Stellenabbau

Erste Kündigungen bei Hugendubel und Buch Habel stehen bevor

Wie der Gesamtbetriebsrat von Hugendubel vergangenen Freitag erfahren hat, plant die Geschäftsleitung, "in Kürze erste Kündigungen in jenen Filialen von Hugendubel auszusprechen, die nach ihrer Auffassung nicht sozialplanpflichtig sind". Das meldet die Gewerkschaft ver.di Bezirk Südhessen, Fachbereich Handel.

© Tamara Weise

"Auch bei den Sozialplanverhandlungen für die 106 bei Buch Habel angekündigten Entlassungen am 20. Juli  in Frankfurt hatte der Arbeitgeber überraschend behauptet, nur der von ihr vorgesehene Personalabbau in den Filialen Krefeld und Mainz/Am Brand stellten eine sozialplanpflichtige Maßnahme dar. In den übrigen
Läden von Buch Habel werde die Geschäftsführung die Sozialplanverhandlungen lediglich
auf freiwilliger Basis führen", heißt es in der Mitteilung.


Diese Mitteilung widerspricht leut ver.di der früheren Zusicherung, keine betriebsbedingten Kündigungen auszusprechen und den Beschäftigten keine Aufhebungsverträge anzubieten, bis über einen Sozialplan endgültig – notfalls in einer Einigungsstelle – entschieden sei. Der Gesamtbetriebsrat habe in seiner Sitzung am vergangenen Freitag deshalb den Wiesbadener Rechtsanwalt Otto Jäckel beauftragt, sowohl rechtlich zu prüfen, ob beim angekündigten Personalabbau nicht Sozialplanpflicht für alle Filialen von Buch Habel bestehe
und gegebenenfalls ein entsprechendes arbeitsgerichtliches Beschlussverfahren einzuleiten.

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49 Kommentar/e

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  • Safira

    Safira

    Ich bin entsetzt über die GL.

    Schade, dass sie sich an keine Regeln halten will...

  • Einseitig

    Einseitig

    Seit einigen Wochen verfolge ich verblüfft die absolut einseitige Online-Bericht-Erstattung des Börsenblattes über den Personal-Abbau bei der DBH. Dass so viele Menschen ihren Job verlieren, ist eine Tragödie, dass das Böblatt aber augenscheinlich nur die Pressemitteilungen einer Gewerkschaft abdruckt (die ebenso augenscheinlich nichts für die in ihr organisierten BuchhändlerInnen zu erreichen in der Lage scheint), macht einen sehr schalen Geschmack. Würde Random House im gleichen Stil Stellen abbauen, würde man wahrscheinlich diesem wichtigen Anzeigenkunden ausgewogener Begegnen. Schimmert also einmal mehr das Anzeigenblatt durch?

  • ....

    ....

    wo bleiben die ergebnisse vom betriebsrat????wie lang soll man noch warten, was passiert???

  • HUG

    HUG

    Was soll "ausgewogen begegnen" bedeuten? Hä? Es geht hier um unsere Arbeitsplätze!!!

    Es ist natürliche eine einseitige Sache, aber anders herum:
    Die GL will kündigen und die Mitarbeiter müssen oder sollen dran glauben

    Deswegen müssen wir uns mit allen Mitteln dagegen wehren!
    Ich unterstütze den BR und die Gewerkschaft voll und ganz und hoffe, daß das Beste herausgeholt wird!
    Je weniger Mitarbeiter gekündigt werden, desto besser.
    Ich bin froh, um jeden Tag, den der BR hinauszögern kann. Lieber lang im Ungewissen, anstatt schnell auf dem Arbeitsamt!!

  • Marginales Interesse

    Marginales Interesse

    Die Mittel des Betriebsrates, besonders des Gesamten scheinen deutlich begrenzter zu sein, als es uns weissgemacht wurde. Und wenn das alle Mittel waren, und die GL anscheinend nicht an mündliche (??) Zusagen gebunden ist, die dem BR gemacht wurden, dann war's das wohl!
    Außer für den Betriebsrat, der kann sich ja noch eine Amtsperiode lang zurücklehnen.

