E-Books

Thalia bringt eigenen E-Reader heraus

Der für Oktober angekündigte E-Reader von Thalia ist eine komplette Neuentwicklung. Dies hat Unternehmenssprecherin Mirjam Berle auf Anfrage bestätigt. Erste Details des Lesegeräts sollen am 4. September auf der IFA in Berlin bekannt gegeben werden.

Auf welcher technischen Basis der neue Thalia E-Reader produziert wird, ist noch nicht bekannt. Klar sei aber, so Berle, dass es sich um einen dezidierten E-Reader handeln wird und nicht um einen Tablet PC nach Vorbild des iPad. Man habe ein Gerät entwickelt, das Thalias Anforderungen an den E-Book-Verkauf gerecht wird, so Berle.

Ebenfalls offen ist die Frage, mit welchen Content-Lieferanten Thalia Verträge für das neue Gerät abgeschlossen hat oder noch abschließen wird.

Thalia verfolgt mit seinem neuen Reader eine ähnliche Strategie wie der US-Filialist Barnes & Noble mit seinem Lesegerät Nook.

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4 Kommentar/e

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  • Matthias Lätzsch

    Matthias Lätzsch

    Abgefahren. Hoffentlich überhebt sich da nicht einer, B&N haben ja auch dran zu knabbern und der Markt in D ist kleiner.

    Laut lesen.net bringen einige Hersteller neue Reader. Ich bin gespannt wer die 100€ Marke knackt und dieses Vergnügen für die Masse erschließt.

  • Besenreiser

    Besenreiser

    Nun, ich bin ziemlich sicher, daß Weltbild als erster die 100€-Marke reisst.

  • Benjamin

    Benjamin

    hui, ob sich thalia gegen die ganzen anderen hersteller am markt durchsetzen kann bleibt aber etwas fraglich. grundsätzlich finde ich die idee aber ganz gut. mal sehen wie sich das noch entwickelt.

  • Stefan

    Stefan

    "grundsätzlich finde ich die idee aber ganz gut. mal sehen wie sich das noch entwickelt."

    Für den unabhängigen Buchhandel ist das sicherlich eine gute Idee, denn Thalia hat erst einmal die Kosten des Projekts am Bein...

    Danach gibt es zwei grundsätzliche Möglichkeiten: 1. Das Gerät ist mit einigen Einschränkungen gegenüber den Büchern der Konkurrenz versehen oder 2. Das Gerät kann (praktisch) alle Bücher wiedergeben.

    Im ersten Fall wird's ein Flop und Thalia bleibt auf den Kosten sitzen und im zweiten Fall könnte es sogar etwas werden und Thalia finanziert den Erfolg der Konkurrenz mit...

    Die Frage ist also, hat Thalia nichts aus den Fehlern der Kollegen im Musikmarkt gelernt oder liegt hier ein klarer Fall von Hybris ("wir sind mindestens so gut wie amazon") vor?

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