Interview

"PDF wird dauerhaft am Markt präsent bleiben"

Während E-Books im Publikumsmarkt meist als EPUB- oder Mobipocket-Datei verkauft werden, setzen die Fachverlage auf PDF. Interview mit Margarete Rathe, Mitglied der Gechäftsführung von Ciando. Mehr zum Thema lesen Sie in unserem Spezial Fachmedien vom 7. April. VON INTERVIEW: EHRHARDT F. HEINOLD

Welche E-Book-Formate werden sich Ihrer Meinung nach durchsetzen?

Rathe: Formate, die sich am Markt durchsetzen wollen, müssen mehrere Kriterien erfüllen: Sie sollten erstens vom Verlag zu überschaubaren Kosten erstellt werden können, sie müssen zweitens sowohl für Belletristik als auch für Fachbücher geeignet sein und drittens einen Kopierschutz unterstützen.
Das PDF-Format erfüllt all diese Kriterien und wird deshalb dauerhaft am Markt präsent bleiben. Andere Formate wie Mobipocket oder EPUB werden sich dagegen aufgrund der schwierigen Erstellung von Tabellen und Abbildungen eher bei rein textbasierten Inhalte wie Romanen durchsetzen.

Welche Rolle spielt aus Ihrer Sicht das EPUB-Format? Ist es leistungsfähig genug?

Rathe: Das EPUB-Format erweist sich als recht komplex, wenn es um die Darstellung von Buchinhalten mit Tabellen, Grafiken oder Bildern geht. Entsprechend sind aktuell noch wenige Titel in diesem Format erhältlich. Ich gehe davon aus, dass es eher ein Übergangsformat für die nächsten zwei oder drei Jahre sein wird und dann von einem Nachfolgeformat abgelöst wird.

Ist die Formatvielfalt noch immer ein Hindernis für die E-Book-Vermarktung?

 
Rathe: Aktuell nehmen vor allem die Verlage die Formatvielfalt als Problem wahr. Sie sehen sich vor dem Hintergrund knapper Ressourcen mit der kostspieligen Entscheidung für ein Format konfrontiert. Der E-Book-Nutzer kann dagegen ganz pragmatisch vorgehen und tut dies in der Praxis auch: Er verwendet das Endgerät seiner Wahl und sucht sich hierfür die erhältlichen E-Books.
Wir selbst haben das in unserem Online-Shop wahrgenommen: Schon lange bevor es den Sony Reader in Deutschland gab, hatten sich Nutzer das Gerät aus den USA oder Großbri-tannien organisiert. Sie tauchten in unserem Shop auf, um sich Lesestoff zu organisieren. Diese Nutzer hat es dabei nicht sonderlich interessiert, welches Format das Buch hatte. Hauptsache es war verfügbar.

Welche Rolle wird XML als Basisformat spielen?

Rathe: Wir beobachten, dass große STM-Verlagshäuser zunehmend ihren Buchbestand in XML vorrätig halten. Dies bietet eine größere Flexibilität für die Konvertierung in andere Formate. Allerdings hat sich der Traum von der vollständig medienneutralen Datenhaltung bisher nicht vollständig erfüllt. Wenn neue Formate auf den Markt kommen, muss dann eben doch häufig noch manuell nachjustiert werden.

Wird es eine Konvergenz der Readersoftware geben in der Form, dass alle Reader alle wichtigen Formate wiedergeben können?

Rathe: Eine Entwicklung in diese Richtung ist bereits zu beobachten. So hat Amazon seine restriktive Haltung für das Kindle-Format bereits aufgegeben und beliefert nun auch Geräte aus dem Hause Apple. Gleichzeitig hat sich Adobe mit seiner Software weiterentwickelt und diese für den Vertrieb von EPUB-Dateien geöffnet.
Es gibt also wichtige Schritte in Richtung einer Konvergenz. Allerdings werden wohl auch in Zukunft noch neue Formate lanciert, so dass die Pluralität der Formate und Reader zunächst insgesamt erhalten bleiben wird.

