Bildergalerie: Voland & Quist

Benefiz-Lesung in Dresden

Die KNV-Insolvenz im Februar hat unabhängige Verlage stark getroffen. Auf den Schock zu wissen, dass ein großer Teil der Erlöse aus dem Weihnachtsgeschäft in der Insolvenzmasse gebunden ist, folgten die unterschiedlichsten Bewältigungsstrategien. Zunächst mal die Lagebewertung: 
Die KNV-Insolvenz bedeutet für Voland & Quist Verluste in Höhe von 12 Prozent des Jahresumsatzes, rechnete Geschäftsführerin Karina Fenner vor.

Die KNV-Insolvenz im Februar hat unabhängige Verlage stark getroffen. Auf den Schock zu wissen, dass ein großer Teil der Erlöse aus dem Weihnachtsgeschäft in der Insolvenzmasse gebunden ist, folgten die unterschiedlichsten Bewältigungsstrategien. Zunächst mal die Lagebewertung: Die KNV-Insolvenz bedeutet für Voland & Quist Verluste in Höhe von 12 Prozent des Jahresumsatzes, rechnete Geschäftsführerin Karina Fenner vor.

© D. Ulbrich

"Hatten wir gerade noch ein Stammkapital von 50.000 Euro und Rücklagen von gut 20.000 Euro, schmilzt das Eigenkapital auf 'Limes gegen Null'", hat Voland & Quist-Verleger Leif Greinus Mitte März die Folgen der KNV-Insolvenz im <a href="https://www.voland-quist.de/verlagsblog/knv-die-fortsetzung/">Verlagsblog</a> beziffert. Die Geschäftsführung von Voland & Quist (v.l.): Sebastian Wolter, Karina Fenner und Leif Greinus.

"Hatten wir gerade noch ein Stammkapital von 50.000 Euro und Rücklagen von gut 20.000 Euro, schmilzt das Eigenkapital auf 'Limes gegen Null'", hat Voland & Quist-Verleger Leif Greinus Mitte März die Folgen der KNV-Insolvenz im Verlagsblog beziffert. Die Geschäftsführung von Voland & Quist (v.l.): Sebastian Wolter, Karina Fenner und Leif Greinus.

© Christiane Michel

Was tun? Ein Dresdner Magazinmacher regte eine Neuauflage von Marc-Uwe Klings Lesung in der Veranstaltungsbühne Junge Garde an, sie könne doch als Benefizveranstaltung für Voland & Quist funktionieren ...

Was tun? Ein Dresdner Magazinmacher regte eine Neuauflage von Marc-Uwe Klings Lesung in der Veranstaltungsbühne Junge Garde an, sie könne doch als Benefizveranstaltung für Voland & Quist funktionieren ...

© D. Ulbrich

Die Idee wurde umgesetzt: Neben Marc-Uwe Kling ("Känguru-Apokryphen", "QualityLand") kamen Julius Fischer ("Ich hasse Menschen") ...

Die Idee wurde umgesetzt: Neben Marc-Uwe Kling ("Känguru-Apokryphen", "QualityLand") kamen Julius Fischer ("Ich hasse Menschen") ...

© D. Ulbrich

... und André Herrmann ("Platzwechsel").

... und André Herrmann ("Platzwechsel").

© D. Ulbrich

Eine Zitterpartie blieb das Wagnis, die Open-Air-Bühne Junge Garde dafür zu buchen – nach der Hitzewelle drohte der Wetterbericht Regen an. Und das bei einer Open-Air-Bühne!

Eine Zitterpartie blieb das Wagnis, die Open-Air-Bühne Junge Garde dafür zu buchen – nach der Hitzewelle drohte der Wetterbericht Regen an. Und das bei einer Open-Air-Bühne!

© D. Ulbrich

Dennoch: 3.300 Besucher kamen, ein voller Publikumserfolg, und auch ein finanzieller. Nach Abzug aller Kosten beziffert der Verlag 30.000 Euro Überschuss: „Das ist immerhin die Hälfte unseres Verlustes. Und da aus der Insolvenzmasse außerdem noch Bücher im erweiterten Eigentumsvorbehalt liegen (kompliziert, kompliziert), können wir die Pleite erst mal abhaken", so Leif Greinus im Verlagsblog.

Dennoch: 3.300 Besucher kamen, ein voller Publikumserfolg, und auch ein finanzieller. Nach Abzug aller Kosten beziffert der Verlag 30.000 Euro Überschuss: „Das ist immerhin die Hälfte unseres Verlustes. Und da aus der Insolvenzmasse außerdem noch Bücher im erweiterten Eigentumsvorbehalt liegen (kompliziert, kompliziert), können wir die Pleite erst mal abhaken", so Leif Greinus im Verlagsblog.

© D. Ulbrich

Happy End: „Sechs Verlagsmenschen sitzen hinter der Bühne und sind sehr, sehr glücklich“, so schließt der

Happy End: „Sechs Verlagsmenschen sitzen hinter der Bühne und sind sehr, sehr glücklich“, so schließt der

© D. Ulbrich

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