  • Bartleby

    Bartleby

    Einen "schalen Geschmack" verursacht nicht die Berichterstattung im Boersenblatt, sondern die Kommentare Nr. 2 ,3 und 5. Nach meinem Kenntnisstand (bin kein Betriebsrat) legte die GF die Zahlen vollständig erst letzte Woche vor. Diese sind aber die Grundlage für die Beurteilung der ökonomischen Lage. Jetzt wird verhandelt. Was soll also die Frage nach den "Ergebnissen"? Völlig unverständlich dann die Beschwerde, "dass nichts passiert". Was soll denn passieren? Eine Beschleunigung der Kündigungen? Für jeden betroffenen Kollegen sind die Verhandlungen zumindest ein Zeitgewinn, der Luft verschafft. Notwendig jetzt ist ein solidarisches und organisiertes Handeln aller Kolleginnen und Kollegen. Wohin es führt, keinen Betriebsrat zu haben, kann man an den Weltbild-Filialen oder auch einigen Hugendubel-Filialen sehen, wo die Arbeitsplätze schnell und gnadenlos wegrasiert werden. Wer seine eigene Interessenvertretung angreift, hat anscheinend gar nichts kapiert.

  • Marinales Interesse

    Marinales Interesse

    @ Bartleby
    Schöne, dass Sie anscheinend alles kapieren.
    Jedoch: Selbstverständlich nehme ich für mich das Recht in Anspruch, meine Interessenvertretung anzugreifen!
    Gewählte Betriebsräte sind nicht unangreifbar und nicht unfehlbar, ebenso wenig wie die gewählten Politiker in diesem unseren Land, das häufig genug unter wirren Gewerkschaftsideen zu leiden hat (Stichwort: Abend- und Samstagszuschläge).
    Nur sind Betriebsräte eben noch schwieriger abzuwählen!

  • Bartleby

    Bartleby

    Das ist zumindest Klartext:
    "wirren Gewerkschaftsideen zu leiden hat (Stichwort: Abend- und Samstagszuschläge)".
    Erzählen Sie das mal den Kollegen der Spätschicht!
    Die werden sich freuen, wenn die auch noch gestrichen werden. Im übrigen: Jeder kann zum Betriebsrat kandidieren und für seine Position werben - Sie auch! Übrigens: ich bin langjähriger DBH-Mitarbeiter. Bei Ihnen habe ich da meine Zweifel.

  • Marginales Interesse

    Marginales Interesse

    Ich stehe selber oft genug in der Spätschicht, da werde ich mir eine Meinung über Sinn oder Nichtsinn einer solchen antiquierten Regelung wohl erlauben dürfen. Möglicherweise ist es naiv zu glauben, dass bei Tarifverhandlungen mal mehr Geld drin wäre, wenn die für den Arbeitgeber unproduktiven Zuschläge (in der Regel = Freizeitausgleich) gestrichen würden.
    Dann bin ich halt naiv.

  • HUG

    HUG

    Ich glaubs nicht.
    Bin echt sprachlos! Bei manchen Kommentaren hier kann ich nur den Kopf schütteln.

    Ok, jetzt sollen also noch Abend- und Samstagszuschläge gestrichen werden, der Kündigungsschutz soll wahrscheinlich auch noch fallen, weniger Urlaub wär doch auch in Ordnung und einen Mindestlohn brauchen wir doch auch nicht, oder?
    Seien wir doch froh, daß wir arbeiten "dürfen" !! Egal wie.

    Unfassbar. Da wünscht sich anscheinend jemand mittelalterliche Zustände zurück!
    Alles klar, lassen wir uns ruhig ausbeuten.

  • Marginales Interesse

    Marginales Interesse

    @ HUG
    Wenn Sie mich nicht verstehen wollen, dann lassen Sie's aber unterstellen Sie mir keine Gedankengänge, von denen nie die Rede war.
    Das ist das rote Band in diesen Forenbeitrögen
    Wer nicht ins linkslastige Bild der Gerwerkschaftsfreunde passt, ist ein Selbstausbeuter und darf hier auch seine Meinung nicht sagen?!
    By the way HUG
    Nicht die Dauer der Arbeit ist entscheidend, sondern ihre Qualität

  • langjährig?

    langjährig?

