Schulbuch des Jahres 2019

Doppelgold für Westermann

Auf der Bildungsmesse Didacta wurden am 19. Feburar die Schulbücher des Jahres 2019 durch das Georg-Eckert-Institut gekürt. Der Westermann Verlag belegte dabei zweimal den ersten, einmal den zweiten Platz. Weitere Auszeichnungen gingen an die Verlage C.C. Buchner und Cornelsen.

Die Preisträger 2019

Die Preisträger 2019

Die Platzierungen beim "Schulbuch des Jahres 2019" (nach Kategorien) laut Mitteilung des Georg-Eckert-Instituts:

Kategorie Sprachen:

  1. "Camden Town" (Oberstufe Einführungsphase; Westermann)
  2. "Parcours plus" (Französisch für die Oberstufe; Cornelsen)
  3. "Enfoques al mundo hispánico" (Spanisch für die Oberstufe; C.C. Buchner).

Kategorie Gesellschaft:

  1. "Zeit für Geschichte" (Gymnasium Niedersachsen; Westermann)
  2. "Diercke Erdkunde" (Einführungsphase Niedersachsen; Westermann)
  3. "Buchners Kolleg Geschichte" (Ausgabe Schleswig-Holstein, Qualifikationsphase; C.C. Buchner)

Weitere Infos und die Begründungen der Jury finden Sie hier.

Keine MINT-Auszeichnung

In der Kategorie MINT vergab das Georg-Eckert-Institut keine Auszeichnung, hier hätten die eingereichten Werke die Jury nicht überzeugt.

Zum Preis

Das Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung (GEI) verleiht den Preis "Schulbuch des Jahres" seit 2012. Gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und dem Didacta Verband zeichnet das Leibniz-Institut Autoren, Herausgeber und Schulbuchverlage für die Entwicklung und Produktion innovativer Schulbücher aus. Der Preis steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK).
 
"Die Qualität der Schulbücher für die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer kann in den aktuellen politischen Debatten nicht hoch genug bewertet werden, denn Schülerinnen und Schüler benötigen gerade jetzt politische und gesellschaftliche Urteils- und Handlungskompetenzen. Daher freue ich mich, dass mit den diesjährigen Preisträgern hier wieder besondere Qualität gewürdigt wird", betont Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb.
 
Prof. Dr. Eckhardt Fuchs, Direktor des GEI und Vorsitzender der Jury, sagt: "In den letzten Jahren konnten wir den Preis für die besten Schulbücher des Jahres gut etablieren. Wir wollen den Preis aber auch weiterentwickeln. So können wir uns vorstellen, die Jury mit SchülerInnen zu erweitern und Kriterien wie beispielsweise digitale Add-ons oder Design noch stärker in den Fokus zu nehmen."

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1 Kommentar/e

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  • Reimut Wandler

    Reimut Wandler

    Keine Auszeichnung für ein MINT Buch? Wie geht so was? Klar, MINT ist schwer, SchülerInnen tun sich schwer, Eltern, LehrerInnen auch. Aber wenn dies Institut kein gutes MINT Buch auf dem Markt findet, woran liegt das?

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