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16 Kommentar/e

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  • ebook-freund

    ebook-freund

    Warum, bitte sehr, müssen e-book-Formate DRM unterstützen? Hat die Verlagsindustrie denn nichts aus dem Fiasko der Musikindustrie gelernt, als diese versuchte, solchen Kopierschutz durchzusetzen (Mit dem Ergebnis, daß Musik heute wieder DRM-frei verkauft wird ...)?

  • Markus Groß

    Markus Groß

    Muss man diese leideige Diskussion denn nun wirklich an jeder Ecke führen?

    DRM soll und muß die Verlage schützen zumindest solange, bis andere Formen vorhanden sind, die sicherstellen, dass Verlage und ihre Autoren für ihre Leistungen auch bezahlt werden.

    Es ist mir völlig unverständlich, dass die Diskutanten die verlangen, dass ebücher ohne Schutz - d.h. zur freien und kostenlosen Verfügung aller aber ohne drohende Verfolgung - verfügbar gemacht werden, nicht erkennen könnn, dass dies am Ende zu einer völligen Verflachung des Angebotes führen würde. Ihnen mag das egal sein, uns nicht.

    Außerdem: Wenn ich als Autor Arbeitskraft, Kreativität, Zeit etc. in ein Buchprojekt stecke oder wenn ich als Verleger Geld in ein solches Projekt stecke und die Rechte daran besitze, dann möchte ich nicht von anderen bestohlen werden. Und die Legalisierung eines solchen Diebstahls kann auch nicht hingenommen werden.

    Wenn Sie kostenlose ebooks wollen, dann stellen Sie doch einfach welche her. Scheiben Sie Bücher und veröffentlichen Sie diese kostenlos. Finden Sie Autoren, die umsonst arbeiten. Meine Bücher lassen Sie bitte in Ruhe.

    M.G.




  • ebook-freund

    ebook-freund

    Dann sagen Sie das mal Toni Weisskopf, der Chefin von Baen Publishing ... (ok, ist ein amerikanischer Verlag; aber die machen das schon seit 10 Jahren so - und verdienen nicht schlecht daran!)

  • Leander Wattig

    Leander Wattig

    @ebook-freund
    Vielen Dank für Ihren Hinweis!
    Haben Sie Zahlen zu Ihrem Beispiel Baen Publishing oder andere Fakten, die das erhärten?
    Wo kann man diese Informationen finden, so vorhanden?

  • Leander Wattig

    Leander Wattig

    P.S.:
    Dass Formate einen Kopierschutz ermöglichen, halte ich für unbedingt sinnvoll. Wo sich der Kopierschutz dann langfristig durchsetzen wird und wo nicht, entscheidet der Markt. Jedem die freie Wahl.

  • Patrick Danowski

    Patrick Danowski

    Bei PDF sehe ich derzeit den Nachteil, dass aufgrund der festen Seitenformatierung das Lesen auf mobilen Endgeräten (beispielsweise iPhone) nicht unbedingt eine Freude ist.

