Ende des Deuticke Verlags

Autoren warnen vor "strategischem Fehler"

35 Autoren haben sich in einem Brief an den Hanser Verlag gegen die Auflösung des Deuticke Verlags ausgesprochen und vor einem "strategischen Fehler" gewarnt.

Wie berichtet, soll der 1886 gegründete und 2004 von Hanser übernommene Deuticke Verlag zum Jahresende 2019 als eigenständige Marke aufgelöst werden und im Zsolnay Verlag aufgehen. Mit der Auflösung des Verlags werde "die Marke und damit ihr Wert unwiederbringlich verloren sein", zitieren österreichische Zeitungen aus dem Brief der Autoren. Bereits jetzt seien schon mehrere Verlagsmitarbeiter aus Synergiegründen abgebaut worden.

Der Deuticke Verlag kann auf eine große Tradition zurückblicken: In dem Wiener Verlagshaus sind etwa die "Traumdeutung" von Sigmund Freud und Werke von C. G. Jung erschienen.

Zu den Unterzeichnern des Briefes gehören unter anderen Paulus Hochgatterer, Daniel Glattauer, Peter Henisch, Walter Kappacher, Arno Geiger, Radek Knapp und Verena Moritz.

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