Deutscher Sachbuchpreis 2020

Jurystühle sind besetzt

Sieben Mitglieder hat die Jury zum Deutschen Sachbuchpreis 2020 (#DSP20), die jetzt von der Akademie Deutscher Sachbuchpreis berufen wurde. Eins davon ist der Chemnitzer Buchhändler Klaus Kowalke.

Kia Vahland, Susanne Beyer, Tania Martini, Helmut Mayer, Klaus Kowalke, Emilia Zenzile Roig, Albrecht Beutelsbacher (von links oben im Uhrzeigersinn)

Kia Vahland, Susanne Beyer, Tania Martini, Helmut Mayer, Klaus Kowalke, Emilia Zenzile Roig, Albrecht Beutelsbacher (von links oben im Uhrzeigersinn) © Alessandra Schellnegger, Christian O. Bruch/Spiegel, taz, FAZ/Wolfgang Eilmes, Christoph Künne, lariciphotography, Mathematikum/Rolf K.Wegst

Das teilte der Börsenverein mit. Die Akademie Deutscher Sachbuchpreis hat danach diese sieben Expertinnen und Experten aus der Sachbuchkritik, dem Journalismus, der Wissenschaft und dem Buchhandel in die Jury berufen:

  • Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher (Mathematikum Gießen)
  • Susanne Beyer (Der Spiegel)
  • Klaus Kowalke (Buchhandlung Lessing und Kompanie, Chemnitz)
  • Tania Martini (die tageszeitung)
  • Helmut Mayer (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
  • Dr. Emilia Roig (Center for Intersectional Justice)
  • Dr. Kia Vahland (Süddeutsche Zeitung)

Die Vorsitzende oder der Vorsitzende der Jury wird in der ersten Sitzung des Gremiums gewählt.

Die Jurymitglieder entscheiden, wer den ersten Deutschen Sachbuchpreis erhält. Um eine größtmögliche Unabhängigkeit der Auszeichnung zu gewährleisten, wählt die Akademie Deutscher Sachbuchpreis die Jury in jedem Jahr neu. Eine mehrmalige Jurymitgliedschaft ist möglich.

Zum Deutschen Sachbuchpreis

Die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels vergibt die mit insgesamt 42.500 Euro dotierte Auszeichnung erstmals am 16. Juni 2020 im Humboldt Forum im Berliner Schloss. Sie geht an ein herausragendes, in deutscher Sprache verfasstes Sachbuch, das Impulse für die gesellschaftliche Auseinandersetzung gibt. Die Preisträgerin oder der Preisträger erhält 25.000 Euro, die sieben Nominierten erhalten je 2.500 Euro. 

Verlage können Titel einreichen

Noch bis 22. November 2019 können Verlage jeweils zwei deutschsprachige Monographien aus dem aktuellen oder geplanten Programm einreichen und bis zu fünf weitere Titel empfehlen. Die Titel müssen zwischen Mai 2019 und April 2020 erschienen und spätestens bei Bekanntgabe der Nominierungen am 21. April im Buchhandel erhältlich sein.

Der Weg zum Siegertitel:

Das Sachbuch des Jahres wird in zwei Auswahlstufen ermittelt. Die Jury stellt eine acht Titel umfassende Nominierungsliste zusammen, die sie am 21. April 2020 bekannt gibt. Aus dieser Auswahl ermitteln die Jurorinnen und Juroren das Sachbuch des Jahres. Erst am Abend der Preisverleihung wird die oder der Preisträger bekanntgegeben.

Hauptförderer des Preises ist die Deutsche Bank Stiftung, weitere Unterstützer sind der Technologie- und Informationsanbieter MVB und die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss.

Alle Informationen und das Online-Bewerbungsformular können abgerufen werden unter www.deutscher-sachbuchpreis.de.

Der Hashtag lautet: #DSP20

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