Fernsehansprache von Bundeskanzlerin Angela Merkel

"Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst."

Bundeskanzlerin Angela Merkel äußert sich heute Abend in einer Fernsehansprache zu den Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus. Sie appelliert an alle, sich an die jetzt gültigen Regeln zu halten: "Wer unnötige Begegnungen vermeidet, hilft allen, die sich in den Krankenhäusern um täglich mehr Fälle kümmern müssen. So retten wir Leben." Zusätzliche Maßnahmen wie eine Ausgangssperre kamen nicht zur Sprache. 

Eindringlicher Appell der Bundeskanzlerin Angela Merkel

Eindringlicher Appell der Bundeskanzlerin Angela Merkel © picture-alliance

"Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst. Seit der Deutschen Einheit, nein, seit dem Zweiten Weltkrieg gab es keine Herausforderung an unser Land mehr, bei der es so sehr auf unser gemeinsames solidarisches Handeln ankommt", sagte die Bundeskanzlerin in ihrer Rede an die Nation. Und: "Die nächsten Wochen werden noch schwerer."

Zugleich versprach Angela Merkel, dass die Bundesregierung alles tun werde, um die wirtschaftlichen Auswirkungen abzufedern und die Arbeitsplätze zu bewahren. Merkel: "Wir können und werden alles einsetzen, was es braucht, um unseren Unternehmern und Arbeitnehmern durch diese schwere Prüfung zu helfen." Ihr besonderer Dank galt den Beschäftigten im Gesundheitswesen und den Kassiererinnen an den Supermarktkassen. 

Die Kernaussagen: 

  • Noch gibt es weder eine Therapie gegen das Coronavirus noch einen Impfstoff
  • Solange das so ist, muss die Ausbreitung des Virus verlangsamt werden
  • Dafür muss das öffentliche Leben soweit es geht heruntergefahren werden. 
  • Dabei soll so viel wirtschaftliche Tätigkeit wie möglich erlaubt bleiben. 
  • Die Lebensmittelversorgung bleibt jederzeit gesichtert. 
  • Kein Handschlag mehr, gründlich Hände waschen, mindestens einen Meter Abstand zum Nächsten, kaum noch Kontakt zu alten Menschen
  • "Hamstern" ist unnötig und unsolidarisch
  • Podcast, Skype, Briefe schreiben - kreative Formen des Kontakts entwickeln

Niemand solle in Panik verfallen, so die Kanzlerin, aber auch nicht denken, auf ihn oder sie komme es nicht an:  "Niemand ist verzichtbar. Alle zählen, es braucht unser aller Anstrengung." 
Abgesehen von den Neujahrsansprachen wendet sich Angela Merkel heute das erste Mal in ihrer langen Amtszeit in einer Fernsehansprache direkt an die Bevölkerung. 

