Der Zufallstreffer (8)

Win-win, nicht nur für Sammler

Stephen R. Covey war für Gabal ein Ausnahmeautor, und ist es noch heute: Seit gut einer Woche feiert der Verlag die 50. Auflage von "Die 7 Wege der Effektivität", auf dem Messestand bekommt das Buch eine Vorzugsplatzierung.

Vorzugsplatzierung für Stephen R. Covey – am Stand von Gabal in Halle 3.1

Vorzugsplatzierung für Stephen R. Covey – am Stand von Gabal in Halle 3.1 © Tamara Weise

Gabal setzt mit der 50. Auflage von Stephen R. Coveys Longseller "Die 7 Wege der Effektivität" eine Zäsur und macht sich damit nach 30 Jahren auch selbst ein Geschenk. "Der Titel hat den Verlag von Anfang an geprägt, dabei sind die Prinzipien des Autors bis heute modern und werden, wie ich finde, sogar immer wichtiger“, erklärt Verlegerin Ursula Rosengart.

Für Sammler druckte der Verlag zum 50. jetzt eine schimmernde Schmuckausgabe des Bestsellers, die auf 3.000 Exemplare limitiert ist – jedes ist nummeriert. Und die 51. Auflage wurde auch gleich mit ausgeliefert, weniger schmuckvoll, aber etwas günstiger (24,90 Euro; die Sammlerausgabe kostet 49 Euro). Auf der Buchmesse, oben in Halle 3.1 (Stand D1), stellt Gabal beide Titel entsprechend groß raus, sogar größer als die Novitäten.   

Mehr als 30 Millionen verkaufte Exemplare weltweit

Rosengart selbst beeindruckt vor allem Coveys Win-Win-Prinzip, bekannt auch als Harvard-Prinzip. Sie ließe sich davon nicht nur privat, sondern auch bei ihren unternehmerischen Entscheidungen leiten, und habe es schon oft erlebt: "Strategien funktionieren umso besser, wenn alle gewinnen, jeder Vorteile aus ihnen zieht – und nicht bloß einer." Das Buch sei deshalb auch für sie persönlich so etwas wie ein Lebensbuch, Coveys Ideen überlebten jeden Trend.

Weltweit ist der Klassiker laut Gabal bislang mehr als 30 Millionen verkauft worden, er hat Fans in unzähligen Ländern (Übersetzungen gibt es in 38 Sprachen). Zwar ist Covey 2012 gestorben, das von ihm gegründete Beratungs- und Trainingsunternehmen Franklin-Covey hält seine Konzepte jedoch aktuell und trägt sie weiter. Auch Ursula Rosengart kann sich nicht vorstellen, dass irgendwann einmal Schluss sein könnte – "Covey wird immer Covey bleiben", meint sie. Gefeilt werde nur an den Übersetzungen, und das nur behutsam.     

Das Erscheinen der 50. Auflage hat Gabal mit Freunden des Verlags, Autoren und Kunden gleich doppelt gefeiert – vor gut einer Woche zunächst im Axica am Brandenburger Tor in Berlin, vergangenen Montag dann in der Kameha Suite in Frankfurt.  

In der Serie "Der Zufallstreffer" berichten Börsenblatt-Mitarbeiter über Begegnungen mit Menschen rund um die Frankfurter Buchmesse.

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