgesellschaft einsetzen, in der Fachmedien unersetzlich sind“, sagte Rühling.


Wert und Verantwortung von Fachmedien in der digitalen Ära

In seiner Impuls-Keynote erörterte Julian Nida-Rümelin die Voraussetzungen einer gelingenden Kommunikation im digitalen Zeitalter und ihren Wert für demokratische Willensbildung. Dabei diskutierte er unter einem ethischen Gesichtspunkt, welche Leistung, aber auch welche Verantwortung Fachmedien in diesem Kontext übernehmen und wie sich ihre Rolle in Zukunft weiter verändert.

In Kooperation mit policult bildete ein öffentlicher Science Slam unter dem Motto „Wissen macht glücklich“ den humorvollen Abschluss des Abends. Dabei stellten fünf Jungwissenschaftler auf unterhaltsame, vor allem aber: auf verständliche Weise ihre Forschungsergebnisse zum Thema Wissensvermittlung vor.

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