  • ebook-freund

    ebook-freund

    @Leander Wattig

    Nun, mit exakten Umsatzzahlen kann ich nicht dienen - aber man muß sich bloß das Geschäftsmodell ansehen, um zu diesem Schluß zu kommen:
    1) Baen vertreibt seit 1999 seine Bücher - neben der klassischen Papiervariante - auch als e-books, über das Portal http://www.webscription.net. Die Bücher dort werden ohne jede Beschränkung (Wasserzeichen(DRM, was auch immer) vertrieben - in mehreren verschiedenen Formaten (html, rtf, mobi, rb, lit - seit neuestem auch Sonys lrf). Man kauft einen Titel einmal - und hat Zugriff auf alle dafür verfügbaren Formate.
    Außerdem betreibt der Verlag eine umfangreiche "free library" unter http://www.baen.com/library (der Einführungstext von Eric Flint auf dieser Seite ist imho äußerst lesenswert!), die demselben Prinzip folgt.
    Zum dritten sind die e-books bei webscription äußerst preiswert - Neuerscheinungen kosten dort USD 6,-- (im Vergleich zum Hardcover, das zwischen USD 25,-- und 30,-- kostet); die komplette Produktion an Titeln eines Monats kann man sich für USD,-- 15 kaufen (für gewöhnlich 4-6 Bücher; davon 3-4 Neuerscheinungen; der Rest von der Backlist). Backlist-Titel alleine kosten zwischen USD 4,-- und 5,--
    Außerdem vertreibt der Verlag sogennante e-ARC's
    (electronic Advance-Reader-Copy's) - bis zu 4 Monate vor dem Erscheinen der Papier- bzw. regulären e-book-Ausgabe für USD 15 ,-- - und er legt von Zeit zu Zeit seinen Romanen CD's bei, auf denen weitere Titel im Volltext zu finden sind - und die den schönen Satz "This Disk and it's content may be copied and shared, but not sold. All commercial rights protected" zu finden ist. Die CD's sind dadurch auch im Netz verfügbar - unter http://baencd.thefifthimperium.com, z.B.

    All' diese Aktivitäten weisen für mich eindeutig darauf hin, daß Baen mit seinen e-books Geld verdient; schließlich bedienen sie mit SciFi/Fantasy ein recht enges Marktsegment, auf dem sich zahlreiche Mitkonkurrenten tummeln. Sie können es sich genausowenig leisten, aus reiner Menschenfreundlichkeit Geld zu verschenken, wie jeder andere Kaufmann ...

    Einen anderen Hinweis darauf, daß Baen mit seiner Politik nicht schlecht fahren kann, findet sich in diesem Artikel: http://www.dingo.saar.de/Internet_Debakel/. Da gehts zwar hauptsächlich um Musik - aber ein Absatz darin befaßt sich auch mit Baen - speziell mit der Baen Free Library.

    Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

  • Leander Wattig

    Leander Wattig

    @ebook-freund
    Super, danke für die umfangreichen Informationen! Werde mir alles in Ruhe ansehen!

  • Patrick Danowski

    Patrick Danowski

    @Markus Groß: Komisch das waren vor einigen Jahren exakt die Argumente der Musikindustrie weshalb DRM dringend gebraucht wird und man auf keinen Fall darauf verzichten könnte. Inzwischen bieten trotzdem alle großen Player MP3s ohne Kopierschutz an. Es wird darauf gezählt das die Benutzer bereit sind für gute Musik zu zahlen (oder auch gute Bücher). Ihre Argumentation geht von der Prämisse aus das niemand bereit wäre für gute Bücher zu zahlen, sondern man sie sich lieber illegal beschaffen würde. Haben Sie wirklich ein so schlechtes Menschenbild von Ihren Kunden?

    Übrigens bedeutet ein Wegfall von DRM nicht, dass die Weitergabe von Kopien an belieb viele andere legal wird. An den Schranken des Urheberrechts ändert das rein gar nichts (nur weil es möglich ist ist es nicht gleichzeitig legal). Ich bin aber beispielsweise besser in der Lage ein eBook auf beliebig vielen verschiedenen eigenen Lesegeräten abzuspielen (Notebook, Handy, eBook Lesegerät) ohne der Software abhängig zu sein, die das DRM System des Herstellers unterstützen muss. Immhin hab ich die Datei, das Buch ja gekauft.

    Zum Schluss: auch von umsonst war nie die Rede auch die Musikindustrie stellt ihre Songs mitnichten umsonst zur Verfügung (oder hab ich was verpasst?) sondern verkauf nach wie vor MP3s, nur halt ohne DRM.

