Verlag am Goetheanum

Thomas Didden neuer Geschäftsführer

Der Verlag am Goetheanum in Dornach, Schweiz, hat mit Thomas Didden seit Ende März einen neuen Geschäftsführer. Er folgt auf Christiane Haid, die weiter für die programmatische Ausrichtung des anthroposophischen Verlags verantwortlich bleibt.

Thomas Didden

Thomas Didden © privat

Thomas Didden ist Germanist und Historiker und hat der Mitteilung zufolge in der Vergangenheit verschiedene Leitungsfunktionen in anthroposophischen Institutionen ausgeübt (Academie voor Eurythmie, Den Haag, Goetheanum-Bühne Dornach, Rudolf Steiner Schule Birseck). Aktuell ist er neben der Geschäftsführung des Verlages als Koordinator für die Rudolf Steiner Schulen in der Schweiz und als Verwaltungsrat der Vital Speisehaus AG tätig.

Dr. Christiane Haid

Dr. Christiane Haid © privat

Christiane Haid hat den Verlag am Goethenaum seit 2009 als Geschäftsführerin und Leiterin des Verlags geführt. Zu dieser Aufgabe kam 2012 die Leitung der Sektion für Schöne Wissenschaften am Goetheanum hinzu. Aufgrund der Fülle der Arbeit in der Sektion und weiteren Aufgaben im Goetheanum habe sie Ende März ihre Tätigkeit als Geschäftsführerin des Verlags an Thomas Didden weitergegeben. Die programmatische Verlagsleitung, und somit die Verantwortung für die inhaltliche Ausrichtung des Verlags, die Verbindung zur Goetheanumleitung und den Kontakt zu den Autoren wird sie weiterhin beibehalten.

Auch innerhalb des Verlags-Vorstandes gab es eine Änderung. Nach langjähriger Mitarbeit sind Christoph Oling als Präsident und Ursula Piffaretti altershalber zurückgetreten. Neu konnte Thomas Spalinger vom Raffael Verlag als Vorstandspräsident gewonnen werden.

Der Verlag habe sich neben seiner zentralen Aufgabe als Publikationsort der Sektionen, als Verlag anthroposophischer Bücher und wichtiger Lizenzgeber für ausländische Verlage in den letzten Jahren auch in der Öffentlichkeit einen Namen machen können. Zwei Titel wurden 2014 (Paul Schatz: Architektur und Mathematik) und 2015 (Karin Mecozzi: Ars Herbaria) von der Stiftung Buchkunst jeweils als eines der 25 schönsten deutschen Büchern preisgekrönt.

Für die Weiterentwicklung des Verlags, der inzwischen auch englischsprachige Bücher publiziert, seien – wie auch in anderen Verlagen – etwa vor dem Hintergrund der verstärkten Digitalisierung der Gesellschaft einige Herausforderungen zu bewältigen.

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