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9 Kommentar/e

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  • Stefan Daltrop

    Stefan Daltrop

    Solidarisches Handeln sei jetzt erforderlich, sagt unsere Kanzlerin. Als sei seit dem Zweiten Weltkrieg dieser Virus die größte Herausforderung für uns. Ist das so haltbar? Wenn man dem Virologen Hendrik Streeck folgt (siehe https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundhei t/coronavirus/virologe-hendrik-streeck-ueber-coron a-neue-symptome-entdeckt-16681450.html) dann gilt: wenn 10 Personen infiziert sind mit Covid-19, dann ist bei 9 Personen der Verlauf milde: Reizhusten, vielleicht Fieber, Geschmacksverlust. Eine Person von diesen 10 muss da Härteres erleiden. Wenn das stimmt, und bisher sehe ich nicht, dass dieser These widersprochen wurde: dann ist dieses ganze Europa in Aufruhr, weil 90% der Infizierten einen Reizhusten und vielleicht Fieber haben werden. Wenn das stimmt, folgt daraus nicht, dass man alle Geschäfte schließt. Sondern die Frage ist: wer sind die 10%, die es härter treffen würde? Wahrscheinlich die Älteren unter uns, dann die mit Vorerkrankungen bzw die, die mit der Lunge ohnehin schon Probleme haben. Die muss man raushalten aus dem viralen Kreis. Der Rest wird, so übertrieben das jetzt klingt, durchkommen. Solidarisch heißt dann: lebt in der Nachbarschaft eine ältere Person, der man den Einkauf abnehmen kann? Das sind die Dinge, die nach wissenschaftlicher Aussage naheliegen. Wer jetzt sagt, wir seien im Krieg (Macron), wer jetzt sagt, es gehe um Leben oder Tod (Laschet), der weiß einfach nicht, was er sagt. Niemand wird gewählt, um Panik zu verbreiten. Die Kanzlerin ist - wie gewohnt - ausgewogen. Aber auch sie meint, dass so ein Reizhusten-Virus die Dimension hat, um ihn mit dem zweiten Weltkrieg zu vergleichen. Nein, das ist nicht die Herausforderung, sondern wir leben in sogenannten postfaktischen Zeiten, als könnten wir die Fakten hinter uns lassen. Das Problem ist: wie orientieren wir uns dann in der Lebenswelt? Indem wir dem folgen, was gerade so in der (medial infizierten) Luft liegt? Allein die wirtschaftlichen Folgen dieses „Krisenmanagements“ sind kaum absehbar. Solidarisch heißt: wir dürfen die Entscheider nicht alleine lassen. Wir müssen einen Ausgang finden aus unserer selbstverschuldeten, zum Teil medial bedingten Unmündigkeit (zum Teil deshalb, weil das aufklärende Interview mit Prof. Streeck ja auch in den Medien steht) wie Kant das schon zu seiner Zeit im Jahr 1784 weisungsgebend formuliert hat. Und das heißt: wir müssen uns wieder an den Tatsachen orientieren und vernünftig schlussfolgern. Wie gesagt: keiner will diese 10. Person sein, die es härter erwischt und möglicherweise stirbt (wobei das wiederum nur ein Teil dieser 10% sein wird). Diese Person, also diese knapp 10 %: die müssen klar charakterisiert werden, so dass jede vernünftige Person ersehen kann: gehöre ich zu der Risikogruppe oder nicht? Und diese Personen müssen sich schützen, so gut das geht. Kinder gehören, das sagt nicht nur Herr Professor Streeck, eindeutig nicht dazu. Sie freuen sich, so die Eltern eine Lösung gefunden haben für ihre Betreuung, diebisch über die „Ferien“. Immerhin ein positiver Effekt von dieser Verwirrung großen Stils. Also: lasst uns vernünftig werden, wenigstens ein bisschen: dann können wir uns auch in diesen etwas eigenartigen Zeiten wieder besser orientieren.

  • Stefan Daltrop

    Stefan Daltrop

    PS: Im Klartext: nicht alle 10 Personen (9 milder Verlauf, 1 schlechter Verlauf) in Mithaftung nehmen und alle voneinander isolieren, das legen Streecks Aussagen nicht nahe, sondern: diese eine Person (diese knapp 10%) genau charakterisieren und die dann schützen so gut es eben geht. Ein Gedankenexperiment: 80% infizieren sich im Laufe der nächsten Zeit, unter diesen 80% ist kaum eine Person dabei, die es hätte hart treffen können. Das wäre, so das so liefe, ein Meistern der Krise im wahrsten Sinne. Also nicht alle in Sippenhaft nehmen, sondern sich eindeutig und vor allem um die 10% kümmern. Denn auch denen und überhaupt uns allen ist nicht damit geholfen, wenn jetzt zB der ganze Einzelhandel ökonomisch (schwer) zu Schaden kommt.

  • Karl Olsberg

    Karl Olsberg

    Lieber Herr Daltrop,

    ich habe hier im Börsenblatt noch nie einen derart zynischen Kommentar lesen müssen. Das Coronavirus als "Reizhusten-Virus" zu bezeichnen, ist ein Schlag ins Gesicht nicht nur der bisherigen Opfer, sondern vor allem derjenigen, die bereits in Kliniken, Arztpraxen, Pflegeheimen und vielen anderen Einrichtungen an ihrer persönlichen Belastungsgrenze gegen das Virus kämpfen.