    Was ist denn bitte ein langjähriger DBH-Mitarbeiter? Da hat wohl jemand nicht mitgekriegt, seit wann die DBH an sich überhaupt existiert. Noch nicht "lanjährig" ;-)

  • Safira

    Safira

    Ich finde einige Beiträge in Bezug auf den Betriebsrat merkwürdig. Ich finde, Uwe Kramm macht seine Sache gut - er kann ja nix dafür, dass die DBH kündigen will. Wer nicht zufrieden ist, kann sich ja selber zur nächsten Wahl aufstellen lassen.

    Es ist doch gut, wenn es Spätzuschläge gibt - die würde ich auch nicht antasten wollen. Wenn die wegfallen, gibt es sicher nichts zurück.

    Vor vielen Jahren sind bei Hugendubel die Fahrgeldzuschüsse und das Essensgeld weggefallen - hat auch nix genützt...
    Darüber sollte man mal nachdenken.

  • Marginales Interesse

    Marginales Interesse

    @Safira
    Es gibt ja nicht nur den Herrn Kramm, sondern auch Vertreter vor Ort. Nur - zur nächsten Wahl werden ganz ganz viele weg sein, die mit der Arbeit des BR Zufriedenen wie die Unzufriedenen. Da ist dann nichts mehr zur Wahl zu stellen.
    Aber ehrlichen Dank für den Hinweis auf Fahrgeldzuschuß und Essensgeld. In Bayern (oder nur bei Hugendubel?) müssen einmal Milch und Honig geflossen sein. Wobei ich einen Fahrgeldzuschuß bei Weitem sinnvoller finde, als "Geschenke" in Form von Spätzuschlägen, die gezahlt werden, weil ich lange ausschlafen kann und erst spät zur Arbeit komme...

  • Plissken

    Plissken

    Wenn sich die GL mal richtig amüsieren will, dann braucht sie eigentlich nur mal einen Blick in einige Kommentare hier zu werfen: der eine beschimpft den Betriebsrat, der anderen geht die Kündigung nicht schnell genug,am lustigsten aber Forderung nach Streichung der Spätzuschläge. Und dies von jemandem, der angeblich selbst in der Spätschicht arbeitet und anscheinend auch seinen lokalen Betriebsrat nicht leiden kann. Genauso antiquiert ist dann wohl auch das Weihnachtsgeld. Und dann der lächerliche Vorschlag, dass die GL dann vielleicht bei den nächsten Tarifverhandlung etwas mehr zahlt, was Du selbst als naiv bezeichnest. Die übrigens von Verdi geführt werden wird - kannst Du eigentlich eine gewerkschaftlich erkämpfte Gehaltserhöhung mit Deinem Gewissen vereinbaren? Wenn Dir die Zuschläge für die Spätschicht so zuwider sind, dann lass Dich halt in Zukunft nur noch für die Frühschicht einteilen, aber verschone uns mit Deinem Gequatsche.

  • Oha

    Oha

    Ich bin wirklich zutiefst dankbar, daß ich morgens lange schlafen "darf" und für meine Abend- u. Samstags-Arbeit meine "Geschenke" erhalte!
    Solch gütige Arbeitgeber findet man nicht überall. Ist ja wie im Schlaraffenland!!

    Man sollte natürlich vergessen, daß wir dafür gute Arbeit leisten, bis spät abends arbeiten, auch an den Samstagen und es so gut wie kein Privatleben zustande kommt.
    Zu Zeiten, in denen der "normale" Büroangstellte längst zu Hause sitzt und seinen Abend/ sein Wochenende genießt.

    Marginales Interesse kann ja gerne auf seine Zuschläge verzichten, die Arbeitgeber wirds freuen! Ich sag nur: Mitarbeiter des Monats!