  • ebook-freund

    ebook-freund

    @Leander Wattig

    Der Link zur CD-Sammlung funktioniert leider nicht (@Börsenblatt: Wo bleibt die Vorschau-Funktion?), darum hier noch mal alle erwähnten Links aus meinem Beitrag als klickbare Varianten:

    http://www.webscription.net
    http://www.baen.com/library
    http://baencd.thefifthimperium.com
    http://www.dingo.saar.de/Internet_Debakel/

    ebook-freund

  • Leander Wattig

    Leander Wattig

    Nochmal danke :)

  • eReader

    eReader

    ...und auch gegen ein Wasserzeichen wird der normale eBook-Leser nichts einzuwenden haben. Damit kann dann immer noch derjenige verfolgt werden, der ein eBook illegal online zur Verfügung stellt.
    Ein DRM, das den Käufer in seiner Freiheit einschränkt und ihn schon vor dem Kauf zum potentiellen Verbrecher erklärt, wird niemand akzeptieren. Die Musik-Industrie musste dies schmerzhaft lernen. Dass die Buchindustrie, die sich ja rühmt, mit ihren Büchern WISSEN zu transportieren, eben genau dieses Wissen ignoriert, wundert mich dann doch sehr.
    Sie prophezeit den Untergang der Buchindustrie ohne den Einsatz von DRM. Die Buchindustrie wird nicht untergehen, weil es immer Bücher aus Papier geben wird. Aber wenn sie DRM für die eBooks einsetzt, dann ist dieser Zweig und somit auch diese Verdienstmöglichkeit von Anfang an dem Untergang geweiht.
    Und eins noch - ein Kopierschutz respektive DRM zieht Hacker magisch an. D.h. mit DRM werden die Raubkopien nur gefördert werden anstatt verhindert. Denken Sie mal darüber nach.

  • SK

    SK

    Romane -Taschenbücher - lese ich lieber liegend auf dem Sofa, aber Fachbücher - gebundene Wälzer - lese ich nicht bloß, sondern arbeite mit Ihnen gerne am Schreibtisch. Dort steht auch mein PC. Also bin ich auch eher bereit zur digitalen Vrariante. Wenn ich - statt mühsam in der Bibliothek zu kopieren (natürlich nur für den Eigenbedarf im Studium) - das Buch digital bekomme, bin ich sicherlich bereit etwas zu zahlen - aber weniger als den Originalpreis des gebundenen Buches. Genau das ist das Problem. Altauflagen der Fachbücher mit Abbildungen sind noch nicht digitalisert. Die Digitalisierung für eine Neuauflage ist aufwendig. Das Produkt ist bei kleinen Auflagen nicht automatisch günstiger in der Herstellung. Erst bei Folgeauflagen oder bei neuen von vorherein digital aufbereiteten Werken neutralisieren sich die Kosten und das Produkt kann unter Umständen günstiger angeboten werden. Alternativ und bereits jetzt möglich und auch praktiziert sind Auszüge zum Lesen, so daß ich nicht erst über den Umweg Bibliothek erfahre, ob ich das Buch besitzen und kaufen möchte - sondern bereits im Internet alle Informationen zur Kaufentscheidung finde.

  • Stefan Krause

    Stefan Krause

    Frau Rathe sagt: »Andere Formate wie Mobipocket oder EPUB werden sich dagegen aufgrund der schwierigen Erstellung von Tabellen und Abbildungen …« und »Das EPUB-Format erweist sich als recht komplex, wenn es um die Darstellung von Buchinhalten mit Tabellen, Grafiken oder Bildern geht.« Das ist falsch. Tabellen, Grafiken und Bilder sind in epub recht einfach zu implementieren (das kann jeder Web-Entwickler, der schon einmal HTML gesehen hat), zumal wenn man auf die im Interview angesprochenen XML-Daten zurückgreifen kann. Tatsächlich interpretiert manche Anzeigesoftware das Format recht eigenwillig, und die in naturwissenschaftlichen Artikeln üblichen Diagramme und Tabellen möchte man sich vielleicht nicht am Sony-Reader ansehen – aber das ist kein Problem des epub-Standards.