    "Dieses ganze Europa" ist nicht "in Aufruhr, weil 90% der Infizierten einen Reizhusten und vielleicht Fieber haben werden". Sondern weil die restlichen 10% - und das sind keineswegs nur "Risikogruppen", sondern durchaus auch junge Menschen, wenngleich in geringerem Anteil - einen schweren, manchmal tödlichen Krankheitsverlauf erleiden und unter besonderen Bedingungen aufwändig in Krankenhäusern behandelt werden müssen. Es geht tatsächlich um Leben und Tod, und zwar nicht nur der Covid-19-Patienten, sondern auch der zahllosen schwerkranken Menschen, die aus anderen Gründen unser jetzt schon überlastetes Gesundheitssystem dringend brauchen.

    "Diese Person, also diese knapp 10 %: die müssen klar charakterisiert werden, so dass jede vernünftige Person ersehen kann: gehöre ich zu der Risikogruppe oder nicht? " Diese Aussage zeigt ganz klar, dass Sie das Coronavirus-Problem nicht verstanden haben. Denn davon abgesehen, dass es nicht möglich ist, den tatsächlichen Krankheitsverlauf exakt zu prognostizieren, sind gerade auch Personen, bei denen Covid-19 milde verläuft, Überträger der Krankheit und infizieren dann "Risikogruppen", womöglich, ohne es zu merken. Deshalb ist es die einzige Möglichkeit, einen Kollaps des Gesundheitssystems zu verhindern, den Verlauf der Epidemie soweit es irgend geht zu verzögern.

    RKI-Chef Lothar Wieler erwartet in Deutschland bis zu zehn Millionen Infizierte in den nächsten 2-3 Monaten, wenn nicht massiv gegengesteuert wird. Das wären dann nach Ihrer Logik "nur" eine Million schwere Fälle und mehrere 100.000 Todesopfer. Angesichts solcher Zahlen - die ganz sicher keine "postfaktischen Verwirrungen" sind, sondern simple Mathematik - kann ich über Ihren verharmlosenden Kommentar nur fassungslos den Kopf schütteln.

    Übrigens hat Frau Merkel das Coronavirus keineswegs mit dem zweiten Weltkrieg verglichen, sondern lediglich darauf hingewiesen, dass wir eine solche Herausforderung für unser Sozialverhalten seitdem nicht hatten. Offensichtlich gibt es immer noch Menschen, die den Ernst der Lage trotz ihres eindringlichen Appells an unsere Vernunft und Solidarität nicht verstanden haben.

  • Stefan Daltrop

    Stefan Daltrop

    Sehr geehrter Herr Olsberg,
    zunächst: Einigkeit besteht darin, dass es 10% der Infizierten sind, bei denen der Infekt nicht milde verläuft, zumindest bestreiten Sie nicht diese Zahl. Sie sagen, genau diese werden unter Hochdruck behandelt. Zynisch wäre es gewesen, wenn ich dem irgendwie widersprochen hätte oder das runtergespielt hätte. Ich sehe nicht, wo ich das geschrieben haben soll. Wir alle können Überträger sein, das ist ja genau der Punkt: wie schützt man die, bei denen der Infekt nicht milde verliefe? Den Kollaps - das war meine Vermutung - kann man dann verhindern, wenn man genau die - so gut es geht - schützt, die stärker betroffen sind. Meine Logik sagt gerade nicht, jetzt schauen wir mal zu, wie die Infektion läuft u prognostizieren vom Schreibtisch aus, für wie viele Opfer es schlecht laufen wird. Sondern so: wenn man 10 Personen hat, eine davon ist stärker betroffen: dann hilft es gerade nicht, alle in Quarantäne zu setzen, sondern diese eine Person ganz besonders zu schützen. Das ist auch nicht „meine“ Logik, sondern das, was sich aus dem Artikel von Prof. Streeck ergibt. Und genau das könnte den Kollaps ja eindämmen. Die Frage wäre dann: kann man diese eine Person (oder diese fast 10%) wirklich identifizieren? Idealerweise, BEVOR sich die Infektion ohne besonderen Schutz dieser Personen einfach ausbreitet.
    Wie gesagt, Professor Streecks Aussagen legen nahe: kann man die besonders schützen, für die eine Infektion nicht milde verliefe (was ja voraussetzt, dass man sie medizinisch charakterisieren kann)? Meine Meinung ist: jetzt alle in Mithaftung zu nehmen, damit sich kaum einer oder so wenig wie möglich anstecken, das ist fast aussichtslos. Und da könnte man nur noch zusehen, was passiert. Und deshalb wäre meine Anfrage: wenn es stimmt, dass es für knapp 10% schwer verliefe (und schon zT schwer verläuft), kann man die besser schützen als dadurch, dass man alle unter Quarantäne setzt?
    Vermutlich sind statistische Erwägung angesichts tatsächlichen Elends befremdlich. Aber ich meine, die Frage nach einem effektiven Schutz muss man stellen dürfen, ohne nur dem Druck der Ereignisse zu folgen.