  • ohoh

    ohoh

    Erscheckend. Die verbale neoliberale Hirnwäsche all der Westerwelles, Schröders, Großunternehmer, Unternehmensberater, Arbeitgeberverbände und Co, der letzten Jahre scheint sich ja bei manchen aufs Härteste ins Hirn gebrannt haben.

    @Plissken, Safira und HUG , danke für die Posts!

  • Marginales Interesse

    Marginales Interesse

    Hirnwäsche? Das war's dann wohl mit den Sachargumenten?
    Wenn die unschönen Realitäten des Lebens so erschreckend sind, dann schmollen und polemisieren Sie mal schön weiter in der linken Ecke. Und nicht vergessen, hinterher die Samstagszuschläge aufzuschreiben!

  • Safira

    Safira

    Liebes marginale Interesse!

    Schade , dass Du die Verfechter der Spät - und Samstagszuschläge in die linke Ecke stellst. Ich finde diese Zuschläge gut, da sie die ungünstigen Arbeitszeiten berücksichtigen. Viele wollen nämlich, anders als Du, nicht lang ausschlafen, sondern früher arbeiten und dann noch ein bisschen was vom Resttag haben. Grade die Kollegen mit Kindern. Gut, dass es da den Zeitausgleich gibt.

    Schlaraffenland war Bayern noch nie - viele alleinstehende Kollegen können von ihrem Gehalt kaum leben...

    Na ja, jeder darf ja die Meinung haben , die er will.

    Ich finde es weiterhin schade, dass die DBH sich von so vielen Mitarbeitern trennen will und so steif und fest behauptet wird, dass die Kunden nicht mehr soviel beraten werden wollen.

    Die Kunden wollen nach wie vor beraten werden und wollen auch für Auskünte nicht ewig warten . Wenn soviele Mitarbeiter gekündigt werden , wird die Kundenzufriedenheit sicherlich sinken.

  • Umsatzfee

    Umsatzfee

    Zurück zur Ausgangsfrage: einseitige Berichterstattung?

    Mittlerweile habe ich den Originaltext von Verdi gelesen und muss sagen, dass sich das BöBla große Mühe gegeben hat, aus dem Pamphlet die wenigen Fakten neutral herauszufiltern.
    Und leider ist ja die Gewerkschaft die einzige Informationsquelle - die GL sagt ja nichts zu niemanden.
    Ist ja schließlich ein Konzern und keine Demokratie.

  • Buchhandel ade

    Buchhandel ade

    Schade, dass die GL keine Kundenkommentare zum Thema Selbstbedienung zu hören bekommt. Mein Highlight des Tages war eine höchst unzufriedene Kundin, die mich darum bat, dem Chef auszurichten, dass es ja wohl nicht angehen könne, dass man kaum Personal finde um sich überhaupt zu orientieren, geschweige denn beraten zu lassen. Dieser Schuss wird garantiert nach hinten losgehen und die "Staralliance" wird wie die Titanic untergehen! Vielleicht etwas langsamer, aber die "Kapitäne" werden es nicht zu verhindern wissen, denn sie haben den falschen Kurs gewählt. Schade um den Beruf Buchhändler, denn er bedeutet mehr als nur x Bücherstapel im Laden zu positionieren, um Umsatz zu "erzwingen"!

  • Umsatzfee

    Umsatzfee

    Dein Beispiel passt gut zu dieser Geschichte:
    Vor ein paar Wochen suchte ein Freund auf einer Großfläche eine Buchhändlerin, um etwas zu bestellen. Nach 15 min verließ er wütend den Laden und beschloss, ab jetzt alles im Internet zu bestellen. Und das wird bestimmt nicht die Internet-Seite dieser Großfläche sein!

    Allerdings glaube ich nicht, dass die Hugendubels der Meinung sind, der Kunde wünsche keine Beratung mehr.
    Der Gedankengang dürfte eher lauten: Beratung kostet uns mehr, als sie an Zusatzumsatz bringt.

