"Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung"

Krimibestenliste nur noch online

In der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" wird es die Krimibestenliste nicht mehr in gedruckter Form geben. Sie ist ab Dezember 2019 nur noch online zugänglich. Aus Platzgründen, sagt der Verlag.

Abgespeckt: In der "FAS" soll es künftig keine Krimibestenliste mehr geben

Abgespeckt: In der "FAS" soll es künftig keine Krimibestenliste mehr geben © kuv

An jedem ersten Sonntag des Monats geben 19 Literaturkritiker und Krimispezialisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zehn Kriminalromane bekannt, die ihnen am besten gefallen haben. Auf der von F.A.Z. und Deutschlandfunk Kultur herausgegebenen Liste für den Dezember steht auf Platz 1 "Federball" von John le Carré. 

Neu auf der Dezemberliste sind "vier Titel von zwei männlichen und zwei weiblichen Autoren, mit zusammen 1458 Seiten", erläutert Kritiker Tobias Gohlis. Neu dabei sind auf Platz 5 "Die Putzhilfe von Regina Nössler, auf Platz 6 "Der Revolver" von Fuminori Nakamura, auf Platz 7 "Mein Name ist Robicheaux" von James Lee Burke und auf Platz 9 "Trüb" von Sarah Schulman.

Platz 9: Trüb von Sarah Schulman

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4 Kommentar/e

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  • Tobias Gohlis

    Tobias Gohlis

    Die Überschrift ist irreführend: Die Krimibestenliste wird weiterhin von der Frankfurter Allgemeinen und Deutschlandfunk Kultur herausgegeben.
    Man findet sie wie bisher unter http://www.faz.net/krimibestenliste
    und http://www.deutschlandfunkkultur.de/krimibestenlis te
    Den Newsletter mit Informationen zu den neuen Titeln und einem ausdruckbaren PDF der Liste kann man hier abonnieren: http://www.togohlis.de/anmeldeseite
    Mit besten Grüßen
    Tobias Gohlis (Sprecher der Krimibestenliste)

  • Klaus

    Klaus

    Sehr schade. Ich wollte mein FAS Abo schon länger kündigen. Das war jetzt der letzte Anstoß dafür.

  • Klaus Bittner

    Klaus Bittner

    Blamabel!!!

  • Jürgen Fenn

    Jürgen Fenn

    Es ist nicht zu vermitteln, dass in einer Zeitung wie der FAZ/FAS kein Platz mehr sein sollte, um einmal im Monat eine Liste von gerade mal zehn Buchtiteln abzudrucken. Es tut mir leid: Ich verstehe es nicht. Die Zeitungen haben über Jahre hinweg einen kontinuierlichen und erheblichen Rückgang der Abonnentenzahlen zu verzeichnen und bauen trotzdem (bitte nicht: deswegen) ihr Angebot immer weiter ab, ausgerechnet beim Brot- und Butter-Geschäft, wo die Treuesten der Treuen bedient werden.

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