  • Karl Olsberg

    Karl Olsberg

    Lieber Herr Daltrop,

    schön, dass wir uns einig sind, dass es darum geht, besonders gefährdete Menschen zu schützen. Dumm nur, dass es eben nicht möglich ist, diese zu identifizieren und zu isolieren. Schon deshalb nicht, weil viele gefährdete Patienten in Krankenhäusern von denselben Ärzten und Pflegern behandelt werden, die sich um Covid-19 kümmern müssen (und die im übrigen ebenfalls gefährdet sind). Aber auch, weil das Virus eben nicht nur "Alte und Schwache" angreift. So sind z.B. nach einem Bericht der Washington Post 38% der in US-Krankenhäuser eingelieferten Covid-19-Patienten jünger als 55 Jahre (https://www.washingtonpost.com/health/2020/03/19/ younger-adults-are-large-percentage-coronavirus-ho spitalizations-united-states-according-new-cdc-dat a/).

    Selbst, wenn wir zuverlässig sagen könnten, wer "gefährdet" ist, fände ich es unzumutbar und kaum durchführbar, diese Menschen vorsorglich unter Quarantäne zu stellen, während der Rest von uns so weiter macht wie bisher (diese Menschen müssten schließlich auch betreut und versorgt, oft gepflegt werden).

    Die Kanzlerin hat an unsere Solidarität mit Ärzten, Pflegern und gefährdeten Menschen appelliert. Die Mitarbeiter in vielen Krankenhäusern wenden sich direkt an uns alle und bitten darum, zu Hause zu bleiben (siehe z.B. https://www.stern.de/gesundheit/coronavirus--deuts che-aerzte-flehen-menschen-an--zuhause-zu-bleiben- 9184720.html). Hier von "Mithaftung" zu sprechen, deutet in meinen Augen ein weiteres Mal auf eine zynische und menschenverachtende Haltung hin. Ich will Ihnen aber gerne zu Gute halten, dass das vielleicht nur eine ungeschickte Wortwahl war.

  • Stefan Daltrop

    Stefan Daltrop

    Lieber Herr Olsberg,

    es freut mich sehr, dass Sie Ihren Kommentar erweitert haben; und es ist sicher so, wie Sie sagen: die Wortwahl ist entscheidend! Der Artikel der Washington Post macht deutlich: allein das Alter ist nicht aussagekräftig. Im Stern-Artikel wird ein Arzt zitiert: für immunkompetente Personen sei das Virus wie eine Erkältung. Und das sagte ja auch der Bonner Virologe (9 von 10 Infizierten können mit einem milden Verlauf rechnen). Aber es ginge eben darum, die Überlastung der Krankenhäuser zu verhindern.

    Um noch einmal ein Bild zu wagen: wenn 10 Kinder durch einen Fluss schwimmen, sollen alle das Ufer erreichen. Wenn gilt: ein Kind wird es allein nicht schaffen. Dann ist die Frage: welches ist es? Kann man das nicht sagen: dann müsste man auf alle 10 ein Auge haben. Ließe sich das nicht klären? (Das wäre aus meiner Sicht eine Frage an die Virologen.) Es könnte auch sein: es ist nicht nur 1 Kind gefährdet von den 10, sondern 2. Eine weitere Unsicherheit.

