Analyse zum Verkauf von Decius an Thalia und Schweitzer

Das Rennen wird immer schneller

Die Konzentrationsbewegung im Buchhandel hat in den letzten Monaten kräftig Fahrt aufgenommen. Die Filialisten umwerben verkaufswillige Buchhändlerinnen und Buchhändler wie nie zuvor. Das hat Folgen für die gesamte Branche.  CHRISTINA SCHULTE

Christina Schulte, stellvertretende Chefredakteurin beim Börsenblatt

Christina Schulte, stellvertretende Chefredakteurin beim Börsenblatt © FotostudioThomas

Wer glaubt, dass Thalia im Moment genug damit zu tun hat, die 55 Läden der Mayerschen ins eigene Unternehmen zu integrieren, irrt sich. Stimmt das Kartellamt zu, kommen ab dem 1. Februar 2020 auf einen Schlag noch zehn weitere Buchhandlungen hinzu. Der Hannoveraner Filialist Decius übergibt seine Läden an Thalia, das Rechnungsgeschäft geht zum 1. Januar 2020 an Schweitzer Fachinformationen. Bereits seit 2011 kooperieren beide Erwerber im Fachmediengeschäft miteinander.

Ein interessanter Deal, bei dem sich die neuen Eigentümer jeweils diejenigen Unternehmensteile herauspicken, die zu ihrem Portfolio passen. Decius wird filetiert, die Mischung aus allgemeinem Sortiment und wichtigem RWS-Geschäft weitgehend aufgehoben. Stattdessen konzentrieren sich Thalia und Schweitzer auf ihre jeweiligen Stärken. Das ist clever, denn davon dürften die Kunden profitieren und damit auch die Unternehmensentwicklung.

Für Thalia bedeuten die neuen Buchhandlungen die Möglichkeit, in Niedersachsen auf einen Streich kräftig Boden gut zu machen. Beim größten Filialisten ist ohnehin alles auf Wachstum ausgerichtet, so dass die Übernahme bestens ins Konzept passt und die Konzentrationsbewegung weiter anheizt. Auch kann Decius neben der Mayerschen als Aushängeschild für das angekündigte Partnerschaftsmodell dienen. Im eigenen Haus lässt sich bestens üben, was später den unabhängigen Buchhandlungen branchenweit angeboten werden soll.

In die Hände gespielt hat den Hagenern einmal mehr die offene Nachfolgefrage, vor der viele Buchhandlungen stehen und die für die meisten Inhaber nur schwer zu lösen ist. Da kann man schon erleichtert sein, wenn Thalia anklopft und ein Angebot vorlegt. Denn es ist niemanden zu verdenken, dass er sein Lebenswerk weitergeführt sehen möchte.

Erst in der vergangenen Woche hat Thalia die Buchhandlung Tilmann Riemenschneider in Osterode übernommen, am Montag kündigte Osiander den Kauf der Buchhandlung Kappler in Leutkirch an. Das sind nur zwei Schlaglichter der jüngsten Zeit. Thalia, die Mayersche, Osiander und Rupprecht scheinen sich im Moment geradezu ein Wettrennen beim Werben um verkaufswillige Buchhändlerinnen und Buchhändler zu liefern. Ein Rennen, das immer schneller wird und bei dem man sich fragt, wohin es führt und wie lange wessen Atem noch reicht.

Diese rapide Konzentration hat zwei Seiten: Einerseits werden Buchhandlungen und Standorte erhalten, Bücher bleiben sichtbar, andererseits verliert die Buchhandelslandschaft nach und nach ihre Vielseitigkeit. Auch für Verlage und Barsortimente wird die Luft dünner: Sie werden noch stärker auf Ansprüche und Wünsche ihrer wichtigsten Handelspartner eingehen müssen.

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12 Kommentar/e

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  • Gast

    Gast

    Bis die Blase platzt und (mindestens) einer heult. Nur dass das dann recht dramatische Auswirkungen haben wird.

