KNV-Insolvenz

Die Mayersche will bleiben

Mayersche-Chef Hartmut Falter stellt sich hinter KNV, will den Zentralen Wareneingang in Erfurt belassen – unabhängig vom Status quo im Insolvenzverfahren und auch unabhängig von einer Fusion mit Thalia.

Hartmut Falter

Hartmut Falter © Mayersche Buchhandlung

"Wir haben keine Veranlassung, eine Alternative zu suchen", wird der Chef der Mayerschen heute in der "Süddeutschen Zeitung" zitiert. Falter schränkt jedoch gleichzeitig ein: Noch wisse niemand, wie das Bundeskartellamt darüber denkt – vor dem Hintergrund des Zusammenschlusses mit Thalia. Um KNV macht er sich, wie es aussieht, dennoch wenig Sorgen, er meint: "Es gibt wohl genügend Interessenten, die bereit sind, KNV weiter zu betreiben."  
 
Die Frage, ob die Mayersche KNV die Stange halten würde, beschäftigt die Branche seit Wochen. Schon als  im Januar bekannt wurde, dass das Unternehmen eine Fusion mit Thalia anstrebt, hatte Falter gegenüber Börsenblatt online betont, es gebe laufende Verträge, an denen er auch nicht rütteln wolle (Archiv: "Ich bin schon seit mehr als 20 Jahren an der Mayerschen interessiert"). Die Insolvenz von KNV hat daran offenbar nichts geändert. 

Die Mayersche ist seit Jahren Großkunde des insolventen Barsortiments, nutzte ab 2006 zunächst dessen Lieferdienste und übergab ihm 2008 schließlich auch den Zentralen Wareneingang (für aktuell 55 Filialen).

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