Verlagsgruppe Random House

Kurs auf Klimaneutralität

Die Münchner Verlagsgruppe will ihren CO2-Ausstoß nachhaltig reduzieren, den Anteil klimaneutral produzierter Titel jährlich erhöhen. Auch die Lieferkette soll einbezogen werden.

Thomas Rathnow, CEO der Verlagsgruppe Random House

Thomas Rathnow, CEO der Verlagsgruppe Random House © Martin Hangen/hangenfoto

"Wir sind uns unserer Verantwortung als Deutschlands größte Publikumsverlagsgruppe bewusst und wollen konsequent die ökologische Wende im Verlagswesen vorantreiben, indem wir unseren CO2-Ausstoß nachhaltig reduzieren", lässt sich Thomas Rathnow, CEO der Verlagsgruppe Random House, in der Mitteilung us seinem Hause zitieren. 

  • Sämtliche Emissionen des Verlagsgebäudes in München seien systematisch erfasst und durch den Einsatz von Ökostrom und eines hocheffizienten Blockheizkraftwerks deutlich gesenkt worden.
  • Alle nicht vermeidbaren Emissionen des Standortes sowie sämtlicher Dienstreisen der Mitarbeiter gleicht das Unternehmen durch Klimaschutzprojekte aus. Somit sei der Verlagsstandort seit dem Jahr 2019 klimaneutral.

Ab diesem Jahr werde auch die gesamte Buchproduktion aller Kinderbuchverlage der Verlagsgruppe klimaneutral erfolgen. Sie folgen damit dem Vorbild der Verlage Ludwig und Gütersloher Verlagshaus, deren Titel bereits seit 2018 klimaneutral produziert werden. Darüber hinaus würden vermehrt auch Titel aus anderen Verlagen der Gruppe, wie etwa sämtliche Titel von Maja Lunde oder Peter Wohlleben, klimaneutral hergestellt und damit der Anteil der nachhaltigen Titel jährlich um 20 Prozent gesteigert.

Gesamte Lieferkette im Fokus
 
"Wir verfolgen einen breiten Ansatz mit dem Ziel, über die gesamte Lieferkette möglichst viele Emissionen zu vermeiden", , erklärt Barbara Scheuer, Gesamtherstellungsleiterin und Umweltbeauftragte der Verlagsgruppe Random House. Dafür haben man 2019 "eine umfassende Analyse der CO2-Emissionen unserer Bücher von der Papierfabrik bis zur Auslieferung erarbeitet". So könne die Verlagsgruppe genau feststellen, welche Auswirkung die Wahl einer Druckerei, einer Papiersorte oder Veredelung auf den CO2-Fußabdruck eines Titels hat und konkrete Maßnahmen ergreifen, um Emissionen einzusparen. "Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir beispielsweise den Anteil Ökostrom in der Produktion erhöhen und Abfälle senken. Unvermeidbare CO2-Emissonen werden sukzessive durch Klimaschutzprojekte kompensiert. Dies ist ein wichtiger Schritt im ganzheitlichen Klimaschutz", so Barbara Scheuer.
 
Weitere Informationen über die Klimaschutzaktivitäten der Verlagsgruppe unter: www.randomhouse.de/Verantwortung

Vor einigen Tagen hatte der Mutterkonzern Bertelsmann angekündigt, bis 2030 klimaneutral werden zu wollen (siehe Archiv).

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