Kommentar

Verlage haben eine Chance vertan

Nein, eine Jobbörse war das nicht. Hätte es aber sein können. Ein Kommentar von Börsenblatt-Redakteur Stefan Hauck zum ersten Karrieretag auf der Leipziger Buchmesse.

Stefan Hauck

Stefan Hauck © Ulrich Schmidt

1.500 Schüler und Studenten, die sich beim ersten Karrieretag in Leipzig in Veranstaltungen für Berufe der Buchbranche interessierten: ermutigend. Absolventen zeigten sich hoch­motiviert. Aber außer Wiley nutzte kein Verlag die Chance, mit einem Stand unverbindlich qualifizierte Jobsuchende kennenzulernen.  
Haben die Verlage keine Praktika, Volontariate oder Einstiegsjobs zu vergeben? Reichen ihnen die immer noch zahlreichen Bewerbungen in Papierform aus? Die demografische Entwicklung zeigt, dass die Bewerber bald deutlich weniger werden.
Oder waren die Verlage nicht gut genug informiert über das Angebot kostenloser Stände? War es ihnen­ zu weit von den Messehallen entfernt? Wenn die Branche das Potenzial von 1.500 Buchberuf-­Interessierten nutzen will, muss sie sich zu ihnen hin bewegen. Sonst arbeiten diese bald woanders.

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