Umsatz im US-Buchmarkt

Deutliches Plus für Verlage

Im ersten Quartal haben die US-Verlage laut StatShot der Association of American Publishers (AAP) rund 2,5 Milliarden Dollar erwirtschaftet und damit 6,7 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Das US-Sortimnet musste dagegen Einbußen hinnehmen.

Auf dem Publikumsmarkt nahmen die US-Verlage im ersten Quartal 1,6 Milliarden Dollar ein, das waren sechs Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2018. Dabei:

  • Belletristik / Sachbuch für Erwachsene: 1,0 Milliarden Dollar (+2,4 Prozent)
  • Kinder- und Jugendbücher: 428 Millionen Dollar (+9,7 Prozent)
  • Religiöse Verlage: 174,5 Millionen Dollar (+20,6 Prozent)

Die Umsätze nach Editionsformen sahen in ersten Quartal wie folgt aus (Veränderung zum Vorjahreszeitraum):

  • Hardcover: 549,6 Millionen Dollar (+7,8 Prozent)
  • Paperback und Taschenbuch: 553,6 Millionen Dollar (+3,1 Prozent)
  • E-Books: 244,4 Millionen Dollar (-4,5 Prozent)
  • Hörbuch-Downloads: 133,6 Millionen Dollar (+35,3 Prozent)
  • Physische Hörbücher: 7,6 Millionen Dollar (-17,1 Prozent)
  • Pappbücher: 32,3 Millionen Dollar (+14,6 Prozent)

Die Bildungs- und Fachverlage steigerten ihre Einnahmen um rund 8 Prozent auf 915,6 Millionen Dollar.

Für den monatlichen StatShot wertet die AAP nach eigenen Angaben Daten von 1.372 Verlagen aus (Netto-Einnahmen, inklusive etwa Verkäufe an Buchhandlungen, Großhändler, Direktverkauf und über Online-Händler).

Stationärer US-Buchhandel: Erstes Plus im April

Für diesen hat das U.S. Census Bureau jüngst vorläufige Zahlen für den April vorgelegt, hat einen Umsatz von 693 Millionen Dollar ermittelt. Damit der erste Monat in diesem Jahr mit einem Plus zum Vergleichsmonat 2018 (+3,4 Prozent), offenbar ein Effekt des um einen Monat verschobenen Ostergeschäfts.

Für die ersten vier Monate des laufenden Jahres ergibt sich ein kumulierter Umsatz von 3,1 Milliarden Dollar. Ein Minus von 6,0 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2018 (3,3 Mrd. Dollar). Fürs erste Quartal (2,4 Mrd. Dollar Umsatz) hatte das Minus im Jahresvergleich noch 8,4 Prozent betragen.

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