  • Dr. Sonja Ulrike Klug

    Dr. Sonja Ulrike Klug

    "Der Buchhandel verliert seine Vielseitigkeit" durch die Marktkonzentration, heißt es im Artikel. Doch nicht der Name des Inhabers und das Schild "Thalia" oder "Müller/Meyer/Schulze" an der Eingangstür ist entscheidend, sondern das Buchangebot. Und das ist schon seit mind. 20 Jahren - tut mir leid - absolut austauschbar bei den allermeisten Buchhandlungen. Alle kaufen zu 80-90 % dieselben Titel ein, alle haben die Spiegel-Bestsellerliste, alle haben den Schul-Büchertisch, alle haben die ach so beliebten Kinderbücher. Kein Wunder, wenn das die meisten Buchhandlungen nicht überleben!! Einen klaren USP, ein spezielles Angebot für eine klar umrissene Zielgruppe, ein herausragendes und ausgefeiltes Geschäftsmodell mit Event-Anteilen (Autoren-Lesungen usw.) - das haben leider nur die allerwenigsten. "Alle" haben "alles" für "alle". Und so überleben am Ende nur die Großunternehmen. Muss man da Mitleid haben mit den vielen schlecht geführten Buchhandlungen, ihrem "Einheitsbrei" und ihrer minimalen Online-Präsenz, die von Amazon weit übertrumpft wird - und die am Ende von den Großen gefressen werden?

  • Susanne Bauer-Vollmer

    Susanne Bauer-Vollmer

    Verehrte Frau Dr. Klug, wieviele der knapp 6.000 Buchhandlungen in Deutschland kennen Sie denn persönlich? 90% davon sind unabhängige Sortimenter mit ganz individuellen Geschäften und Angeboten. Unter meinen Kollegen - ich bin bekennende Buchhändlerin - gibt es kaum eine/n, die/er sich die Verkaufstische anhand von Bestsellerlisten voll stapelt. Es ist wirklich schade, dass immer so verallgemeinernd über Buchhandlungen geschrieben wird. Und das Thema Online-Shop wird von kleinen, unabhängigen Buchhändlern ganz sicher nicht vernachlässigt - das kann sich heute niemand mehr leisten. Bitte zukünftig differenzierter schauen und urteilen. Danke.

  • Benjamin Wagner

    Benjamin Wagner

    Liebe Frau Dr. Sonja Ulrike Klug,

    haben Sie schon einmal eine Buchhandlung im Haupterwerb geführt? Wenn nicht, dann machen Sie mit diesem Kommentar Ihrem Namen keine Ehre! Wenns nur immer so einfach wäre...

  • Gerburg Schaller

    Gerburg Schaller

    Sehr geehrte Frau Dr. Klug
    nach der Lektüre ihres Statements werde ich das Gefühl nicht los, dass Sie keine unabhängig geführte Buchhandlung kennen. Gerade weil wir unsere inhabergeführten Buchhandlungen sehr individuell führen, heben wir uns von dem "Einheitsbrei" ab. Selten werden sie die Bestsellerlisten explizit aufgeführt finden, dafür aber eine große Titelauswahl der sogenannten "IndieVerlagen", die sich von dem Mainstream abheben und die gutes Fachwissen und hervorragende Titelkenntnis der engagierten Buchhändler. Eben etwas was die Einheitsbreiketten und Filialisten Ihnen selten bieten können. Natürlich braucht auch jede Buchhandlung schnell und gut verkäufliche Titel, das ist das Gesetz der Wirtschaftlichkeit. Machen sie sich die Freude, besuchen sie eine individuelle inhabergeführte Buchhandlung und sie werden erstaunt sein, dass sich ihre Vorstellungen durchaus erfüllen können. Wir können Buchhandel!

  • Sabine Jünemann

    Sabine Jünemann

    Sehr geehrte Frau Dr. Klug,
    bisher habe ich mich als unabhängige Buchhändlerin in meiner Heimatstadt recht gut behauptet neben zwei weiteren Filialen, wobei die eine demnächst zu einem der besprochenen Großen gehören wird.
    Natürlich haben auch wir als Broterwerb eine Bestsellerliste, noch lieber machen wir aber unsere eigenen Bestseller. Das gelingt uns gut, ebenso wie unsere Veranstaltungen. Sollten sie also eine der individuellen Geister besuchen wollen, die gerne einen eigenen Weg einschlagen, so sind sie herzlich willkommen.
    Es wird spannend werden zu beobachten wie sich der Trend entwickel wird.

