Wie sich die Kräfteverhältnisse in der Buchbranche verschieben

Markt und Macht

Die Konzentration auf dem Buchmarkt schreitet voran, vor allem im Buchhandel. Das Machtgefüge in der Branche verschiebt sich besonders zuungunsten der kleineren, unabhängigen Verlage und Buchhandlungen. Das Börsenblatt hat die Marktteilnehmer befragt und bringt nun eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situation. Alle Artikel, die zum Schwerpunkt "MARKT UND MACHT" erschienen sind, finden Sie in unserem Dossier. Wir freuen uns über Ihre Kommentare!

Übernahmen großer Buchhandelsfilialisten (Link zur animierten Infografik im Artikel)

Übernahmen großer Buchhandelsfilialisten (Link zur animierten Infografik im Artikel) © Datawrapper/www.börsenblatt.net

Filialisten auf Einkaufstour

Thalia und Osiander haben seit 2017 mehr als 50 Buchhandlungen übernommen und damit ein neues Kapitel der Marktkonzentration aufgeschlagen. Die Macht der Händler wächst, der Druck auf die Verlage steigt. Lesen Sie dazu unseren Artikel "Ich kauf' mir was."

Matthias Heinrich

Matthias Heinrich © Ferdinando Iannone

Der Endkunde im Fokus

Matthias Heinrich, Geschäftsführer von Brockhaus Commission, fordert, dass die Branche tradierte Geschäftsabläufe überdenkt und die Bedürfnisse der Endkunden stärker in den Fokus nimmt. Der Wettbewerb unter den Verlagsauslieferungen habe teilweise ökonomisch unerfreuliche Tendenzen angenommen. Lesen Sie dazu das Interview "Unsere Leistungen sind oft wettbewerbsgesteuert".

© Maica / istockphoto

Mehr Durchsetzungskraft

Verbundlösungen können kleineren Händlern den Rücken stärken – nicht nur im Sortiment. Beispiele aus anderen Branchen und Analysen vom Dachverband der Verbünde. Lesen Sie dazu unseren Artikel "Rezepte gegen Asymmetrie".

Karin Schmidt-Friderichs

Karin Schmidt-Friderichs © Gaby Gerster

Vielfalt in Gefahr

Zurück von einer Vertriebstour für ihren Verlag, berichtet Karin Schmidt-Friderichs von Begegnungen mit vielen engagiert arbeitenden Buchhändlerinnen. Zugleich warnt sie: Diese Vielfalt ist in Gefahr! Lesen Sie ihren Meinungsbeitrag "Wir müssen reden".

Blick in eine Weltbild-Filiale

Blick in eine Weltbild-Filiale © Weltbild

Nächster Schritt der Diversifikation

Ein reiner Buch- und Medienhändler ist Weltbild schon lange nicht mehr. Jetzt kommt mit dem Einstieg in den Gesundheitsmarkt der nächste Schritt der Diversifikation. Lesen Sie unseren Artikel "Zurück auf dem Wachstumspfad".

© mihailomilovanovic / istockphoto

Was Kunden im stationären Sortiment suchen

Alles, was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert: Das Onlinegeschäft legt zu. Dennoch bleibt etwas Wesentliches, das die Kunden im stationären Sortiment suchen – und nur dort. Lesen Sie den Beitrag "Das Triple A des Buchhandels" von Kyra Dreher, Geschäftsführerin der Fachausschüsse des Börsenvereins.

© iStockphoto

Konditionenpoker im Lebensmitteleinzelhandel

Blick in eine andere Branche: Nahrungsmittelkonzerne und Handelsketten ringen schon länger erbittert um die besten Konditionen – bis hin zu Auslistungen und Lieferstopps. Die Konflikte sorgen dafür, dass alternative Markenstrategien und neue Vertriebswege an Bedeutung gewinnen. Lesen Sie den Beitrag "Kraftprobe am Supermarktregal" von Peer Schader.

Alexander Skipis

Alexander Skipis © Claus Setzer

Interview mit Alexander Skipis zum Konzentrationsprozess

Geht der Konzentrationsprozess ungebremst weiter, wird es am Ende viele Verlierer geben. Das meint Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins. Die Branche, so sein Appell, muss sich auf ihr Ethos besinnen: Qualität und Vielfalt. Lesen Sie das Interview "Am Scheideweg" mit Alexander Skipis.

Über die Vielfalt im Buchhandel

70.000 Erstauflagen bringt die Branche im Jahr hervor. In 3.500 Buchhandlungen liegt die Ware zum Kauf. Läuft doch, oder? Schon. Aber verwechseln wir nicht Menge mit Diversität! Lesen Sie den Essay "Vielfalt skaliert nicht" von Börsenblatt-Chefredakteur Torsten Casimir.

Eckhard Südmersen

Eckhard Südmersen © Maria Feck / libri

Marktanalyse bei Libri

Barsortimente und Verlagsauslieferungen sehen sich mit steigenden Kosten konfrontiert – und differenzieren ihre Dienstleistungen weiter aus. Libri-Chef Eckhard Südmersen erklärt im Gespräch, wie er die Zukunft des Zwischenbuchhandels sieht. Hier geht es zum Interview mit Libri-Chef Eckhard Südmersen.

Weitere Beiträge zum Schwerpunkt Markt und Macht folgen.

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