Literaturverfilmung nach Lenz-Roman

Halbzeit bei Dreharbeiten zu „Der Überläufer“

„Der Überläufer“. war ein literarischer Sensationsfund: Mit 65 Jahren Verspätung ist 2016 bei Hoffmann und Campe der zweite Roman von Siegfried Lenz erschienen. Im Frühjahr bringt die ARD den Stoff als Zweiteiler ins Fernsehen. Gerade wurde in Krakau Halbzeit bei den Dreharbeiten gefeiert.

Dreamtool Entertainment

Am Filmset: Christian Granderath, Carolin Haasis, Ulrich Tukur, Leonie Benesch, Jannis Niewöhner, Stefan Raiser, Lutz Marmor, Florian Gallenberger, Jan Mojto, Sebastian Urzendowsky, Alexander Beyer, Malgorzata Mikolajczak, Günter Berg v.l.

Das Buch war erst im Nachlass des Dichters gefunden worden. Günter Berg hatte die Edition des Romans übernommen und ein Nachwort über die bis zu diesem Zeitpunkt nahezu unbekannte Entstehungsgeschichte geschrieben. „Der Überläufer“ stand viele Wochen auf Platz 1 der Bestsellerliste und die Filmrechte wurden noch im selben Jahr an die Münchner Produktionsfirma Dreamtool Entertainment vergeben.

Nun wurde die erste Hälfte des aufwendigen NDR-/ARD Degeto-/SWR-Zweiteilers für Das Erste von der Dreamtool Entertainment in Krakau abgedreht. Zu diesem Anlass haben vor wenigen Tagen Lutz Marmor (NDR Intendant), Christian Granderath (Leitung der NDR Abteilung Film, Familie und Serie), Carolin Haasis (Redaktion ARD Degeto), Jan Mojto (CEO Beta Film) und Günter Berg (Verwalter des literarischen Nachlasses und Vorstand der Siegried Lenz Stiftung in Hamburg) das Set in Krakau besucht. Die Dreharbeiten in Polen und Bayern sollen noch bis Ende August 2019 andauern. Die ARD wird die Siegfried-Lenz-Verfilmung „Der Überläufer“ als Zweiteiler im Frühjahr 2020 zum 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges zeigen.

Neben 130 Statisten standen an dem Tag die Hauptdarsteller Jannis Niewöhner, Malgorzata Mikolajczak, Sebastian Urzendowsky, Ulrich Tukur, Leonie Benesch und Alexander Beyer vor der Kamera von Arthur Reinhart. Der Zweiteiler wird von Oscar-Preisträger Florian Gallenberger inszeniert nach einem Drehbuch von Bernd Lange und Florian Gallenberger.

Die Produktion wird unterstützt mit Mitteln des Polish Film Institute, des FilmFernsehFonds Bayern und der MFG Filmförderung Baden-Württemberg. Beta Film übernimmt den Weltvertrieb.

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