  • Dr. Sonja Ulrike Klug

    Dr. Sonja Ulrike Klug

    Mit dem Aufschrei einiger Buchhändler, die sich jetzt auf die Zehen getreten fühlen, habe ich schon fast gerechnet. Das zeigt aber auch , dass ich einen wahren Kern getroffen habe.
    1) Ich besuche in jeder Stadt, in der ich zufällig bin, mehrere Buchhandlungen, auch inhabergeführte. Schätzungsweise 30-40 pro Jahr in ganz Deutschland! (Das mache ich aus Interesse und weil ich selbst in der Buchbranche bin.) Und ich sehe die Buchhandlungen nicht mit den Augen des Buchhändlers, sondern mit denen des Viellesers und Buchkäufers! (Ca. 100 Buchkäufe jährlich bei mir)
    2) Immer liegen auf den Tischen die allgemein üblichen "Neuerscheinungen" der bekannten Verlage herum - das ist ein weitgehend austauschbares Sortiment.
    3) Niemand hat behauptet, dass Führen von Buchhandlungen einfach ist. Aber es gibt so etwas wie eine "strategische Positionierung", vor der jedoch die inhabergeführten Buchhandlungen anscheinend seit Jahrzehnten zurückschrecken.
    Nur sehr, sehr wenige Buchhandlungen trauen sich, eine echte Spezialisierung wirklich zu leben. Mal liest man in der Presse von einer Buchhandlung, die sich ausschließlich auf Kochbücher spezialisiert (und damit eben auch nur EINE Zielgruppe bedient und nicht die Hausfrau, die Laufkundschaft, die Kinder, die Studenten, die Rentner usw .) - mal liest man von einer, die nur INDIE-Bücher hat und überhaupt nicht mehr den Krempel der Großverlage führt - und damit eben auch Überraschendes, Neuartiges für die Kundschaft bereithält anstatt das, was sie überall kriegt.
    Leider ist es nun mal so: Wenn Sie dem Kunden keinen Grund geben, in Ihrer Buchhandlung zu kaufen, kauft sie eben auch woanders (z.B. beim "Klassenfeind" Amazon). Das Buch ist für die meisten Menschen ein Konsumgut von geringem Wert geworden.

    Aber woran es bei fast allen Buchhandlungen fehlt, sind tolle, aufregende Events (Autorenlesungen, Kinderabende, Kochen oder was auch immer) - immer kommt die Ausrede: lohnt sich nicht, ist zu teuer, die Verlage zahlen das nicht, wir haben keine Zeit zum Organisieren und blablabla. Nur: in solchen tollen Events bestünde die Chance, außer Viellesern auch mal Interessierte Wenigleser in die Buchhandlung zu locken, eine echte Kundenbindung aufzubauen (statt auf Zufallskäufe der Laufkundschaft zu warten) und über die aufgebaute Beziehung eben auch langfristig Kunden zu binden und gezielt zum Kauf zu verführen.
    Es gäbe Hunderte Hebel, die man ansetzen könnte, um eine bessere und effektivere Kundenbindung aufzubauen, sich deutlicher wahrnehmbar zu positionieren und damit bessere Abverkäufe zu haben, anstatt die Kunden Amazon in die Arme zu treiben - mir fallen auf Anhieb viele Ideen ein, und ich wundere mich immer, dass null, komma null davon Buchhändlern einfällt und sie nichts tun für eine Kundenbindung, außer dasitzen und warten, bis ein Kunde den Laden betritt.

