In eigener Sache

Börsenblatt beleuchtet Machtverschiebungen in der Branche

Das aktuelle Börsenblatt Nr. 42, das am heutigen Mittwoch erscheint, analysiert unter dem Motto "Markt und Macht: Wie sich die Kräfteverhältnisse im Buchhandel verschieben" den beschleunigten Konzentrationsprozess im Buchhandel und seine Auswirkungen auf die Sichtbarkeit von Büchern.

© pg

In der monothematischen Ausgabe beleuchtet die Redaktion die Chancen und Risiken eines Buchmarkts der zwei Geschwindigkeiten. Der Blick über den Tellerrand zeigt den Status quo in anderen Einzelhandelsbereichen.

“Die Konzentration auf dem Buchmarkt setzt sich fort, im Handel mit forciertem Tempo. Zwischen Verlagen und Buchhändlern verschiebt sich das Machtgefüge. Im Ringen um Konditionen – für den schwächeren Ringer war dieser Kampfsport noch nie vergnügungssteuerpflichtig – werden die Grenzen des noch Auskömmlichen öfters mal ins Ruinöse verschoben. Die Vielfaltsnorm der Politik, festgeschrieben im Gesetz über die Preisbindung für Bücher, droht von der Branche irgendwann nicht mehr erfüllt zu werden. Ernst ist die Lage längst, derzeit spitzt sie sich zu”, kommentiert Börsenblatt-Chefredakteur Torsten Casimir.

Einige Themen der aktuellen Ausgabe:

  • Ich kauf‘ mir was: Mit der hochfrequenten Übernahme inhabergeführter Buchhandlungen schlagen Thalia und Osiander ein neues Kapitel der Marktkonzentration auf
  • Röntgenblick auf den Kunden: Wer kauft im unabhängigen Buchhandel, wer bei den Filialisten? Aktuelle Zahlen aus dem GfK Consumer Panel
  • Rezepte gegen Asymmetrie: Wie Verbundlösungen kleineren Händlern in anderen Branchen den Rücken stärken
  • Vielfalt skaliert nicht: Wie die Diversität der Buchbranche erhalten werden kann

Das aktuelle Börsenblatt liegt auf der Frankfurter Buchmesse am MVB-Stand im Zentrum Börsenverein (Halle 3.1, Stand H 65) aus.

 

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2 Kommentar/e

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  • Katrin Bietz

    Katrin Bietz

    .Es wäre wichtig und schön, wenn hier der Artikel der kommenden Vorsteherin bzw. Vorstandsvorsitzenden Karin Schmidt-Friderichs "Wir müssen reden" veröffentlicht würde. Sie fasst die Entwicklung pointiert, fachlich und den Sinn des Büchermachens erfassend zusammen. Ein Artikel, der uns Buchhändlerinnen die Tränen in die Augen treibt, so wahr ist er. Und darüber hinaus so wunderbar geschrieben.

  • Redaktion

    Redaktion

    Liebe Frau Bietz, das machen wir!

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