Auswirkungen von Corona auf den Arbeitsmarkt

ifo Institut: Jobabbau in vielen Branchen

Die Coronakrise wird in vielen Branchen Jobs kosten. Das ergibt sich aus der Konjukturumfrage des ifo Instituts. Davon sind einige Branchen und Bundesländer viel stärker betroffen als andere. Im Schnitt haben 18 Prozent der Betriebe in Deutschland Arbeitsplätze gestrichen. Auch Druckereien, das Verlagswesen und die Musikverlage sind betroffen.

Das Ergebnis des ifo Instituts für den Beschäftigungsabbau nach Bundesländern

Das Ergebnis des ifo Instituts für den Beschäftigungsabbau nach Bundesländern © ifo Institut

„Von nun an schlägt die Krise auf den deutschen Arbeitsmarkt durch“, so der Leiter der ifo-Befragungen, Klaus Wohlrabe. In der Konjukturumfrage gaben 58 Prozent der Betriebe in der Gastronomie an, im April Beschäftigte zu entlassen oder Verträge nicht verlängert zu haben. Andere Branchen, die überdurchtlich viele Kündigungen aussprechen, sind Unternehmen, die Arbeitskräfte vermitteln (57 Prozent der Unternehmen), Hersteller von Leder, Lederwaren und Schuhen (48 Prozent d. U.) und Druckereien (30 Prozent d. U.)

Während in Rheinland-Pfalz und im Saarland nur etwa 11 Prozent der Unternehmen Arbetsplätze abbauen, sind Baden-Württemberg mit 22 Prozent der Firmen und Bayern mit 20 Prozent der Unternehmen, die Kündigungen aussprechen, besonders schwer betroffen.

11 Prozent des Verlagswesens baut laut ifo Institut Arbeitsplätze ab.

11 Prozent des Verlagswesens baut laut ifo Institut Arbeitsplätze ab. © ifo Institut

Für das Verlagswesen hat das ifo Institut einen Anteil von 11 Prozent der Unternehmen erhoben.  25 Prozent der Musikverlage und Unternehmen der Herstellung, des Verleihs und Vertriebs von Filmen hat gegenüber dem ifo Institut angegeben, im April Kündigungen ausgesprochen oder Arbeitsverträge nicht verlängert zu haben.

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