  • Monika Kempf

    Monika Kempf

    Frau Dr. Klug, Sie beherrschen einen geschickten (aber nichtssagenden) Diskussions-Schachzug, den ich von anderen Seiten auch ganz gut kenne: "damit habe ich schon gerechnet". Fein.
    Keine Ahnung, welche Buchhandlungen Sie besucht haben und unter welchen Voraussetzungen Sie sich als Branchenkennerin positionieren wollen: es gibt unter Kund*innen durchaus unterschiedliche Ansprüche an "ihre" Buchhandlung. Wir hier sind in einer kleineren Stadt die einzige Buchhandlung. Spezialisieren wir uns deshalb auf Kochbücher? Nee! Wir haben ein Vollsortiment. Wir stellen (in einem Regal) sogar Bestseller aus. Auch unsere eigenen übrigens, extra. Wir haben Vollsortiment, weil die Leute bei uns nicht nur nach Kochbüchern fragen. Die sind echt schräg drauf! Die wollen Romane, die wollen Kinderbücher, die fragen gelegentlich nach Bestsellern. Die wollen Krimis und Biographien. Die sind echt komisch, diese Leute. Und diesen komischen Leuten verkaufen wir Bücher. Mit viel Sachwissen über alle Genres hinweg. Damit sie nicht wegen eines Kinderbuches in die nächste Stadt fahren müssen, weil wir ja lieber nur ein Dings anbieten. Meine Güte!
    Übrigens: wir haben 25-35 Veranstaltungen im Jahr, noch mehr, wenn man die Kooperationen mit Stadtbücherei oder anderen Veranstaltern hinzuzählt. Wir haben Website und -shop, Facebook und Instagram und all das seit mehreren Jahren. Wie übrigens sehr viele inhabergeführte Buchhandlungen auch. Wenn man also unbedingt belehren möchte, dann doch bitte auf einer anderen Datenbasis als "habe ich gesehen".
    Klar, mit dem Einwurf haben Sie sicher auch gerechnet. Aber vielleicht sollten Sie sich doch mal überlegen, auf Argumente einzugehen, statt sie einfach überheblich wegzubügeln. 30 von 6000... echt eine Datenbasis.

  • Verena Thiemeyer

    Verena Thiemeyer

    Sehr geehrte Frau Dr. Klug,
    ich betrete Buchhandlungen immer wegen der Bücher....Immer auf der Suche nach dem Besonderen, dem Unbekannten, eine bibiophile Neuausgabe, ein neuer Autor. Meist werde ich fündig. Ja, es gibt sie, die kleinen feinen Buchhandlungen und selbst bei den 'Großen' entdeckt man durchaus etwas. Ich gebe zu, ich bin vom Fach. Daher kann ich aus langjähriger Erfahrung nur bestätigen, dass die ganzen 'events', welcher Couleur auch immer, außer Spesen nichts bringen. Die Kundschaft ist so satt mit 'events', ob Basteln, Plätzchen backen, Beanies häkeln usw. Da müssen schon die ganz großen Namen her, aber zur Kundenbindung trägt all das nicht bei. Neugierde auf Autor x und dann gehen sie wieder...
    Die Kunden, die in der Regel von den 'events' angezogen werden, sind Konsumenten, aber keine großen Leser. Sie greifen die Veranstaltung ab und kaufen kaum ein Buch. Der echte Leser kommt wegen der feinen Bücher und nicht wegen der Kochshow. Ist er fündig geworden, kommt er deswegen wieder. Gerne. Deshalb, weniger Firlefanz und Mut zum 'Sortiment', handverlesen und mit Begeisterung präsentiert.
    Buchhandlung, nicht Gemischtwarenladen! Insofern stimme ich Ihnen zu.
    In Zeiten, in denen die Lesefähigkeit immer mehr abnimmt, das Buch nur ein Zeitvertreib unter anderen ist, ist die Zielgruppe 'Leser' naturgemäß klein. Alles Binsenweisheiten. Der Keim für die Liebe zum Buch, die Wertschätzung, ja Begeisterung für Kopfkino und die Bereitschaft Geld für Bücher auszugehen, wird im Elternhaus gelegt. Vorgelebt. Nicht massentauglich. War es aber noch nie.