  • Enttäuschend

    Enttäuschend

    Die ersten Kündigungen sind raus !!!

    Manche Filialen trifft es gar nicht, in anderen Filialen sind mehrere Kollegen davon betroffen.

    Man muß sich jetzt wehren und das nicht stillschweigend hinnehmen!
    Ich hoffe nur, die Anwälte mit Schwerpunkt Arbeitsrecht, werden jetzt viel zu tun bekommen

  • wütend

    wütend

    @ all: Die Namen sind bekannt.Fragt eure FL´s.
    @Enttäuschend: Welche Filialen hat es denn nicht getroffen? Begründung vorhanden?

  • CoolWE

    CoolWE

    @ Alle: Jetzt wird es Zeit für einen WE sich einzumischen. Bitte schürt keine Panik sondern veröffentlich Fakten!
    @ Enttäuschend: Von welchen Filialen weißt Du etwas über Kündigungen? Gehören sie zu der befürchteten Kündigungswelle oder sind es "normale" Entlassungen (bspw. wird in Krefeld eine Etage dichtgemacht)?
    Ich habe heute mit 2 FLs gesprochen und beide wussten (glaubhaft!!!!!) nichts von Kündigungen. Bitte nennt "Ross und Reiter" und gebt keine Gerüchte weiter, die Nerven vieler Kollegen liegen sowieso schon blank.
    @ marginales Interesse: Für mich bist Du ein "agent provocateur" der GL, kein Buchhändler würde so einen Schwachsinn absondern.

  • Marginales Interesse

    Marginales Interesse

    @CoolWE
    Zweimal falsch geraten, aber Sie dürfen gerne noch mal ran!

  • Enttäuschend

    Enttäuschend

    Ich weiß von Kündigungen in den Münchener Hugendubel Filialen. Wieviel genau, das weiß ich aber nicht. Allerdings habe ich jetzt gehört, daß wohl doch alle Filialen betroffen sind.

  • wütend

    wütend

    @coolWE: bei Habel weiß ich es nicht, aber bei Hugendubel sind die Namen bekannt

  • Marginales Interesse

    Marginales Interesse

    Das Gejammer kann ich nicht mehr hören. Wenn mein Arbeitsplatz dadurch sicher bleibt, bin ich auch bereit auf Lohn zu verzichten.Wir müssen jetzt mit der GL an einem Strang ziehen, um die Firma zukunftsfest zu machen. Die Quertreiber vom BR verzögern das Ganze nur.
    Für die betroffenen Kollegen mag die Entlassung zwar hart sein, sie sollten die Krise aber auch als Chance sehen.

  • HUG

    HUG

    Ich kann das Geschimpfe von M. Interesse über den BR nicht mehr hören.
    Der BR setzt sich für uns ein, versucht das Beste herauszuholen, Kündigungen zu verhindern bzw. zu minimieren und das Einzige was ich hier lese ist Gemeckere!
    Der BR ist mein Interssenvertreter und dafür unerstütze ich ihn voll und ganz.
    Wie ich gehört habe, geht es Hugendubel gar nicht so schlecht. Aber das kennt man ja: viel jammern, Wirtschaftkrise beklagen und dadurch Druck auf BR und Mitarbeiter erzeugen.
    Alternativ-Vorschläge des BR wurden ja von der GL abgewiesen bzw. überhaupt nicht wirklich in Betracht gezogen. D.h. es geht der GL wohl wirklich nur darum sich schnell und geräuschlos von Mitarbeitern zu trennen. Natürlich ohnerlei Abfindungen und am Besten noch ohne Widerstand der Mitarbeiter.
    Aber Gott sei Dank läßt BR nicht alles mit sich machen und hält dagegen.

    Den BR beneide ich im Mom. nicht um seinen Job, vor allem wenn man kaum Unterstützung von den Kollegen bekommt! Wie man ja hier in den Kommentaren auch nachlesen kann.

    Und die Idee auf Lohn zu verzichten ist das Unsinnigste, was ich hier in letzter Zeit gelesen habe.
    M. Interesse sollte sich zu seinen "Freunden" der GL verziehen und uns mit seinen Vorschlägen verschonen.

