Heymann-Pressesprecher stirbt im Alter von 50 Jahren

Trauer um Harald Butz

Nach schwerer Krankheit ist der Pressesprecher der Buchhandlung Heymann in Hamburg, Harald Butz, im Alter von 50 Jahren gestorben. Die Buchhandlung und die Branche insgesamt verlieren mit ihm einen wunderbaren Literaturkenner und feinsinnigen Buchhändler.

Harald Butz, Vater einer Tochter, war seit 1998 für die Buchhandlung Heymann tätig, unter anderem als stellvertretender Leiter der Heymann-Filiale in Hamburg-Eppendorf. Seit 2007 war der Germanist Pressesprecher des Unternehmens. Dank seiner großen Belesenheit und literarischen Expertise sorgte er immer wieder für Höhepunkte im Lesungsprogramm der Buchhandlung. Er war zugleich Mitorganisator des Hamburger Krimi-Festivals, an dem auch das "Hamburger Abendblatt" beteiligt ist. Im Nachruf der Zeitung heißt es über ihn: "Er war Literaturenthusiast, Feingeist, Veranstaltungsorganisator und Programmmacher." Und zuletzt auch Juror beim Klaus-Michael Kühne-Preis auf dem Harbour Front Festival.

Geschäftsführerin Heike Heymann-Rienau, Geschäftsführer Christian Heymann sowie alle Kolleginnen und Kollegen trauern um Harald Butz:

"Viel zu früh haben wir unseren lieben Kollegen und geschätzten Mitarbeiter Harald Butz verloren. Er stellte sich dem Leben auf seine ganz eigene Art und Weise. In den letzten Monaten war er uns ein Vorbild im Erkennen und Akzeptieren von Werden, Sein und Vergehen. 'Wenn der Tod dich anlächelt, lächle zurück.' – Dieser bemerkenswerte Satz von Marc Aurel  brachte seine Haltung, seine Demut und seine Dankbarkeit dem Leben gegenüber zum Ausdruck.

Mit ihm verlieren wir eine Persönlichkeit, die bei uns allen hohe Anerkennung und Wertschätzung genoss. Harald Butz hat sich mit Leidenschaft und Kompetenz für das Buch, die Literatur und unser Unternehmen eingesetzt.

Wir werden ihn vermissen, unsere Gedanken sind bei seiner Familie."

Schlagworte:

1 Kommentar/e

Diskutieren Sie mit ...

  • Roswitha Quadflieg

    Roswitha Quadflieg

    Wie traurig, das zu lesen! Harald Butz hat mir 2003 bei meiner "Beckett in Hamburg 1936"-Ausstellung in der Freien Akademie entscheidend geholfen, alle von Beckett in dem Hamburg-Kapitel seiner "German Diaries" genannten Titel zusammengetragen und in dem Typoskript "Have more books now I can read" erfasst.

    • Informationen zum Kommentieren

      Bitte kommentieren Sie zur Sache. Aggressive, polemische und beleidigende Kommentare werden nicht veröffentlicht. Wir werden Ihren Kommentar so schnell wie möglich freischalten. Hier lesen Sie unsere Netiquette.

    • Mein Kommentar

      Bitte kommentieren Sie zur Sache. Aggressive, polemische und beleidigende Kommentare werden nicht veröffentlicht. Wir werden Ihren Kommentar so schnell wie möglich freischalten. Hier lesen Sie unsere Netiquette.

      Ihr Profilbild können Sie über den externen Dienst Gravatar einbinden.

      (E-Mail wird nicht veröffentlicht)
      CAPTCHA image
      Wenn Sie die Buchstabenkombination nicht entziffern können, erhalten Sie durch Klick auf die Buchstaben eine neue Kombination.

      * Pflichtfeld