    Ich meine: gegeben die derzeitige unsichere Lage: lässt sich die Unsicherheit so aufklären, dass man sich besser orientieren kann? Ihre Hinweise und Einwendungen u Ihre Bereitschaft, sich trotz meiner misslichen Wortwahl weiter zu diskutieren, haben mir vor allem eines klar gemacht: es geht immer um Bedingungssätze: WENN in 9 von 10 Fällen ..., dann... Aber diese Bedingungen müssen bestätigt, erhärtet werden. Und das in einer sich immer auch ändernden Situation. Mich persönlich hat die Aussage von Ricardo Lange sehr beeindruckt in dem von Ihnen erwähnten Stern-Artikel. Auch dafür vielen Dank!

  • Stefan Daltrop

    Stefan Daltrop

    Zur hier geführten Diskussion: die staatlichen Maßnahmen wurden verschärft, um die unkontrollierte Verbreitung des Virus doch noch einzudämmen, um so noch sicherzustellen, dass alle medizinisch angemessen versorgt werden können und auch den Kollaps des Gesundheitssystems zu verhindern.
    Gemäß RKI gilt: in 4 von 5 Fällen verläuft nach derzeitigem Stand eine Infektion milde; es wird auch angegeben, wer zu den Vulnerablen (also zur Risikogruppe) gehört (Genaueres beim RKI).
    Beides zusammengenommen würde eine besonnene Reaktion derer erfordern, die bei angehender Symptomatik von sich wissen, dass sich nicht zur Risikogruppe gehören. So könnte man zumindest dazu beitragen, dass das Gesundheitssystem genau die betreuen kann, deren Infektion nicht milde verläuft.

    Für den stationären Handel sind die geselllschaftlichen Restriktionen nicht einfach zu überstehen. Hier könnte man die lokale Buchhandlung unterstützen, indem man über deren Webseite die Bestellungen macht u nachfragt, wie man die Bücher dann erhält. Sehr ansprechend schildert Jo Lendle die Sicht eines Verlegers auf unsere Situation:

    https://sz-magazin.sueddeutsche.de/leben-und-gesel lschaft/corona-quarantaene-hoffnung-88513

    Was Buchhandlungen sonst noch machen können, schildert Herr Woywod in diesem Organ:

    https://www.boersenblatt.net/2020-03-22-artikel-_w as_kann_buchhandlungen_in_diesen_tagen_mut_machen_ _herr_woywod___-die_sonntagsfrage.1834124.html

  • Stefan Daltrop

    Stefan Daltrop

    Liebe Leser,

    ein weniger verkopfter Abschluss meinerseits. Bud Spencer spricht mal von sorglosem Fatalismus, um seine Weltsicht auf den Punkt zu bringen. Das ist seine Art von Besonnenheit: guten Mutes sein - trotz allem. Daher abschließend noch ein paar Buchempfehlungen:

    - Bud Spencer, Was ich euch noch sagen wollte...
    - Cristiana Pedersoli, Mein Papa Bud

    Wer war dieser Bud? Nach diesen Büchern weiß man mehr.

    Und da viele Familien jetzt „aufeinander“ hocken:

    - Chris Voss, Never split the difference (gibt‘s auch auf deutsch)

    Man lernt von diesem ehem FBI-Verhandlungsführer auch, wie man mit kleinen oder mittelgroßen Rackern ins Geschäft kommt: für alle in der Familie ein Spaß (empirisch belegte Behauptung)

    Und für die Chefin des Hauses
    - Raffaella Romagnolo, Bella Ciao

    Und eine Bitte: bestellt die Bücher lokal, der Zwischenbuchhandel funktioniert wie immer! Just a fact: die amerikanische Krake zahlt hierzulande 0 Steuern, da gilt also allemal: Abstand halten, Ausbeuterviren tun nur solidarisch.

  • Stefan Daltrop

    Stefan Daltrop

    Wie die hier geführte Diskussion zeigt: es ist ein Lernprozess. Aber so langsam müsste man schon sehen: die Fahrlässigkeit meinerseits, auf die Karl Orlsberg deutlich hingewiesen hat, ist wirklich eine. Das sagt zum Beispiel ein Arzt jetzt:

    https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-coro navirus-gesundheit-infektologie-1.4900630

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