    Aber M.I. kann natürlich gerne auf einen Teil SEINES Lohnes verzichten! Die GL wirds freuen!

    Lächerlich!!

  • Safira

    Safira

    Ich bin auch dagegen, auf Teile meines Lohnes zu verzichten. Es ist eh nicht viel, was im Buchhandel verdient wird.

    Marginales Interesse kann ich nicht verstehen!!!!



  • Marginales Interesse

    Marginales Interesse

    Auch wenn es die Gewerkschaftsfreunde nicht gerne hören: So schlecht verdient man als Buchhändler nicht; eine Friseuse in Thüringen würde sich alle Finger danach abschlecken.
    Bei der DBH sitzen alle in einem Boot, aber einer muß den Takt vorgeben. Deswegen müssen wir vertrauensvoll mit den Führungskräften zusammenarbeiten. Gottseidank leben wir in einer Sozialen Marktwirtschaft. Im Herbst weht dann ein anderer Wind. Alles wird gut.

  • HUG

    HUG

    Nur, dass man in Thüringen die Hälfte für Mieten bezahlt und viel weniger für Lebenshaltungskosten ausgibt, das wird natürlich gerne verschwiegen.
    Außerdem finde ich es natürlich auch allerhand, dass im Friseurberuf so wenig verdient wird! Auch da müßte etwas geändert werden.
    Aber nichtsdestotrotz verdient ein Buchhändler nicht viel im Vergleich zu anderen Branchen. Man kommt gerade so über die Runden.
    Und vertrauensvoll mit den Führungskräften zusammenarbeiten? Man sieht ja jetzt, wohin uns das gebracht hat!!!
    Wenn jemand so obrigkeitshörig ist und den Arbeitgebern so nach dem Mund redet, dem ist nicht mehr zu helfen.
    Langsam fange ich an zu glauben, dass hier nur jemand versucht zu provozieren. Kein Buchhändler der selbständig denkt, würde solche Sachen von sich geben .

  • Buchwatz

    Buchwatz

    @Marginales Interesse

    Ich find's gut das Marginales Interesse auf das Gehalt verzichtet um die GL zu unterstützen.
    Bitte dann direkt an mich überweisen!!
    Supi und Danke schon mal!

  • Thors Hammer

    Thors Hammer

    @ Marginales Interesse
    Natürlich wird im Herbst ein anderer Wind wehen, wenn die SPD marginalisiert und die Linken fern der Regierung sein werden! So weit so gut!
    Aber erklären Sie uns mal, warum sich das positiv auf die Beschäftigungsaussichten der bei der DBH Beschäftigten auswirken soll...
    Und in einem Boot sitzen wir so lange nicht, wie nicht jede und jeder weiß, wer, wann und wie entlassen werden soll. Dieses Thema kommt an dieser Stelle gerade mal etwas zu kurz.

  • Wilhelm II

    Wilhelm II

    Liebe Ex-Kollegen !

    Es wird nun Zeit, dieses hofschranzige Gewäsch endlich an euch abperlen zu lassen - was kümmert's denn den Mond, wenn ihn permanent der Hund anheult ? Immerhin spielt "Marginales Interesse" (allein der nickname ist doch bereits beredtes Programm) seine Rolle sehr überzeugend, denn tatsächlich ernst kann er diese Speichelleckerei, die der Obrigkeitshörigkeit während meiner Regentschaft alle Ehre gemacht hätte, ja nicht meinen (wobei er freilich - und das ist der eigentliche Skandal - mit euerer Zukunftsangst Schabernack treibt). Begegnet ihm also einfach mit der gebotenen Ignoranz, dann wird sich das bald von selbst reguliert haben.

  • nicknackman

    nicknackman

    Toll gemacht. Wieder mal. Die Großen treten die Kleinen in die Tonne und die Kleinen haben nichts Anders im Sinn als sich auch noch selbst durch den Reißwolf zu drehen. Etwas Besseres kann doch der Geschäftsleitung (und ich schreibe das mal aus!!! )
    doch gar nicht passieren. Wir machen uns gerade selber platt.