  • Benjamin Wagner

    Benjamin Wagner

    Sehr geehrte Frau Dr. Klug,

    eigentlich ist Ihr zweiter Kommentar so unterirdisch, dass es sich erübrigt, darauf zu antworten. Da er mich ärgert, tue ich es dennoch:
    Mit Ihrem zweiten Beitrag offenbaren Sie sich m.E. als ziemlich inkompetent. Wie ich oben schon vermutete haben Sie offensichtlich noch nie eine Buchhandlung geführt, sondern sich auf das "Beraten" verlagert. Wenn ich Ihrer Betratung folgen würde wäre ich bestimmt bald insolvent.
    Inhaltlich nennen Sie zwei Punkte: Spezialisierung und Events.
    Ist Ihnen eigentlich entgangen, dass spezialisierte Fachbuchhandlungen reihenweise schließen? Kommt es Ihnen vielleicht in den Sinn, dass durch hervorragende Informationsmöglichkeiten im Internet die Kunden schon sehr gut informiert in den Laden kommen und die Sortimentstiefe nicht immer brauchen? Glauben Sie ernsthaft, dass jemand allein mit Kochbüchern in Zeiten von Chefkoch.de überleben kann. Haben sie sich jemals mit dem Thema Lagerumschlagshäufigkeit bei ausgefallenen Büchern beschäftigt? Die Beispiele, die Sie aufzählen sind meist "Hobbybuchhandlungen". Glauben Sie denn ernsthaft, dass "strategische Positionierung" von den Buchhändlern aus Ihrer Sicht nicht gemacht wird, weil die zu blöd dazu sind? So wie Sie es mal kurz darstellen bleibt es typisches, schablonenhaftes Beratergerede. Strategische Positionierung ist in der Tat wichtig; nur läft das wesentlich vielschichtiger und individueller als Sie es darstellen.
    Zu Ihrem Argument der Veranstatung: Wenn Buchhändler/innen ihre Argumente " lohnt sich nicht, ist zu teuer, die Verlage zahlen das nicht, wir haben keine Zeit zum Organisieren und blablabla" anführen, dann tun sie das vielleicht nicht als Ausreden, sondern weil das eine empirische Erfahrung darstellt und keine Beraterfantasie. Offenbar kommt Ihnen auch nicht in den Sinn, dass die Inhaber/innen oft schon täglich viele Stunden aus Gründen der Kundenbindung Ihr Gesicht im Laden "gezeigt" haben anstatt Ihre Zeit in Meetings zum Thema strategische Positionierung mit Frau Dr. Sonja Ulrike Klug zu verplempern und dann schlicht Ressourcen hin und wieder fehlen?
    Ich empfehle Ihnen, wenn Sie so gut informiert sind, einfach einmal ein Buchhandlung zu gründen und sich dann erfolgreich " strategisch zu positionieren"... anstatt hier Ihre Weisheiten zu verbreiten. Ihr Beitrag ist an Arroganz nicht mehr zu überbieten.

    Mit freundlichen Grüßen
    Benjamin Wagner

  • Verena Thiemeyer

    Verena Thiemeyer

    @Benjamin Wagner
    Ich stimme Ihnen voll zu. Auch ich habe mich geärgert.
    Ich habe ein wenig recherchiert : auch Frau Dr Klug schielt nach den Bestsellerlisten, macht sie doch Werbung damit, dass die von ihr projektierten Bücher dort landen. Was soll dann das Gemecker?

  • Walter Schlächter

    Walter Schlächter

    ...Nur kurz: Ein akademischer Titel ist nicht zwangsläufig eine Garantie für die Fähigkeit, Sachverhalte objektiv und differenziert zu werten.
    Aus der Notwendigkeit, für das Funktionieren des eigenen Betriebes den persönlichen Fundus an Literatur zu bereichern, ergibt sich nicht unbedingt eine intime Einsicht in das Engagement des Fachhandels, der das Personal, das die Branchenriesen mit ihren Zukäufen eingesammelt haben, ausgebildet hat.
    Etwas weniger Arroganz und etwas mehr Wertschätzung für die Lebensleistung der Fachhändler wäre sicher nicht unangebracht.

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