Bilanz der ersten neun Monate

US-Sortiment verliert an Umsatz

Der stationäre US-Buchhandel hat in den ersten drei Quartalen nach vorläufigen Angaben des U.S. Census Bureau 7,42 Milliarden Dollar (circa 6,7 Mrd. Euro) erwirtschaftet. Das waren 5,6 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

In den ersten drei Quartalen 2018 hatte das stationäre US-Sortiment danach 7,86 Milliarden Dollar eingenommen. In die Berechnungen des U.S. Census Bureau für das laufende Jahr gehen vorläufige Zahlen für den September 2019 ein: 954 Millionen Dollar Umsatz sind hier angegeben − damit 2,3 Prozent weniger als im Vorjahresmonat (976 Mio. Dollar).

Die Umsätze in den Buchhandlungen seien während des größten Teils des Jahres schwach gewesen, analysiert das Branchenmagazin "Publishers Weekly", im Vorjahr hätten etwa politische Bücher die Verkäufe angetrieben. Hinzu komme das schwache Abschneiden der College-Stores, weil die Studierenden verstärkt zu digitalen Materialien greifen würden.

Für den US-Einzelhandel insgesamt (ohne Kfz und -teile) stieg der Umsatz in den ersten drei Quartalen um 3,2 Prozent.

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