    Sowohl epub als auch PDF haben spezifische Vor- und Nachteile, die je nach gewünschtem Einsatz unterschiedlich zum Tragen kommen, etwa bzgl. der Wiedergabe komplexer Seitenlayouts oder der Portabilität auf andere Plattformen (wie Smartphones). Es ist tatsächlich eine komplexe Aufgabe, das Seitenlayout von Büchern oder Zeitschriften als epub zu reproduzieren, aber das ist auch nicht der Zweck von epub, sondern der von PDF. Bei einem epub würde man eher die logische Struktur des Textes und der dazugehörigen Tabellen und Grafiken abbilden, was aber einen zusätzlichen Aufwand zum ohnehin vorhandenen Druck-Layout resp. PDF erfordert. Aus der Scheu vor diesem Aufwand (und damit aus Anbietersicht) zu folgern, dass epub »eher ein Übergangsformat für die nächsten zwei oder drei Jahre sein wird«, halte ich für verfrüht.

  • Dr. Joachim Losehand, M.A.

    Dr. Joachim Losehand, M.A.

    @ 2, Michael Groß

    Muß man die Diskussion an jeder Ecke führen? Natürlich nicht. Diejenigen, die als Video- und Musikunden z. T. katastrophale Erfahrungen mit dem DRM-Schutz gemacht haben, in der Regel die Gruppe der kaufkräftigen und –freudigen „early adopters“, werden um E-Books mit dem DRM-Schutz einen Bogen machen und entsprechend vom Erwerb abraten.

    Das heißt, wir müssen nicht diskutieren und nicht kaufen. Man kann niemanden daran hindern, dieselben Fehler wieder und immer wieder zu machen, wenn die Buchbranche ihr eigenes und persönlich addressiertes „Cannae“ haben und nicht aus den Erfahrungen der Musik- und Videobranche Schlüss ziehen möchte, ist das kein Problem. Jedenfalls nicht für die Kunden.

    Ich muß auch sagen, daß es mir persönlich unverständlich und langsam unangenehm ist, wenn mir als zahlendem Kunden (Leser) von meinem Lieferanten (Buchhändler, Verlag) implizit und prinzipiell kriminelle Absichten unterstellt werden. Wenn der Anbieter kein Vertrauen zu mir hat, werde ich auch kein Vertrauen zum Anbieter haben. Wenn mein Gemüsehändler hinter mir herschleicht und jede meiner Bewegung im Laden kontrolliert, weil er ständig fürchtet, daß ich vielleicht eine Marille einstecke oder falsch abwiege, nervt mich das ungemein und ich werde folglich dort nicht mehr einkaufen.

    Rein psychologisch wird es zudem dazu führen, daß genau dann das passieren wird, woran ich sonst nicht denken würde, und was der Händler so eifrig verhindern will: ich werde eine Marille in einem unbeobachteten Moment ohne zu bezahlen essen. Aus Fleiß und extra. Blödsinnig, aber so ist das nun mal mit dem Menschen.

    Aber, wie gesagt, auch die Buchbranche hat ein Recht auf Scheitern. Darüber müssen wir nicht mehr diskutieren.

  • Reiner Klink

    Reiner Klink

    PDF vs EPUB
    Das Interview erinnert mich etwas an "pfeiffen im Wald".
    Ja, Ciando und insbesondere die Verlage haben viel in PDF und in das Verkaufssystem investiert. Und diese Investition möchte man verständlicherweise schützen.
    Ich glaube aber nicht, dass sich bei weiterer Digitalisierung, das proprietäre PDF-Format durchsetzen wird.
    M. E. wird es ein XML-basiertes Format sein. Ob das nun EPUB ist, oder ein weiterentwickeltes, bleibt dahingestellt.
    Ähnlich wird es mit DRM aussehen. Auch die diversen - auch die noch zu entwickelnden - Systeme, sind proprietär und werden sich demzufolge nicht durchsetzen.
    Warum sollte ich bspw. ein käuflich erworbenes E-Book nicht auf verschieden Systemen (Reader, PC, Handy, etc.) angucken dürfen und können?
    Ausserdem ist mir kein DRM-System bekannt, dass nicht binnen kürzester Zeit geknackt wurde.

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