  • schon schräg

    schon schräg

    Und das Bittere ist, daß das von Nicknack beschriebene Phänomen so vorhersehbar ist, daß es immer wieder funktioniert. Gemeinsam und solidarisch auf die Straße zu gehen ist nicht mehr drin. Eine große Ungerechtigkeit wird zum Anlaß genommen sich darüber zu beschweren, daß es einen selbst mal wieder schlechter getroffen hat als die anderen, Schneuz. Schon mal überlegt, wenn alle nichts mehr tun würden, hätte die GL auch nichts mehr zu sagen! Die Abhängigkeiten werden hier durch Ängste und gezielte Manipulationen genutzt!
    Während alle sich gegenseitig die Schädel einschlagen sitzt die GL da und lacht sich bei Chips und Bier Schwarz und Gelb. Und es soll keiner sagen, daß Solidarität nicht funktioniert. Erinnert Euch vor 20 Jahren... Wir sind das Volk...Wir sind das Unternehmen... Ohne uns... Bitte ab hier selbst weiter denken...

  • Streik

    Streik

    Wie wärs, wer macht mit?????!!!!!!!!

  • alle räder.....

    alle räder.....

    icke

  • Thors Hammer

    Thors Hammer

    Streik im Einzelhandel? Prima Plan!
    Der Laden zu, der Kunde geht zum großen "T", das uns soeben mit vollkommen innovativen Servicegedanken überrascht hat, oder bestellt gleich im Internet.
    Ergebnis: weniger Umsatz - noch mehr Wasser auf den Mühlen der Personalabbauer, die gleich noch mehr Kostenstellen entsorgen?!
    Überzeugt mich nicht!

  • Marginales Interesse

    Marginales Interesse

    In diesem Land muß mehr gearbeitet und weniger gestreikt werden!
    Dann ginge es uns auch besser

  • HUG

    HUG

    Ich mach auch mit!

  • Mike Ink

    Mike Ink

    In diesem Land muß gestreikt werden, und zwar richtig! Dazu braucht man aber eine andere, kämpferischere Gewerkschaft! Jedenfalls keine, die uns eine Lohnerhöhung von 1,5 % als "Erfolg" verkaufen will und die in den letzten Jahrzehnten jeden faulen Kompromiß ("Sozialpartnerschaft") akzeptiert hat, u. a. auch sowas wie Hartz IV.
    Und richtig: wir dürfen uns nicht gegeneinander ausspielen lassen und nur auf uns oder "unsere" Firma schauen. Ab Herbst werden harte Zeiten auf uns zukommen.
    Mein Fazit: Streik? - Find ich gut!
    Generalstreik? - Find ich besser!

  • Che

    Che

    Wie kann man es flächendeckend organisieren??

  • MOD

    MOD

    Die Gewerkschaft kann nur so stark sein, wie die Unterstützung an der Basis ist. Verbalradikalismus hilft da nicht weiter. Ich muß aber - leider - Deiner Kritik an der Politik der Gewerkschaften zustimmen. Sie haben immer noch nicht begriffen, dass die Zeiten der "Sozialpartnerschaft" endgültig vorbei sind. Notwendig sind der Ausbau und die Aktivierung der Gewerkschaftsbasis und aller lohnabhängig Beschäftigen. Das ist ein mühseliger Prozess, aber dazu sehe ich keine Alternative.
    Dann - und erst dann - kann man einen politischen Streik vorbereiten.
    Bis dahin gilt: Unsere Schwäche ist ihre Stärke.

  • Laotse

    Laotse

    Bis es so weit ist, ist es zu spät!!! Man kann nicht alles organisieren. Wenn alle so unzufrieden sind, dann zeigt es.

  • thug

    thug

    dann geht mal wählen...
    Pest oder Cholera?

  • Schlecht gelaufen

    Schlecht gelaufen

    Sie sind noch stärker...... Das hört man....

    • ...

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